{"id":1172,"date":"2013-06-13T06:21:25","date_gmt":"2013-06-13T05:21:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1172"},"modified":"2013-06-14T04:38:17","modified_gmt":"2013-06-14T03:38:17","slug":"tag-11-banff-np","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1172","title":{"rendered":"Tag 11: Banff NP"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }A:link {  }\n--><\/style>\n<p>Gestern sind wir zwar mit dem Sonnenuntergang schlafen gegangen, aber mit dem Sonnenaufgang lieber nicht aufgestanden. Der ist irgendwann zwischen 0300 und 0400. Es gibt also tats\u00e4chlich ein paar Stunden Dunkelheit hier oben. Leider steht die Sonne um 0600 dann schon so hoch am Himmel, dass sie in die Fenster des Wohnmobils leuchtet, die nicht alle verdunkelt werden k\u00f6nnen. Das w\u00e4re also nichts f\u00fcr eine Lanparty.<\/p>\n<p>ICBeter macht in der Fr\u00fch die Wanderung zu den Duschen, die Tami schon am Vortag gemacht hat. So kann man auch gleich den ganzen Campingplatz besichtigen. Die Duschen sind gratis, aber man muss alle 30 Sekunden auf den Knopf dr\u00fccken, damit das Wasser weiter l\u00e4uft. Da kommt man ganz sch\u00f6n ins Schwitzen. Drau\u00dfen ist es nicht gerade warm, so wird verhindert, dass man wie bef\u00fcrchtet nach dem R\u00fcckweg von der Dusche wieder verschwitzt ist. Das haben die hier klug eingerichtet.<\/p>\n<p>Aufgrund der eher gem\u00e4\u00dfigt hohen Temperaturen wird heute wieder indoor gefr\u00fchst\u00fcckt. Als heutiges Special gibt es zu den Spam-Toasts Thunfisch mit Zitrone und Dill. Au\u00dferdem gibt es Zwiebel, die vom gestrigen Abendessen \u00fcbrig geblieben sind. Mit nur 30 Minuten Versp\u00e4tung verlassen wir den Campingplatz. Das Wetter ist sonnig. Die 2 $ f\u00fcr gutes Karma waren gestern gut investiert.<\/p>\n<div id=\"attachment_1174\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4866.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1174\" class=\"size-medium wp-image-1174\" alt=\"Malign Canyon, Jasper NP\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4866-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4866-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4866-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4866.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1174\" class=\"wp-caption-text\">Malign Canyon, Jasper NP<\/p><\/div>\n<p>Das heutige Besichtigungsprogramm beginnt unweit von Jasper im Malign Canyon. Wir fahren etwa 15 Minuten. Zur Besichtigung des Canyon gibt es drei verschiedene Wege. Den blauen, der nur 20 Minuten dauert, den braunen der ca. eine halbe Stunde dauert und den roten, der \u00fcber 2 Stunden dauert. Mura und Tonittt w\u00e4hlen den blauen, der Rest geht den braunen Weg. Auf dem ist auch ein kleiner Wasserfall mit einem Regenbogen zu sehen. Auf dem blauen ein Wasserfall ohne Regenbogen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1175\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4902.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1175\" class=\"size-medium wp-image-1175\" alt=\"Jasper NP\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4902-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4902-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4902-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4902.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1175\" class=\"wp-caption-text\">Jasper NP<\/p><\/div>\n<p>Danach geht es wieder nach Jasper hinein, um im Giftshop Andenken zu kaufen. Denn unsere Tage in Kanada sind langsam gez\u00e4hlt und in den USA finden wir keine Kanada-Andenken mehr. Mura kauft einen ganzen Zoo von B\u00e4ren und Elchen. Auch alle anderen decken sich ordentlich mit Ansichtskarten, Stofftieren, Kalendern und solarbetriebenen Wackelb\u00e4ren ein. Die Kreditkarte von ICBeter wird immer noch nicht akzeptiert.<\/p>\n<div id=\"attachment_1176\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4921.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1176\" class=\"size-medium wp-image-1176\" alt=\"Tami und Georgi nehmen Fahrt auf\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4921-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4921-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4921-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_4921.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1176\" class=\"wp-caption-text\">Tami und Georgi nehmen Fahrt auf<\/p><\/div>\n<p>Dann geht es noch zum Postamt wegen Briefmarken. Die akzeptieren keine ausl\u00e4ndischen Kreditkarten, also m\u00fcssen wir unsere letzten Bargeld-Reserven opfern. Damit sind wir f\u00fcr alles ger\u00fcstet und machen uns auf den Weg. Erstes Zwischenziel sind die Athabasca Falls. Die Parkplatz-Einfahrt wird prompt \u00fcbersehn und so bleiben wir ein paar hundert Meter weiter weg stehen. So muss wieder eine kleine Wanderung eingeschoben werden, um zu den F\u00e4llen zu kommen.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Station, die Sunwapta Falls \u00fcbersieht unser Spezialist im Cockpit gleich komplett. Daf\u00fcr wird dann unterwegs Pause gemacht und ein Fahrerwechsel durchgef\u00fchrt. Bis zu den Columbia Icefields f\u00e4hrt ICBeter weiter. Das garantiert auch, dass dieses Zwischenziel nicht \u00fcbersehen wird. Beim Visitor Center kann man sich entscheiden, ob man mit den Bussen dort auf den Athabasca Gletscher hinauff\u00e4hrt, oder ob man zu Fu\u00df zum Beginn des Gletschers gehen will.<\/p>\n<div id=\"attachment_1177\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5041.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1177\" class=\"size-medium wp-image-1177\" alt=\"Die ICB-Taskforce sucht die Weltherrschaft auf den Columbia Icefields\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5041-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5041-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5041-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5041.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1177\" class=\"wp-caption-text\">Die ICB-Taskforce sucht die Weltherrschaft auf den Columbia Icefields<\/p><\/div>\n<p>Wir entscheiden und f\u00fcr letzteres, da wir den Gletscher ja nur sehen und nicht darauf herum spazieren wollen. Man kann bis zu einem Parkplatz fahren und von dort etwa 300 Meter bergauf zum Beginn des Gletschers gehen. Oder zum Ende des Gletschers, je nachdem wie man es sieht. Auf dem gesamten Weg dorthin inklusive Stra\u00dfe zum Parkplatz ist angeschrieben, in welchem Jahr der Gletscher bis dorthin gegangen ist.<\/p>\n<p>1844 ist er beim Visitor Center gewesen. Damals gab es allerdings noch kein Visitor Center. Die letzte Tafel ist von 2000 und der Gletscher ist bereits gut 50 Meter von dieser Tafel entfernt. Diesmal marschieren alle mit. Wir gehen soweit es erlaubt ist. Dann ist dort ein Absperrung und ein Haufen Warntafeln, man soll auf keinen Fall weiter gehen, wenn man nicht sterben will. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob das dort steht um uns an der Weltherrschaft zu hindern, oder ob es wirklich gef\u00e4hrlich ist. Wir entschlie\u00dfen uns aber, es nicht zu riskieren. In ein paar Jahrzehnten ist der Gletscher sowieso ganz weg, also kann er uns f\u00fcr die Weltherrschaft nicht sehr n\u00fctzlich sein.<\/p>\n<p>Dann geht es weiter zur letzten Zwischenstation. Dem Bow Summit Lookout, von dem man auf den Peyto Lake hinunterschauen kann. Der ist so blau, dass sie irgendwas hinein gesch\u00fcttet haben m\u00fcssen. Auf jeden Fall kann die Farbe nicht nat\u00fcrlich sein. Sie erinnert irgendwie an das blaue Zeug, das man in Campingklos sch\u00fcttet.<\/p>\n<div id=\"attachment_1178\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5120.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1178\" class=\"size-medium wp-image-1178\" alt=\"Mounty \u00fcber dem Peyto Lake\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5120-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5120-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5120-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5120.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1178\" class=\"wp-caption-text\">Mounty \u00fcber dem Peyto Lake<\/p><\/div>\n<p>Auf dem Weg vom Parkplatz zum Lookout liegt noch Schnee. Die Stra\u00dfen sind aber frei und wir brauchen keine Schneeketten. Das n\u00e4chste Ziel ist Lake Louise. Dort f\u00fchrt uns der erste Weg in den Supermarkt. Falls wir heute abend nicht grillen k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir uns wieder Alternativnahrung einlagern. Au\u00dferdem m\u00fcssen die Spam-Vorr\u00e4te erneuert werden. Heute h\u00e4tten wir fast die Reserve-Dose, die in einem Extrafach liegt, aufmachen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Dann fahren wir zum Campingplatz. Es gibt wieder kein WLAN und keinen Grillplatz. Aber wir sind schon abgeh\u00e4rtet, was solche Widrigkeiten des Lebens betrifft. Am sp\u00e4ten Abend f\u00e4ngt es dann zu regnen an. Das gute Karma ist komplett aufgebraucht. Aber immerhin war es tags\u00fcber sch\u00f6n. Und zum Klo schaffen wir es gerade noch. Dort ist ein Handtrockner mit ca. 1000 Watt Ventilatorleistung installiert. Wenn man den einschaltet, geht im ganzen Geb\u00e4ude der Wind.<\/p>\n<p>Weil kein Grillplatz da ist, muss das Alternativessen verspeist werden. Mura, Tami und Georgi haben sich verschiedene Eintopf-Gerichte f\u00fcr die Mikrowelle besorgt. Mit vielen Gew\u00fcrzen versetzt kann man die auch irgendwie essen. Tonittt und ICBeter haben sich Tortellini und eine Bolognese-Sauce gekauft. Nach der Pleite mit der gestrigen Sauce wird heute eine andere probiert. Die schmeckt auch tats\u00e4chlich wie Sauce Bolognese. Wir geben daher die Sauce Bolognese von Doas offiziell zum Verzehr frei. Dann gibt es noch ein NachspEis.<\/p>\n<p>Es wird hier schon vor 2245 dunkel. Man merkt, dass wir schon weiter s\u00fcdlich sind. Und dass es bew\u00f6lkt ist. Da es kein Internet gibt, werden heute Postkarten geschrieben. 1,85 $ muss man auf eine Karte picken. Die Touristen werden hinten und vorne ausgenommen. Ohne Internet ist es gar nicht so einfach Postkarten zu schreiben, denn niemand wei\u00df irgendwelche Adressen auswendig. Also wird flei\u00dfig daheim angerufen.<\/p>\n<p>Wir sind hier immer noch im B\u00e4renland. Rund um den Zelt-Teil des Campingplatzes ist ein hoher, starker Zaun gezogen. Es sieht aus wie ein Kriegsgefangenenlager. Die Wohnmobil-Camper werden ihrem Schicksal \u00fcberlassen. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir die Nacht \u00fcberleben werden. Zumindest kann der B\u00e4r nicht alle 5 fressen.<\/p>\n<p>Um 0000 wird der Tag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt. Momentaner Standort: N 51\u00b024.961&#8242;, W 116\u00b010.384&#8242;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern sind wir zwar mit dem Sonnenuntergang schlafen gegangen, aber mit dem Sonnenaufgang lieber nicht aufgestanden. Der ist irgendwann zwischen 0300 und 0400. Es gibt also tats\u00e4chlich ein paar Stunden Dunkelheit hier oben. 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