{"id":1094,"date":"2013-06-05T08:33:39","date_gmt":"2013-06-05T07:33:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1094"},"modified":"2022-05-16T09:27:20","modified_gmt":"2022-05-16T08:27:20","slug":"tag-3-north-cascades-np","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1094","title":{"rendered":"Tag 4: North Cascades NP"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }\n--><\/style>\n<p>Die erste Nacht im neuen Wohnmobil haben alle gut hinter sich gebracht. Etwas k\u00fchl war es. Aber es f\u00e4llt uns erst in der Fr\u00fch ein, die Heizung aufzudrehen. ICBeter will dann das Hot Spa ausprobieren, aber es \u00f6ffnet erst um 0900 und es sind noch zwei Stunden bis dahin. Also entscheidet er sich statt dessen f\u00fcr Duschen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1096\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3980.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1096\" class=\"wp-image-1096 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3980-e1652689636144-200x300.jpg\" alt=\"Freddy der Zweite hat seinen ersten Einsatz.\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3980-e1652689636144-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_3980-e1652689636144.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1096\" class=\"wp-caption-text\">Freddy der Zweite hat seinen ersten Einsatz.<\/p><\/div>\n<p>Zum Fr\u00fchst\u00fcck hat der neue Toaster Freddy II. seinen ersten Einsatz. Den meistert er bravor\u00f6s und wir sind zuversichtlich, dass er sich als w\u00fcrdiger Nachfolger von Freddy I. erweisen wird, der inzwischen in Kalifornien bei anderen K\u00fcchenger\u00e4ten eine neue Familie gefunden hat. Er toastet sowohl wei\u00dfen als auch Vollkorn-Toast ohne Probleme.<\/p>\n<p>Dazu gibt es das schon traditionelle Men\u00fc mit Spam und Cola. Au\u00dferdem der Gesundheit wegen K\u00e4se, Paradeiser, Paprika und Radieschen. Dazu Margarine, auf der gro\u00df \u201eButter\u201c steht. Wenn man genauer hinschaut, steht dort gemeinsam mit den kleinen Buchstaben \u201eI can&#8217;t believe it&#8217;s not Butter\u201c. Man muss halt immer das kleingedruckte lesen.<\/p>\n<p>Um 1100 wird vorschriftsgem\u00e4\u00df ausgecheckt. Wir fahren zu unserem ersten Besichtigungsziel, dem North Cascade Nationalpark. Auf dem Weg muss aber zum ersten Mal getankt werden. Da leider keine Safeway-Tankstelle in der N\u00e4he ist, m\u00fcssen wir eine Shell nehmen, obwohl wir da keinen Rabatt bekommen. Wir programmieren also die n\u00e4chste Tankstelle ins Navi ein und fahren los.<\/p>\n<p>Irgendwann sagt uns das Navi \u201esie haben Ihr Ziel erreicht\u201c. Links und rechts sehen wir nur Wald und haben irgendwie ein Dejavu-Erlebnis. Diesmal fahren wir aber nicht zur\u00fcck, um festzustellen, ob das Navi noch einmal an der selben Stelle das Ziel meldet, sondern fahren gleich zur n\u00e4chsten Tanke weiter. Die finden wir ohne Navi.<\/p>\n<p>Benzin ist hier sauteuer, weil es die letzte Tankstelle vor dem Nationalpark ist. Wir tanken aber nur f\u00fcr 99 $, also ist der Preis egal :-). Damit bekommen wir zwar nur einen halben Tank, aber f\u00fcr heute gen\u00fcgt es.<\/p>\n<p>Wir programmieren danach ins Navi sicherheitshalber die GPS-Koordinaten unseres Zieles ein, denn mit den Ortschaftsnamen ist das wie man sieht immer ein Gl\u00fccksspiel. Und dass wir im Gl\u00fccksspiel derzeit nicht so top sind, hat das Rubbellos gestern bewiesen. Im Visitor Center holen wir uns noch einen Nationalpark-Plan und fahren zielgenau zum Start unserer Wanderung.<\/p>\n<div id=\"attachment_1097\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4015.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1097\" class=\"size-medium wp-image-1097\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4015-300x200.jpg\" alt=\"Tami erklimmt schwindelnde H\u00f6hen.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4015-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4015-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4015.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1097\" class=\"wp-caption-text\">Tami erklimmt schwindelnde H\u00f6hen.<\/p><\/div>\n<p>Diese geht einen Flusslauf entlang. Es ist kein Rundkurs, deshalb k\u00f6nnen wir jederzeit umdrehen. Mura nimmt sicherheitshalber das Goldwasch-Equippment mit, denn wir k\u00f6nnten ja auf eine Goldader sto\u00dfen. Nach ein paar Minuten bleiben er und Georgi auch am Flussufer zur\u00fcck, um zu versuchen, das erste Kilo Gold herauszuholen. Da laut Internet bis jetzt noch nie jemand Gold in diesem Fluss gefunden hat, muss das ganze Gold dort noch drinnen sein!<\/p>\n<p>Die restlichen drei gehen weiter. Zuerst kommt ein unwegsamer Weg, wo \u00f6fters ziemlich geklettert werden muss. Dann ein steiler Anstieg, nach dem es aber relativ gerade weiter geht. Nach etwa einer Stunde Marsch kommt eine \u00dcberquerung des Flusses. Es ist aber weniger eine \u00dcberquerung, sondern mehr eine Durchquerung. Denn es gibt keine Br\u00fccke und auch keine Steine, \u00fcber die man laufen kann.<\/p>\n<div id=\"attachment_1098\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4045.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1098\" class=\"size-medium wp-image-1098\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4045-300x200.jpg\" alt=\"Tonittt versucht vergeblich die Flussdurchquerung.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4045-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4045-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4045.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1098\" class=\"wp-caption-text\">Tonittt versucht vergeblich die Flussdurchquerung.<\/p><\/div>\n<p>Da es f\u00fcr die Weltherrschaft trotzdem hilfreich sein kann, auf die andere Seite des Flusses zu kommen, l\u00e4sst sich Tonittt nicht davon abbringen, es zu versuchen. Der Versuch endet mit zwei Schuhen voll mit eiskaltem Wasser. Das war so nicht im Plan enthalten und deshalb wird er wieder fallen gelassen. Es wird statt dessen eine Pause eingelegt und dann der R\u00fcckmarsch angetreten.<\/p>\n<p>Wir stellen fest, dass die Tatsache, dass es am Berg hinunter schneller als hinauf geht, kein rein \u00f6sterreichisches Ph\u00e4nomen ist und sind so schon nach 45 Minuten unten. Zur allgemeinen Entt\u00e4uschung haben Georgi und Mura nicht einmal ein einziges Kilo Gold gesch\u00fcrft. Hoffentlich ist das nicht der Beginn einer Pechstr\u00e4hne beim Goldsuchen!<\/p>\n<div id=\"attachment_1100\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4060.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1100\" class=\"size-medium wp-image-1100\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4060-199x300.jpg\" alt=\"North Cascade National Park\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4060-199x300.jpg 199w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4060.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1100\" class=\"wp-caption-text\">North Cascades National Park<\/p><\/div>\n<p>Nach dem Abfahren von ein paar Aussichtspunkten wird Vancouver ins Navi eingetippt. Damit verlassen wir vorerst die USA. ICBeter \u00fcbernimmt dann f\u00fcr ein paar Meilen das Steuer. Wider Erwarten \u00fcberlebt die Taskforce dieses Abenteuer aber unbeschadet. Vor dem Grenz\u00fcbertritt tanken wir aber noch einmal, weil Benzin in Kanada teurer ist als hier. Da wir noch kein Gold in der Reisekasse haben, m\u00fcssen wir dieses Sparpotenzial ausnutzen.<\/p>\n<p>An der Grenze m\u00fcssen wir nicht aussteigen, um Fingerabdr\u00fccke abzugeben oder uns fotografieren zu lassen. Es werden nur unsere P\u00e4sse angeschaut und komische Fragen gestellt und schon d\u00fcrfen wir nach Kanada. Das ging ja leicht. Gleich nach dem Grenz\u00fcbertritt sehen wir, dass wir hier in der Zivilisation sind, denn alles ist in Kilometer anstatt in Meilen angeschrieben.<\/p>\n<p>Wir sind ja hier auch quasi in Europa, denn die Queen ist hier Staatsoberhaupt. Trotzdem fahren alle Rechts statt links. Kanada verbindet also die Vorteile von England und der USA miteinander. Auch das Navi kennt sich hier aus und f\u00fchrt uns zielsicher zum Capilano Campground. Dort erleben wir so ziemlich das Gegenteil des vorigen Campingplatzes. W\u00e4hrend wir dort allein im Wald waren, sind wir heute in Reih und Glied mit anderen Campern T\u00fcr an T\u00fcr.<\/p>\n<p>Die Klos sind nicht so berauschend, aber die Duschen sind top. Um in die Klor\u00e4ume zu kommen, muss man eine dreistellige Zahl an der T\u00fcr eintippen. Das kennen wir aber schon von fr\u00fcheren Touren. Man muss erst den Code eingeben, bevor man den Kot eingeben kann. Und die Reihenfolge nicht verwechseln&#8230;<\/p>\n<p>Weil wir nicht einkaufen waren, m\u00fcssen wir uns etwas zum Bei\u00dfen suchen. Mura, Tami und ICBeter gehen auf die Jagd. Erstes Jagdrevier ist das lokale Einkaufszentrum. Das ist aber ein Reinfall, denn das ist nur bis 2100 offen. Da es schon 2115 ist, kann hier keine Beute gemacht werden. Aber so schnell geben motivierte Menschen mit hungrigen M\u00e4gen nicht auf. Als n\u00e4chstes wird ein Restaurant gefunden.<\/p>\n<p>Weil aber keiner der Beteiligten auch nur ann\u00e4hernd zivilisiert genug angezogen ist, um da rein zu gehen, geht die Suche weiter. Nach einem weiteren Schuppen, der sich ebenfalls als Restaurant entpuppt, wird das rettende gelbe \u201eM\u201c gefunden. Zwar wollten wir hier nie zum M\u00e4ci gehen, weil es den bei uns auch gibt. Aber in der Not muss man Kompromisse schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Der kanadische McDonalds erweist sich als genau so wie der \u00f6sterreichische, au\u00dfer dass es freie Getr\u00e4nk-Nachf\u00fcllungen und Ketchup zum Selberpumpen gibt. Und nat\u00fcrlich, dass der Getr\u00e4nkespender auch als Sanit\u00e4reinrichtung benutzt werden kann. Neben all den Leuten, die sich dort ihren Becher anf\u00fcllen, kommt auch jemand und w\u00e4scht sich beim Wasserspender die H\u00e4nde und trocknet sie mit den Servietten daneben ab. Und wir dachten, das Wasser w\u00e4re dort auch zum Trinken da!<\/p>\n<p>Nach erfolgreicher Magenf\u00fcllung geht es zur\u00fcck zum Wohnmobil, wo der Tag mit Ausnutzung der sehr mangelhaften Internetverbindung seinen Ausklang findet.<\/p>\n<p><em>Momentane Koordinaten: 48.538091,-121.878238<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Nacht im neuen Wohnmobil haben alle gut hinter sich gebracht. Etwas k\u00fchl war es. Aber es f\u00e4llt uns erst in der Fr\u00fch ein, die Heizung aufzudrehen. 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