{"id":1086,"date":"2013-06-04T07:22:17","date_gmt":"2013-06-04T06:22:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1086"},"modified":"2022-03-30T08:33:55","modified_gmt":"2022-03-30T07:33:55","slug":"tag-3-concrete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1086","title":{"rendered":"Tag 3: Concrete"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }\n--><\/style>\n<p>Kaum sind wir weg, versinkt \u00d6sterreich&#8230;! Aber wir k\u00f6nnen einfach nicht \u00fcberall sein, das muss man einsehen. Doch keine Angst, wir kommen wieder und dann wird wieder alles in Ordnung sein. Wenn wir erst die Weltherrschaft errungen haben, wird Hochwasser abgeschafft.<\/p>\n<p>Doch bis dahin ist noch ein weiter Weg, zu dem heute ein wichtiger Schritt folgt. Die Tour mit dem Wohnmobil durch West-Kanada und Nordwest-USA beginnt. Doch vorher kommt das Fr\u00fchst\u00fcck. Das ist hier von gleichbleibender Qualit\u00e4t, was bedeutet, dass es jeden Tag das gleiche gibt. So etwas nennt man Konsistenz.<\/p>\n<p>Der Feuermelder ist gleich \u00fcber dem Toaster angebracht und meldet sich in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden. Auch bei Muras Toast legt er los. Doch als erfahrener Feuerwehrmann l\u00f6scht er den Brand gleich, indem er frische Luft zum Feuermelder fechelt. Die lange Ausbildung in Zemendorf hat sich damit schon ausgezahlt.<\/p>\n<p>Angestellter vom Hotel kommt keiner vorbei. Entweder es interessiert keinen, wenn der Feueralarm losgeht oder alle haben sich gleich ins Freie gerettet. Wir testen heute auch den Streichk\u00e4se, der aussieht wie Astronautennahrung und Mura hat die Waffelproduktion noch weiter perfektioniert.<\/p>\n<p>Wieder im Zimmer angekommen, kommen wir drauf, dass wir eigentlich ein Shuttle zur Ausgabestelle des Wohnmobils organisieren sollten. ICBeter geht also zur Rezeption um eines bestellen zu lassen. Normalerweise muss man das 24 Stunden vorher bestellen, aber die Rezeptionistin wird es versuchen. Nach einer Weile herumtelefonieren ist ein Shuttle f\u00fcr 30 $ pro Person organisiert.<\/p>\n<p>Die zwei Stunden Wartezeit werden mit Einpacken und Internet-Surfen verbracht. Au\u00dferdem mit Fernsehen. Das ist im Mutterland der Fernsehwerbung ein besonderes Erlebnis. Wer geglaubt hat, dass bei uns im Privatfernsehen viel Werbung zu sehen ist, der hat sich get\u00e4uscht. Hier wird die Werbung von den Filmen unterbrochen und nicht umgekehrt. Man kann gar nicht so viel trinken, dass man bei jeder Werbeunterbrechung eine Klopause machen kann.<\/p>\n<p>Um 1100 ist dann Checkouttime und wir marschieren hinunter in die Lobby. Nach ein paar Minuten kommt schon das bestellte Shuttle. Der Fahrer hat offensichtlich viel mit Tetris trainiert, denn er bringt alle unsere Koffer im Kofferraum unter. Keiner von uns muss einen Koffer auf den Scho\u00df nehmen wie in Hongkong. Es gibt sogar 0,236 Liter Trinkwasser f\u00fcr jeden gratis.<\/p>\n<p>Etwa eine halbe Stunde sind wir nach Everett unterwegs, wo die Wohnmobil-Ausgabe ist. Wir sind etwa eine Stunde zu fr\u00fch dran. Das ist v\u00f6llig untypisch f\u00fcr uns. Auch die Leute von der Vermietung sind offenbar ganz \u00fcberrascht und k\u00f6nnen uns daher das Wohnmobil erst nach kurzer Wartezeit \u00fcbergeben. Es ist ein 9 Meter langes Trum mit einem V10-Benzinmotor.<\/p>\n<p>Das sind nochmal 2 Vs mehr als der Dodge, den wir vorher gehabt haben. Die Erwartung, dass das Teil daher noch besser beschleunigt, hat sich aber nicht erf\u00fcllt. Sodann geht es zum ersten Programmpunkt: Dem Einkaufen. Wir steuern den n\u00e4chsten Supermarkt an und nehmen zwei Einkaufswagen. Wir wenden die erprobte Strategie an, alle Regale systematisch abzulaufen und alles zu nehmen, was wir brauchen k\u00f6nnten.<\/p>\n<div id=\"attachment_1088\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3942.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1088\" class=\"wp-image-1088 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3942-e1648625631698-200x300.jpg\" alt=\"Der erste Einkaufszettel hat die Schallmauer von einem Meter locker gerissen...\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3942-e1648625631698-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3942-e1648625631698.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1088\" class=\"wp-caption-text\">Der erste Einkaufszettel hat die Schallmauer von einem Meter locker gerissen&#8230;<\/p><\/div>\n<p>Als wir zur Kasse kommen, ruft der Kassier gleich mal telefonisch um Hilfe. Aber es hilft nichts, er muss uns trotzdem abrechnen. Aber Cindy kommt und hilft uns beim Einr\u00e4umen. Sie verstaut die Sachen in gesch\u00e4tzte 200 Plastiksackerln. Manchmal zur Sicherheit gleich zwei Sackerl auf einmal. Nur ja nicht sparen&#8230; Wir haben jetzt ausreichend Sackerln f\u00fcr unser restliches Leben. Dann kommt die Rechnung&#8230; l\u00e4cherliche 446,79 $. Der Kassazettel ist \u00fcber einen Meter lang. Wir haben uns wieder mal selber \u00fcbertroffen.<\/p>\n<p>Auf dem Parkplatz vom Supermarkt stehen bereits mehrere Wohnmobile von Cruise America. Wir finden unseres aber leicht wieder, denn aus unserer T\u00fcre schaut ein Hund heraus. Der ist zwar nur aufgedruckt, aber er wird unser Wohnmobil ganz sicher trotzdem besch\u00fctzen. Leider haben wir f\u00fcr ihn noch keinen Namen. Deswegen m\u00fcssen unsere Blog-Leser jetzt Vorschl\u00e4ge als Kommentar posten!<\/p>\n<div id=\"attachment_1089\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3934.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1089\" class=\"size-medium wp-image-1089\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3934-300x200.jpg\" alt=\"Wir haben einen Hund! Aber er hat noch keinen Namen...\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3934-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3934-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3934.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1089\" class=\"wp-caption-text\">Wir haben einen Hund! Aber er hat noch keinen Namen&#8230;<\/p><\/div>\n<p>Dann fahren wir&#8230; zum n\u00e4chsten Supermarkt. Denn wir brauchen neben Lebensmitteln auch noch Geschirr und Besteck etc. Daf\u00fcr ist der Walmart ideal. In dem Supermarkt gibt es auch Self-Checkout-Kassen. Dort scannt man seine Produkte selber. Dann muss man sie daneben auf die Waage legen. Dann sollte man sie aber nicht mehr nachtr\u00e4glich umsortieren, denn sonst nimmt einem das System das \u00fcbel.<\/p>\n<p>F\u00fcr solche F\u00e4lle steht aber immer eine Mitarbeiterin zur Verf\u00fcgung, die das wieder ins Lot bringt. Zum Schluss bezahlt man mit Kreditkarte, darf sein Zeug einpacken und marschieren. Genau das machen wir auch. Wir verstauen die erbeuteten Sachen und programmieren den ersten Campingplatz ins Navi. Concrete Grandy Creek KOA. Mit KOA haben wir immer gute Erfahrungen gemacht. Das bedeutet in erster Linie, dass es fast immer funktionierendes Internet gibt.<\/p>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, ist zwischen Seattle und Vancouver vor einigen Wochen eine Br\u00fccke eingest\u00fcrzt, damit wir auf dem Weg zur Weltherrschaft aufgehalten werden. Die Autobahn auf der wir fahren, geht \u00fcber genau diese Br\u00fccke. Aber die Einheimischen sind auch diesmal wieder auf unserer Seite und haben eine Umleitung gebaut.<\/p>\n<div id=\"attachment_1090\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3957.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1090\" class=\"size-medium wp-image-1090\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3957-300x200.jpg\" alt=\"Die eingest\u00fcrzte Br\u00fccke.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3957-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3957-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3957.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1090\" class=\"wp-caption-text\">Die eingest\u00fcrzte Br\u00fccke.<\/p><\/div>\n<p>Durch eine Ortschaft rollt jetzt der gesamte Verkehr einer stark frequentierten Autobahn. Sicher ein Volksfest f\u00fcr die Bewohner. Auf jeweils zwei Fahrspuren pro Richtung w\u00e4lzt sich eine Blechkolone voran. Auf dem Gehsteig nebenan marschiert ein kleiner Bub und \u00fcberholt uns einfach so. Durch eine gr\u00fcne Ampel k\u00f6nnen wir aber zum Gegenschlag ausholen und \u00fcberholen ihn locker.<\/p>\n<p>Leider bleibt die Kolonne nach der Ampel wieder stehen und wir fallen wieder ein St\u00fcck zur\u00fcck und werden von ihm \u00fcberholt. Als die Situation schon hoffnungslos erscheint, geht es wieder mit fast 20 km\/h dahin und wir \u00fcbernehmen wieder die F\u00fchrung. Als wir die n\u00e4chste Ampel ohne zu stoppen bei Gr\u00fcn \u00fcberfahren k\u00f6nnen scheint der Sieg schon zum Greifen nahe. Doch kurz vor der Stadtgrenze stehen wieder alle Autos und wir werden auf den letzten Metern von dem Bengel eingeholt und m\u00fcssen uns geschlagen geben. Ein herber R\u00fcckschlag auf dem Weg zur Weltherrschaft!<\/p>\n<p>Dann geht es wieder auf die Autobahn und ohne Verz\u00f6gerungen zum Campingplatz. Dort angekommen geben wir dem Typen am Eingang unsere ausgedruckte Reservierung. Er hackt ratlos auf seinem Computer herum und kann unsere Reservierung nicht finden. Nach 15 Minuten funkt er mal den Chef an und der kommt mit einem Golfwagerl daher. Wenn keine Reservierung da ist, dann soll er uns halt so herein lassen.<\/p>\n<p>Bei unserem Platz angekommen sind wir die einzigen Camper in der ganzen Sektion. Soviel zum Reservieren&#8230; Es ist ein Campingplatz mit vielen gro\u00dfen, alten B\u00e4umen \u2013 man campt quasi mitten im Wald. Trotzdem gibt es Wasser und Strom und auch der WLAN-Hotspot ist nahe genug, um ausreichend schnelles Internet zu haben.<\/p>\n<p>Nach kurzem Checken der Lage und Testen der Klos geht es an die erste Grill-Session dieser Reise. Tonittt macht mit Holz ein Feuer in dem kleinen Griller, der bei unserem Platz steht. Dann kommen Kohlen drauf und das Fest kann beginnen. Tami und ICBeter testen w\u00e4hrend der Wartezeit noch schnell den Minigolf-Platz, der nur 20 Meter neben dem Wohnmobil ist. Dieser Platz ist schon etwas in die Tage gekommen. Die Ziel-L\u00f6cher sind nicht die einzigen L\u00f6cher, in die die Kugel hineinrollen kann. Aber das macht die Herausforderung noch h\u00f6her.<\/p>\n<p>Zum Schluss wird noch das Rubbellos aufgerubbelt, das am Vortag beim Safeway gekauft wurde. Man muss mindestens eine \u201e7\u201c aufrubbeln um zu gewinnen. Mura versucht es, aber er versagt und rubbelt nur andere Nummern auf. Das n\u00e4chste Mal darf er nicht mehr rubbeln. Letztlich wird das Wohnmobil f\u00fcr die Nachtruhe hergerichtet und der Tag wird f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum sind wir weg, versinkt \u00d6sterreich&#8230;! 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