{"id":1184,"date":"2013-06-13T08:36:25","date_gmt":"2013-06-13T07:36:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1184"},"modified":"2013-06-13T08:36:25","modified_gmt":"2013-06-13T07:36:25","slug":"tag-12-lake-louise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1184","title":{"rendered":"Tag 12: Lake Louise"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }A:link {  }\n--><\/style>\n<p>Um 0900 wachen die ersten auf. Trotz des Trommeln des Regens auf das Dach und der in ca. 50 Metern Entfernung vorbeifahrenden Z\u00fcge haben alle recht gut geschlafen. Wenn man ordentlich m\u00fcde ist, ist das kein Problem. Die Heizung ist in der Nacht einige Male angesprungen. Als wir vor die T\u00fcre treten, wissen wir auch warum. Warm ist anders. Aber das Wasser in den Lacken ist noch fl\u00fcssig, also kann es nicht so schlimm sein.<\/p>\n<p>Zur Dusche ist es nur halb so weit zu gehen wie gestern, aber das ist auch noch weit genug. Das Wetter kann man derzeit mit sonnig, heiter bis wolkig mit Regenschauern bezeichnen. Es gibt mal strahlenden Sonnenschein, dann bricht der Regenguss los, dann kommt wieder die Sonne, dann tr\u00f6pfelt es daher, dann ist es bew\u00f6lkt und nach ein paar Minuten wieder sonnig.<\/p>\n<p>Nur Hagel ist keiner dabei. Aber wollen wir es mal nicht verschreien. Wegen des Wetters kommt ein Essen drau\u00dfen nicht in Frage. Also wird wieder im Wohnmobil gegessen. Heute gibt es nicht etwa ganz normalen Spam. Heute gibt es den 75-Jahr-Jubil\u00e4ums-Spam. Dieses Jubil\u00e4um war zwar schon 2012, aber in dem Zeug sind eh so viele Konservierungsmittel, dass es ewig h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Dann passiert etwas unglaubliches: Wir kommen vor der offiziellen Checkout-Zeit von 1100 aus dem Campingplatz! Und das, obwohl wir hier in der Zeitzone sind, in der wir eine Stunde fr\u00fcher raus m\u00fcssen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder&#8230; Beim Ausgang zahlen wir die Campingplatz-Geb\u00fchr und machen uns ans Tagewerk.<\/p>\n<p>Als erstes wollen wir in die Stadt zum Wardriven. Wir haben schon lange kein Internet gehabt, also m\u00fcssen wir irgendetwas tun. In die Stadt finden wir auch ohne Navi. Als wir ein paar Kilometer gefahren sind, merken wir, dass wir die Stadt schon hinter uns gelassen haben. Die gute Nachricht ist aber, dass wir zum Lake Louise unterwegs sind. Dort wollten wir heute sowieso hin. Also wird kurzfristig umdisponiert.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zum See f\u00e4ngt es wieder zu regnen an. Also wird der Plan dort zu wandern fallen gelassen. 5 Minuten sp\u00e4ter steigen wir am Parkplatz aus. Es ist herrlicher Sonnenschein. Wir marschieren zum See und machen ein paar Fotos, bevor die Sonne wieder verschwindet. Das tut sie aber nicht. Also gehen wir ein wenig dem Seeufer entlang.<\/p>\n<div id=\"attachment_1187\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5199.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1187\" class=\"size-medium wp-image-1187\" alt=\"Lake Louise, Banff NP\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5199-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5199-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5199-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5199.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1187\" class=\"wp-caption-text\">Lake Louise, Banff NP<\/p><\/div>\n<p>Das Schlimme an Lake Louise ist das Hotel, dass sie direkt ans Seeufer gebaut haben. Es ist 8 Stockwerke hoch und fast so breit wie der ganze See. Am besten, man schaut nur in Richtung des Sees. Dort sieht man zwar viele Touristen, aber das ist nicht ganz so schlimm. Auf den Infotafeln lesen wir, dass der See bis Juni zugefroren ist. Das ist jetzt im Juni eine interessante Information.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem lesen wir, dass der See nach der englischen Prinzessin Louise, einer Tochter von K\u00f6nigin Victoria benannt ist. Genauso wie die Provinz Alberta. Prinzessin Louise hat n\u00e4mlich auch noch Alberta gehei\u00dfen. Dann fahren wir wieder in die Stadt. Diesmal aber mit Navi. Nicht, dass wir es brauchen w\u00fcrden, aber sicher ist sicher.<\/p>\n<p>Bei dem Supermarkt, wo wir gestern eingekauft haben, finden wir ein offenes WLAN. Wir freuen uns aber zu fr\u00fch, denn man muss sich danach im Browser einloggen. Wir fahren noch an einen anderen Ort, aber auch dort finden wir kein freies WLAN. Das ist nicht sehr freundlich den Touristen gegen\u00fcber. Das gibt einen Abzug in der B-Note. Wir m\u00fcssen unverrichteter Dinge abziehen.<\/p>\n<p>N\u00e4chstes Ziel ist der Moraine Lake. Es sind 15 km Anfahrt dorthin \u00fcber eine steile Bergstra\u00dfe. Aber unser Wohnmobil ist gel\u00e4ndeg\u00e4ngig. Au\u00dferdem kommen uns einige unbesch\u00e4digte Wohnmobile entgegen. Das st\u00e4rkt unsere Zuversicht, dass wir es bis zum See schaffen werden. Wir kommen tats\u00e4chlich problemlos beim Parkplatz des Sees an.<\/p>\n<div id=\"attachment_1188\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5271.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1188\" class=\"size-medium wp-image-1188\" alt=\"Mounty am Moraine Lake, Banff NP\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5271-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5271-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5271-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5271.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1188\" class=\"wp-caption-text\">Mounty am Moraine Lake, Banff NP<\/p><\/div>\n<p>Dort gibt es Parkpl\u00e4tze \u201efor buses only\u201c und welche, die f\u00fcr RVs verboten sind. Wir beschlie\u00dfen daher, dass wir ein Bus sind. Au\u00dferdem stehen die anderen Wohnmobile auch auf den Busparkpl\u00e4tzen. Weil der Sonnenschein angehalten hat und nur blauer Himmel zu sehen ist, beschlie\u00dfen wir, die hier geplante Wanderung durchzuf\u00fchren. Tami und ICBeter machen sich auf den Weg, das Ufer entlang bis zum anderen Ende des Sees zu gehen.<\/p>\n<p>Als sie die ersten 100 Meter gegangen sind, f\u00e4ngt es an zu regnen. Und auch noch ziemlich stark. Und auch mit kleinen Hagelk\u00f6rnern. Also wird Zuflucht unter ein paar gro\u00dfen Nadelb\u00e4umen gesucht. Wie erwartet endet das Sauwetter nach 10 Minuten und herrlicher Sonnenschein erleuchtet den See. Verbl\u00fcffender Weise h\u00e4lt die Sonne bis zum Ende der Wanderung durch.<\/p>\n<p>Bei der R\u00fcckkehr sind drei Parkranger am Ende des Parkplatzes, die das Fell eines toten Schwarzb\u00e4ren herzeigen. Dieser B\u00e4r hat sich an das M\u00fcll fressen gew\u00f6hnt und ist immer in die Ortschaft gelaufen, um sich neuen M\u00fcll zu holen. Es ist mehrfach versucht worden, ihn weit entfernt wieder auszusetzen. Aber er ist immer wieder gekommen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1189\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1189\" class=\"size-medium wp-image-1189\" alt=\"Mounty hat einen B\u00e4ren erlegt, weil er gef\u00e4hrlich wurde.\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5300-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5300-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5300-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_5300.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1189\" class=\"wp-caption-text\">Mounty hat einen B\u00e4ren erlegt, weil er gef\u00e4hrlich wurde.<\/p><\/div>\n<p>Dann hat man versucht, ihn mit Gummigescho\u00dfen oder lautem Knallen zu verschrecken, was bei den meisten B\u00e4ren funktioniert. Aber auch das hat nicht geholfen. Als er dann gar keine Angst mehr vor Menschen hatte und aggressiv wurde, musste er dann 2009 erschossen werden. Jetzt wird er verwendet, um Touristen \u00fcber die B\u00e4rengefahr aufzukl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Bevor wir weiterfahren, fahren wir noch zur Tankstelle. Der Tank ist schon wieder halb leer. Mura f\u00e4hrt anscheinend \u00fcberhaupt nicht sparsam. Hier k\u00f6nnen wir auch gleich unsere Gewinn-Rubbellose einl\u00f6sen. Das ist hier in Kanada nicht so einfach wie bei uns. Erst muss man hinten am Rubbellos seinen Namen und Adressen draufschreiben. Danach kann man es einl\u00f6sen. Man bekommt das Los mit seiner Adresse hinten drauf zwar gleich wieder zur\u00fcck, aber draufschreiben muss man es trotzdem.<\/p>\n<p>Der beste Weg, mit Rubbellosen gewonnenes Geld zu investieren, ist wieder welche zu kaufen. Also werden um 9 $ drei weitere Lose erstanden. Zeit genug zum Einl\u00f6sen gibt es aber, denn die Leute brauchen hier alle eine Viertelstunde zum Tanken.<\/p>\n<p>Jetzt wird es Zeit, den n\u00e4chsten Campingplatz einzuprogrammieren: Radium Hot Springs. Wir fahren die Autobahn Richtung Banff und biegen dann auf die Bundesstra\u00dfe Richtung Kootenay Nationalpark ab. Am Anfang dieser Stra\u00dfe steht ein gro\u00dfes Schild, dass alle Fahrzeuge auf dieser Stra\u00dfe Winterreifen oder Schneeketten haben m\u00fcssen. Das stimmt uns insofern traurig, als wir beides nicht haben.<\/p>\n<p>Aber wir nehmen an, dass das nur ein plumper Versuch ist, uns an der Erringung der Weltherrschaft zu hindern und dass man hier nicht wirklich Winterreifen braucht. Unterwegs machen wir wie immer einige FPR-Pausen (Fotografieren, Pinkeln, Rauchen). Nach einiger Fahrzeit sehen wir neben der Stra\u00dfe ein gro\u00dfes Schild \u201eAvalanche Area\u201c. Wir befinden uns jetzt also auf dem Stammesgebiet der Avalanchen.<\/p>\n<p>Es sieht hier auch komisch aus. Links und rechts sind H\u00fcgel voller abgebrannter B\u00e4ume. Soweit das Auge reicht ist nur verbrannte Erde zu sehen. Auf einer Infotafel, die wir bei einer FPR-Pause lesen sehen wir, dass das absichtlich angez\u00fcndet wurde, um eine Borkenk\u00e4ferplage zu besiegen. Dadurch, dass man immer alle Waldbr\u00e4nde gel\u00f6scht hat, sind alle B\u00e4ume alt geworden und die Borkenk\u00e4fer haben in den W\u00e4ldern fr\u00f6hliche Urst\u00e4nd gefeiert.<\/p>\n<p>Den letzten Stopp machen wir beim Continental Divide. Das ist die Trennlinie, von der westlich alles Wasser in den Pazifik flie\u00dft und alles \u00f6stlich davon in den Atlantik. Diese Linie stellt auch gleichzeitig die Grenze zwischen den Provinzen Alberta und British Columbia dar. Und die Grenze zwischen den Nationalparks Banff und Kootenay. Das bedeutet nicht nur, dass alles Wasser, dass wir von jetzt an lassen in den Pazifik flie\u00dfen wird statt in den Atlantik, sondern auch dass wir wieder in British Columbia sind und wieder mal die Uhren umstellen m\u00fcssen. Wir haben wieder 9 Stunden Differenz zur \u00d6sterreichzeit. Aber immerhin bedeutet das wieder eine Stunde sp\u00e4ter aufstehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1190\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/baer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1190\" class=\"size-medium wp-image-1190\" alt=\"Schwarzb\u00e4r im Kootenay NP\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/baer-300x214.jpg\" width=\"300\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/baer-300x214.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/baer-1024x733.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/baer-418x300.jpg 418w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/baer.jpg 1029w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1190\" class=\"wp-caption-text\">Schwarzb\u00e4r im Kootenay NP<\/p><\/div>\n<p>Kurz vor Radium Hot Springs sehen wir dann einen Schwarzb\u00e4ren neben der Stra\u00dfe herumlaufen. Wir drehen schnell um, um Fotos zu machen. Ein paar hundert Meter weiter sehen wir noch einen. Jetzt wissen wir, warum wir auf der River Safari keinen gesehen haben. Die sind alle hier! Obwohl aller guten Dinge drei sind, sehen wir keinen dritten B\u00e4ren mehr. Vielleicht sind B\u00e4ren ja doch keine guten Dinge&#8230;<\/p>\n<p>Das Navi f\u00fchrt uns genau zum Canyon RV Park. Als wir hinfahren, wissen wir, warum er so hei\u00dft. Wir fahren eine steile Stra\u00dfe hinunter. Der Campingplatz liegt unten am Fluss in einem richtigen kleinen Canyon. Die gute Nachricht: Wir haben endlich wieder Internet! Die lange Zeit der Abstinenz ist vor\u00fcber. Eine finsterer Zeitabschnitt ist zu Ende gegangen. Und die Verbindung ist sogar schnell und stabil.<\/p>\n<p>Es gibt auch einen Grillplatz, auch wenn der sehr klein ist. Das Gl\u00fcck ist damit vollkommen, bis auf die Tatsache, dass wir heute noch nicht einkaufen waren. Es fehlen n\u00e4mlich schon wieder einige Sachen in der Vorratskammer. Bei der Rezeption fragen wir nach dem n\u00e4chsten Supermarkt und fahren hin. Bevor wir hinein gehen, rubbeln wir aber die in der Fr\u00fch erstandenen Rubbellose auf, um Gewinne gleich einl\u00f6sen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich gewinnen wieder 2 von 3 Losen. Diesmal gewinnt eines sogar mehr als den Einsatz. 8 $ Gewinn sind es diesmal. Wir nehmen eine Gro\u00dfpackung Feuerholz und allerlei Futter. Auch Schokolade wird eingelagert. Schoko mit Fairtrade-Siegel gibt es nur von Cadbury und da auch nur ein paar wenige Sorten. Kanada ist noch ein Entwicklungsland in Sachen Fairtrade. Immerhin ein Kaffee ist auch vorhanden.<\/p>\n<p>Kurz bevor wir zur Kasse gehen, marschiert ICBeter noch zur Gambler-Ecke, wo es die Rubbellose gibt. Da gibt es eine b\u00f6se \u00dcberraschung. Lose, die in Alberta gekauft wurden, k\u00f6nnen nicht in British Columbia eingel\u00f6st werden. Wir sind also um 8 $ umgefallen! Das ist wieder ein herber R\u00fcckschlag auf dem Weg zur Weltherrschaft! Falls jemand von euch demn\u00e4chst nach Alberta kommt&#8230; wir haben Rubbellose zum Mitnehmen.<\/p>\n<p>Dann geht es zur\u00fcck zum Campingplatz. Wir beginnen sofort mit dem Grillen, denn wir wissen, dass man dem Wetter in diesem Land nicht trauen kann. Tonittt heizt ein Feuerchen an und dann wird das Fleisch gegrillt. Nachdem der erste Schub gegrillt wurde und der zweite aufgelegt, ist das Holz fast weggegl\u00fcht. Au\u00dferdem f\u00e4ngt es zu regnen an. Nachdem das Fleisch nach einer Viertelstunde gerade etwas warm geworden ist, m\u00fcssen Ma\u00dfnahmen ergriffen werden.<\/p>\n<p>Mura haut noch die Kohlen auf das Holz. Damit sie schneller zu Gl\u00fchen beginnen, holt er aus seinem Makita Set ein Elektrogebl\u00e4se heraus und heizt den Kohlen damit ordentlich ein. So wird das auch mit seinen Bison-Steaks etwas. Die sind zwar z\u00e4h, aber mit viel Ketchup oder BBQ-Sauce schmeckt bekanntlich alles.<\/p>\n<p>Das Klo auf diesem Campingplatz kann man von innen versperren. Damit ist nicht die einzelne Kabine gemeint, sondern das gesamte Klo. Vielleicht ist das so, damit man sich einschlie\u00dfen kann, wenn man gerade von einem B\u00e4ren davon l\u00e4uft. Im Klo h\u00e4ngen n\u00e4mlich viele Zettel, die vor einem B\u00e4ren warnen, der sich manchmal am Campingplatz herumtreibt. Mal sehen, was uns da heute noch alles erwarten wird.<\/p>\n<p>Etwa um Mitternacht wird der Tag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt. Momentaner Standort: <a href=\"https:\/\/maps.google.com\/maps?q=50.627904,-116.06876&amp;hl=de&amp;sll=51.706608,-114.389648&amp;sspn=3.703996,10.821533&amp;doflg=ptk&amp;t=m&amp;z=16\">50.627904,-116.06876<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um 0900 wachen die ersten auf. Trotz des Trommeln des Regens auf das Dach und der in ca. 50 Metern Entfernung vorbeifahrenden Z\u00fcge haben alle recht gut geschlafen. Wenn man ordentlich m\u00fcde ist, ist das kein Problem. Die Heizung ist &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1184\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-1184","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-canada13"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1184","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1184"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1184\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1193,"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1184\/revisions\/1193"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1184"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1184"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}