{"id":1163,"date":"2013-06-13T02:58:20","date_gmt":"2013-06-13T01:58:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1163"},"modified":"2013-06-13T02:58:20","modified_gmt":"2013-06-13T01:58:20","slug":"tag-10-jasper-np","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1163","title":{"rendered":"Tag 10: Jasper NP"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }A:link {  }\n--><\/style>\n<p>Um 0900 ist Tagwache. In der Nacht haben wir festgestellt, dass das hier keine gelsenfreie Zone ist. Obwohl die Sonne scheint, wird sicherheitshalber drinnen gegessen. Als besondere Zutat zu den Spam-Toasts gibt es heute Muscheln in \u00d6l. Mit dem Cola-Trinken in der Fr\u00fch unterst\u00fctzen wir die Eisb\u00e4ren. Die WWF Polarbear Conservation bekommt Geld f\u00fcr jede verkaufte Dose. Dass die Eisb\u00e4ren konserviert werden, ist sicher eine gute Sache.<\/p>\n<p>Fast p\u00fcnktlich um 1135 hauen wir dann ab. Es geht in den Jasper Nationalpark. Auf der Fahrt dorthin treten wir in ein neues Zeitalter ein. Besser gesagt in eine neue Zeitzone. Mountain Time statt Pacific Time ist in Alberta g\u00fcltig. Nach zwei Fotostopps kommen wir zum Eingang des Parks. Dort sind die Wegelagerer auf der Stra\u00dfe und wir m\u00fcssen zahlen. Wir werden gefragt, wie lange wir in den Nationalparks bleiben. Da wir drei Tage hier sind, m\u00fcssen wir fast 60 $ Eintritt bezahlen. Damit d\u00fcrfen wir passieren und fahren in die Stadt Jasper.<\/p>\n<p>Das ist der n\u00f6rdlichste Punkt, den wir auf dieser Tour erreichen werden. Und auch der n\u00f6rdlichste Punkt, an dem wir jemals gewesen sind. Wir sind etwa auf 52\u00b0 50&#8242; N. Noch ein paar Grad mehr und wir w\u00e4ren am Nordpol!<\/p>\n<p>Heute ist Wandern angesagt. Tami und ICBeter machen sich auf den Weg zu den Mina Lakes. Ein 9 km Rundweg mit wenig Steigung. Es geht zuerst durch ein Waldst\u00fcck, dann eine Lichtung mit ein paar Birken und seltsamen roten Blumen. Nach ca. 30 Minuten kommt dann der erste Lake. Es ist der kleinere von den beiden Mina Lakes.<\/p>\n<div id=\"attachment_1165\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4788.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1165\" class=\"size-medium wp-image-1165\" alt=\"Mina Lakes, Jasper NP\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4788-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4788-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4788-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4788.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1165\" class=\"wp-caption-text\">Mina Lakes, Jasper NP<\/p><\/div>\n<p>Hier stellen wir beim Fotografieren fest, dass das hier auch keine gelsenfreie Zone ist. Die Viecher fallen zu tausenden \u00fcber uns her. Aber wir halten tapfer durch und lassen uns nicht unterkriegen. Der Weg geht dann noch zum gr\u00f6\u00dferen der beiden Seen, drum herum und wieder zur\u00fcck. Am R\u00fcckweg werden wir genau von Eichh\u00f6rnchen beobachtet. Die sind sicher auch von den Geheimdiensten geschickt, um uns auf dem Weg zur Weltherrschaft auszuspionieren.<\/p>\n<div id=\"attachment_1166\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4802.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1166\" class=\"size-medium wp-image-1166\" alt=\"Mounty bei den Mina Lakes\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4802-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4802-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4802-451x300.jpg 451w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4802.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1166\" class=\"wp-caption-text\">Mounty bei den Mina Lakes<\/p><\/div>\n<p>Nach etwa 2 Stunden ist die Wanderung beendet. Der n\u00e4chste Programmpunkt ist der Supermarkt. Die Lebensmittelvorr\u00e4te m\u00fcssen wieder aufgef\u00fcllt werden. Da wir schon ewig lange nicht gegrillt haben, kaufen wir diesmal wieder ordentlich Grillfleisch ein. Rind und Bison, damit es nicht langweilig wird. Um wieder positive Karma-Punkte zu sammeln, spenden wir noch 2 $ f\u00fcr die lokale Food Bank. Das ist wahrscheinlich die pannonische Tafel von Alberta.<\/p>\n<p>Weil die Tankstelle gleich gegen\u00fcber ist, fahren wir auch gleich dort hin. Der Tank ist schon wieder halb leer. F\u00fcr Optimisten ist er halb voll, deshalb geht denen auch immer das Benzin aus. Da wir Pessimisten sind, sind wir zuversichtlich, dass uns so etwas nie passieren wird. Danach wird der Campingplatz ins Navi programmiert.<\/p>\n<div id=\"attachment_1167\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4823.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1167\" class=\"size-medium wp-image-1167\" alt=\"Wir treffen auf faszinierende, exotische Pflanzen. Aber im Nationalpark darf nichts gepfl\u00fcckt werden!\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4823-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4823-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4823-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4823.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1167\" class=\"wp-caption-text\">Wir treffen auf faszinierende, exotische Pflanzen. Aber im Nationalpark darf nichts gepfl\u00fcckt werden!<\/p><\/div>\n<p>Es sind nur 5 Minuten Fahrt dorthin. Beim Eingang stehen wir gleich mal im Stau. Obwohl es zwei Spuren f\u00fcr die Anmeldung gibt, sind wir in unserer Schlange erst die f\u00fcnften. Vielleicht liegt es ja daran, dass das der einzige Campingplatz f\u00fcr Wohnmobile in der Umgebung ist, der Anfang Juni offen hat.<\/p>\n<p>Bei der Anmeldung erhalten wir die Hiobsbotschaft, dass es im ganzen Campingplatz kein WLAN gibt. Wir werden also den ganzen Abend kein Internet haben! Offline. Von der Welt abgeschnitten. Quasi auf einer einsamen Insel ohne Kontakt zur Zivilisation! Aber im Nationalpark campen ist hart, das wissen wir schon von fr\u00fcheren Reisen. So gibt es auch keinen Grillplatz und die Duschen sind nur mit einer Wanderung erreichbar. Was tut man nicht alles zur Erringung der Weltherrschaft!<\/p>\n<div id=\"attachment_1168\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_9957.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1168\" class=\"size-medium wp-image-1168\" alt=\"Wir werden st\u00e4ndig von obskuren Agenten beobachtet\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_9957-e1371088071643-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_9957-e1371088071643-199x300.jpg 199w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_9957-e1371088071643.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1168\" class=\"wp-caption-text\">Wir werden st\u00e4ndig von obskuren Agenten beobachtet<\/p><\/div>\n<p>Beim Eingang haben sie uns gesagt, dass wir uns von den Wapitis fernhalten sollen, da sie Junge haben und aggressiv sind. Und von den B\u00e4ren sowieso. Bis jetzt haben wir aber keine B\u00e4ren gesehen. Wer wei\u00df, ob es die wirklich gibt oder das nur ein Ger\u00fccht ist, um uns einzusch\u00fcchtern. Die einzigen B\u00e4ren, die wir gesehen haben, sind die Preiselb\u00e4ren im Caribou Grill gestern.<\/p>\n<p>Da es keinen Grillplatz gibt, k\u00f6nnen wir unser m\u00fchsam erworbenes Fleisch nicht grillen. Also werden W\u00fcrstel und Brot vertilgt. Dazu gibt es noch Chips, Schoko und zum Schluss ein Eis. Die Ern\u00e4hrungskrise ist damit \u00fcberwunden. Tami macht dann noch den Gewaltmarsch zur Dusche. Wenn man von der Dusche zur\u00fcck zum Wohnmobil marschiert, ist man wieder so verschwitzt, dass man sich eigentlich wieder duschen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Dann stehen wir vor einem neuen Problem: Wir haben einen Abend ohne Internet vor uns. Wir m\u00fcssen uns also eine Offline-Besch\u00e4ftigung sorgen. Die Wahl f\u00e4llt auf einen Kinoabend mit der \u201eRotk\u00e4ppchenverschw\u00f6rung\u201c. Denn Strom haben wir ja. Der Film passt sehr gut, da er mitten im Wald spielt und wir uns auch mitten im Wald befinden. Die Moral von der Geschichte ist: Traue niemals einem Hasen! Das werden wir auf unserer Tour k\u00fcnftig ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem werden die Rubbellose aufgerubbelt, die wir erstanden haben. Es war ein voller Erfolg! Wir haben 9 $ gewonnen! Gut, wir haben auch 14 $ investiert, aber das interessiert nur ewige Schwarzseher und N\u00f6rgler. Mura und ICBeter sind die erfolgreichen Aufrubbler. Tonittt rubbelt nur eine Niete auf.<\/p>\n<p>Als es dunkel wird, wird der Tag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt. Durch die ge\u00e4nderte Zeitzone geht die Sonne hier noch etwas sp\u00e4ter unter. D. h. es gibt fast bis 2300 Tageslicht. Deshalb sieht man im Juni auch kaum Nordlichter hier, weil es so wenig Dunkelheit gibt. Die wird man erst im August wieder sehen, aber so lange k\u00f6nnen wir nicht warten.<\/p>\n<p>Momentaner Standort: <a href=\"https:\/\/maps.google.com\/maps?q=52%C2%B050.805'+N,+118%C2%B004.549'+W&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;sll=52.727144,-117.839355&amp;sspn=0.452435,1.352692&amp;t=m&amp;z=14\">52\u00b050.805&#8242; N, 118\u00b004.549&#8242; W<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um 0900 ist Tagwache. In der Nacht haben wir festgestellt, dass das hier keine gelsenfreie Zone ist. Obwohl die Sonne scheint, wird sicherheitshalber drinnen gegessen. Als besondere Zutat zu den Spam-Toasts gibt es heute Muscheln in \u00d6l. 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