{"id":1261,"date":"2013-06-21T04:10:43","date_gmt":"2013-06-21T03:10:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1261"},"modified":"2022-03-03T09:22:27","modified_gmt":"2022-03-03T08:22:27","slug":"tag-19-yellowstone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1261","title":{"rendered":"Tag 19: Yellowstone"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }A:link {  }\n--><\/style>\n<p>Heute ist wieder Besichtigungstag. ICBeter und Georgi sind heute mit Duschen dran. Wir haben einen Gutschein f\u00fcr insgesamt 6 Duschen. Da wir drei N\u00e4chte da sind, kann nur einer zweimal duschen. Vor der Dusche stehen so 12 Leute an. Es gibt 8 Duschen, also geht es relativ flott voran. Beim Rausgehen ist die Schlange weg und man kommt sofort dran. Da haben sicher wieder die dunklen M\u00e4chte ihre Finger im Spiel gehabt.<\/p>\n<div id=\"attachment_1263\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6724.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1263\" class=\"size-medium wp-image-1263\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6724-300x200.jpg\" alt=\"Georgi bei der Besichtigung des Yellowstone River\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6724-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6724-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6724.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1263\" class=\"wp-caption-text\">Georgi bei der Besichtigung des Yellowstone River<\/p><\/div>\n<p>Um ca. 1130 geht die Fahrt los. Erstes Ziel ist der Grand Canyon. Aber nicht der in Arizona, sondern der Grand Canyon of the Yellowstone. Das ist ein Canyon, den der Yellowstone River gegraben hat. Vorher gibt es noch ein paar Fotostopps. Am Canyon angekommen sehen wir uns die Upper Falls oben an der Wasserfallkante an. Man steht da oben und schaut dem Wasserfall beim Fallen zu.<\/p>\n<p>Der Weg ist kurz genug, um Mura-kompatibel zu sein, also kommt er auch mit. Dann geht es weiter zu den Lower Falls. Die hei\u00dfen nicht so, weil sie kleiner sind, sondern weil sie weiter unten sind. Die Lower Falls sind sogar viel h\u00f6her als die Upper Falls. Diesmal ist der Weg etwas weiter, daher gehen nur ICBeter, Tonittt, Georgi und Tami hinunter.<\/p>\n<p>Der Weg ist nur 600 Meter weit, aber daf\u00fcr geht er 200 H\u00f6henmeter hinunter. Die Leute, die herauf kommen schauen \u00fcberhaupt nicht entspannt aus. Ganz im Gegensatz zu den Leuten, die nach unten gehen. Daraus schlie\u00dfen wir, dass hinunter die richtige Richtung ist und gehen dort hin. Wir haben eine tolle Kondition und kommen richtig flott voran.<\/p>\n<div id=\"attachment_1264\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6807.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1264\" class=\"wp-image-1264 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6807-e1646295742219-200x300.jpg\" alt=\"Grand Caynon of the Yellowstone von den Lower Falls aus gesehen\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6807-e1646295742219-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6807-e1646295742219.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1264\" class=\"wp-caption-text\">Grand Canyon of the Yellowstone von den Lower Falls aus gesehen<\/p><\/div>\n<p>Umso weiter wir nach unten kommen, umso entspannter werden die Leute, die nach oben gehen. Das muss der Einfluss des Wasserfalls sein. Schlie\u00dflich kommen wir unten an. Wir blicken in den Grand Canyon hinein, dessen W\u00e4nde sch\u00f6n gelb leuchten, weil wir das Gl\u00fcck haben, dass wieder die Sonne scheint. Beim Blick hinunter sehen wir zwei Regenb\u00f6gen, die der Wasserfall macht.<\/p>\n<p>Wir machen ein paar hundert Fotos und gehen dann wieder zur\u00fcck. Der Weg nach oben dauert eine Spur l\u00e4nger also nach unten und wir beginnen zu ahnen, warum die Bergaufgeher weniger entspannt sind, als die Bergabgeher. Danach geht es ein St\u00fcck weiter zum n\u00e4chsten Lookout. Dort beginnt auch der North Rim Trail. Das ist der Wanderweg entlang der Nordkante des Canyons.<\/p>\n<div id=\"attachment_1265\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6915.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1265\" class=\"size-medium wp-image-1265\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6915-300x200.jpg\" alt=\"Mounty am North Rim Trail des Grand Canyon of the Yellowstone\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6915-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6915-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6915.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1265\" class=\"wp-caption-text\">Mounty am North Rim Trail des Grand Canyon of the Yellowstone<\/p><\/div>\n<p>Tami und ICBeter machen sich auf den Weg. Der Rest f\u00e4hrt mit dem Wohnmobil zum Parkplatz am Ende des Weges. Die Wanderung dauert nur ca. 30 Minuten. Ohne die paar hundert Fotos, die wir wieder gemacht haben, w\u00e4re es wohl noch k\u00fcrzer gewesen. Weil wir heute noch nichts gesehen haben, das blubbert und stinkt, ist das n\u00e4chste Ziel das Norris Geyser Basin. Nur Chuck Norris schafft es, dass im Yellowstone Nationalpark ein Geyser Basin nach ihm benannt wird.<\/p>\n<p>Obwohl dunkle Wolken aufziehen, riskieren wir es, den langen Weg inklusive Verl\u00e4ngerung zu gehen. Georgi verzichtet auf die Verl\u00e4ngerung und Mura auf den ganzen Weg. Unsere Erwartungen ans Blubbern und Stinken werden voll erf\u00fcllt. Wir kommen an einem Geysir vorbei, dessen Ausbr\u00fcche zwischen 4 Tagen und 50 Jahren auseinander liegen. Der letzte Ausbruch war vor 8 Jahren. Da sollte es noch maximal 42 Jahre dauern bis zum n\u00e4chsten Mal.<\/p>\n<p>Nach kurzer Beratung entschlie\u00dfen wir uns aber, nicht so lange zu warten und gehen weiter. Der Himmel verdunkelt sich immer weiter, aber wir schreiten frohen Mutes voran. Inzwischen zieht ein kalter Wind auf. Da ist es sehr angenehm, sich in eine Wolke stinkenden Dampfes zu stellen und sich w\u00e4rmen zu lassen. Leider gibt es solche Wolken nur hin und wieder.<\/p>\n<p>Nach der Runde gehen wir zur\u00fcck zum Wohnmobil. Kurz nachdem wir drin sind, f\u00e4ngt es zu sch\u00fctten und zu hageln an. Da haben wir wieder perfektes Timing an den Tag gelegt. Aufgrund des Wetters wird der Besichtigungstag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt und wir fahren zur\u00fcck zu unserem Campingplatz. Unterwegs gibt es einen gro\u00dfen Stau. Das kann nur eines hei\u00dfen: Tiere in der N\u00e4he. Im Yellowstone Nationalpark muss man niemals nach Tieren ausschauen, sondern nur nach Autos, die im Stau stehen. Wie erwartet handelt es sich um Bisons, die in einer riesigen Herde herumstehen und grasen. Manche wandern auch gem\u00fctlich \u00fcber die Stra\u00dfe. Wir sehen auch einen Wasserbison. Also einen, der im Wasser steht.<\/p>\n<div id=\"attachment_1266\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7063.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1266\" class=\"size-medium wp-image-1266\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7063-300x200.jpg\" alt=\"Elch-Enten im Bach (frei \u00fcbersetzt)\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7063-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7063-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7063.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1266\" class=\"wp-caption-text\">Elch-Ameisen im Bach (frei \u00fcbersetzt)<\/p><\/div>\n<p>Nach ein paar Meilen sehen wir noch eine Menschenmenge und bleiben dort stehen. Wir gehen den anderen nach und sehen zwar viel Landschaft aber keine Viecher. Irgendwo in der Ferne sollen Koyoten oder W\u00f6lfe sein. Wir nehmen das zur Kenntnis und gehen wieder. Wir haben da so eine Theorie. Man muss sich hier nur am Stra\u00dfenrand hinstellen, Fotografieren und in eine Richtung zeigen und schon bildet sich ein Stau und eine Menschenmenge, die sich erst Stunden sp\u00e4ter aufl\u00f6st.<\/p>\n<p>Wir testen diese Theorie aber nicht, weil wir schon Hunger haben und heim wollen. Neben dem Visitor Center bei unserem Campingplatz sehen wir ein WLAN-Symbol angeschrieben. Da m\u00fcssen wir nat\u00fcrlich hin. Also wir dort sind, steht das gleiche Zeichen noch einmal vor einem gro\u00dfen Freiluft-Amphietheater. Die Sitzreihen schauen genau so aus, wie die Funkwellen auf dem Wifi-Schild.<\/p>\n<div id=\"attachment_1274\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6619.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1274\" class=\"size-medium wp-image-1274\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6619-300x200.jpg\" alt=\"Die Bisons haben im Yellowstone Nationalpark keinen Stress\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6619-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6619-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_6619.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1274\" class=\"wp-caption-text\">Die Bisons haben im Yellowstone Nationalpark keinen Stress<\/p><\/div>\n<p>Da hat man uns wieder ordentlich in die Irre gef\u00fchrt. Weil das Visitor Center noch offen ist, gehen wir hinein. Es ist eine kleine Ausstellung mit einem angeschlossenen Giftshop. Dort kaufen wir noch ein paar Sachen, die dort zum Touristen-Abzocken herumliegen. Dann geht es endg\u00fcltig zur\u00fcck zu unserem Platz. Wir kochen und braten die restlichen Ess-Vorr\u00e4te, die wir in Bozeman gekauft haben.<\/p>\n<p>Es werden die restlichen Steaks gemacht und die 8 Hotdogs zubereitet. Mura macht sich einen Mischmasch aus Speck, Zwiebel und anderen gef\u00e4hrlichen Sachen. Mura und Tami brauchen noch die letzten beiden Gratisduschen auf.<\/p>\n<p>Mura hat dann noch seinen pers\u00f6nlichen Kampf mit den Duschen. Er geht in die erste die frei wird hinein. Nach dem Test, ob eh Seife vorhanden ist beginnt er fr\u00f6hlich die Duscherei. Oder nur fast, denn es kommt kein Wasser raus. Also wieder anziehen und in die n\u00e4chste Dusche rein. Dort geht das Wasser. Dann kann es losgehen. Leider ist aber der Seifenspender leer. Aber eine dritte Dusche ist nicht frei. Also muss statt Seife eben doppelt so viel Wasser benutzt werden, das hat den gleichen Effekt.<\/p>\n<p>Am Weg zum Z\u00e4hneputzen nehmen Mura und Toni den B\u00e4r-Speer mit. B\u00e4ren mussten sie zwar keine abwehren, aber daf\u00fcr ein Kaninchen, dass sich ihnen gef\u00e4hrlich in den Weg gestellt hat. Die Gefahr wurde abgewehrt, obwohl sie neben dem B\u00e4r-Speer nur mit Handt\u00fcchern und elektrischen Zahnb\u00fcrsten bewaffnet waren.<\/p>\n<p>Georgi kommt nicht in sein Notebook hinein, weil das auf Fingerabdr\u00fccke eingestellt ist und er die Fingerabdr\u00fccke damals mit sauberen Fingern registriert hat. Aber auch das Problem kann gel\u00f6st werden und nach Vernichten weiterer Biervorr\u00e4te wird der Tag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist wieder Besichtigungstag. ICBeter und Georgi sind heute mit Duschen dran. Wir haben einen Gutschein f\u00fcr insgesamt 6 Duschen. 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