{"id":1297,"date":"2013-06-22T08:09:52","date_gmt":"2013-06-22T07:09:52","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1297"},"modified":"2013-06-23T05:53:22","modified_gmt":"2013-06-23T04:53:22","slug":"tag-21-craters-of-the-moon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1297","title":{"rendered":"Tag 21: Craters of the Moon"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }A:link {  }\n--><\/style>\n<p>Am Morgen wecken uns ein paar kleine Regentropfen. Aber auch die Temperatur ist nicht ganz geeignet, um drau\u00dfen zu fr\u00fchst\u00fccken. Es ist aber in der Nacht bei weitem nicht so kalt gewesen wie in Yellowstone. Die Heizung hat sich nur selten eingeschaltet und der Tisch ist diesmal nicht durch und durch warm. Das wirkt sich positiv auf unseren Gasbestand aus.<\/p>\n<div id=\"attachment_1303\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7209.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1303\" class=\"size-medium wp-image-1303\" alt=\"Endlich wieder Internetverbingen\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7209-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7209-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7209-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7209.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1303\" class=\"wp-caption-text\">Endlich wieder Internetverbindung<\/p><\/div>\n<p>Als die ersten von uns aufstehen, sind die Tourgruppen, die gestern mit ihren Zelten gekommen sind, schon wieder auf und davon. Die m\u00fcssen schon um 0600 oder so aufgestanden sein. Das beunruhigt uns etwas, denn wer so motiviert ist, ist wahrscheinlich auch auf der Suche nach der Weltherrschaft. Wir werden die im Auge behalten.<\/p>\n<p>Dieser kleine Campingplatz ist der erste auf unserer Reise, der Duschen hat, die f\u00fcr Mura hoch genug sind, dass er sich nicht unter das Wasser beugen muss. Das ist neben der Musik am Klo ein eindeutiger Pluspunkt. Beim Fr\u00fchst\u00fccken sind wir schon so routiniert, dass wir schon um 1030 abfahren k\u00f6nnen. Das ist eindeutig Rekord auf dieser Tour!<\/p>\n<p>Heute ist ein Besichtigungstag mit etwas Fahren. Das erste Ziel ist das Craters of the Moon National Monument. In Neuseeland waren wir auch an einem Ort, der genauso hei\u00dft. Dort war es ein Thermalgebiet. Hier ist es ein Vulkangebiet. Bei der Einfahrt sparen wir mit Georgis Nationalparkpass 8 $ Eintritt. Damit haben wir schon 58 $ mit dieser Karte eingespart!<\/p>\n<p>Wir bleiben beim ersten Parkplatz stehen. Dort kann man einen kurzen Rundweg gehen. Der ist sch\u00f6n asphaltiert. Sie nennen das \u201ewheel chair accessible\u201c. Wir \u00fcbersetzen das frei mit \u201eSandalen-geeignet\u201c. Der leichte Regen in der Fr\u00fch hat aufgeh\u00f6rt und es ist leicht bew\u00f6lkt. Zeitweise scheint sogar die Sonne. Wir sehen viel Lava. Links ist Lava, rechts ist Lava, vorne und hinten auch. Das ganze stammt von einem Ausbruch des benachbarten Vulkans vor etwa 2000 Jahren.<\/p>\n<p>Als wir zum Wohnmobil zur\u00fcckkehren, kommen auch die verd\u00e4chtigen Tourgruppen bei diesem Parkplatz an. Wir sind Stunden sp\u00e4ter aufgestanden, aber trotzdem schneller hier gewesen als die. So sind die ganz bestimmt keine Konkurrenz f\u00fcr uns was die Weltherrschaft betrifft. Also fahren wir beruhigt zum n\u00e4chsten Parkplatz.<\/p>\n<p>Dort gibt es wieder einen Rundweg, aber etwas weniger Lava. Daf\u00fcr einen Haufen kaputter B\u00e4ume. Die sind vor langer Zeit von Parkrangern vergiftet worden, weil sie Misteln hatten. Dann waren zwar die Misteln weg, aber die B\u00e4ume auch hin. Auf der n\u00e4chsten Station k\u00f6nnen wir auf einen Vulkankegel hinaufgehen. Da sind auch wieder unsere Tourgruppenfreunde.<\/p>\n<p>Mura bleibt sicherheitshalber im Wohnmobil und der Rest marschiert nach oben. Der ganze H\u00fcgel besteht aus schwarzem Sand. Das Gehen mit Sandalen erweist sich hier als suboptimal. Von oben hat man eine gute \u00dcbersicht \u00fcber die ganze Umgebung. Wohin man auch schaut sieht man Landschaft.<\/p>\n<p>Nach einem vierten Parkplatz, wo man viel Lava sieht, kommen wir zu einer H\u00f6hle. Um dort hin zu kommen, muss man erst eine ganze Weile marschieren. Trotzdem kommen alle mit, weil eine H\u00f6hle wichtig f\u00fcr die Weltherrschaft sein kann. Wir gehen fast komplett um einen Vulkanh\u00fcgel mit viel Lava herum, dann sind wir vor dem H\u00f6hleneingang. Das ist nur ein Loch in der Lava. Da kann man hineinklettern und ist dann zwischen Erde und einer Lavaschicht drin, die die H\u00f6hle bildet.<\/p>\n<div id=\"attachment_1304\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7390.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1304\" class=\"size-medium wp-image-1304\" alt=\"Die ICB-Taskforce im Buffalo Cave\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7390-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7390-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7390-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7390.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1304\" class=\"wp-caption-text\">Die ICB-Taskforce im Buffalo Cave<\/p><\/div>\n<p>Wir laufen mit Lampen bewaffnet eine Weile in der H\u00f6hle herum und gehen dann wieder raus. Es gibt noch drei H\u00f6hlen, die besichtigt werden k\u00f6nnen, allerdings fahren wir einmal an der Einfahrt vorbei und m\u00fcssen eine komplette Runde im Einbahnsystem des Parks fahren. Den Weg zu diesen H\u00f6hlen gehen ICBeter, Tonittt und Tami an.<\/p>\n<p>Die erste ist eine riesige H\u00f6hle mit gro\u00dfen L\u00f6chern im Dach, das dort einfach eingest\u00fcrzt ist. Das macht nicht gerade Mut, wenn man auf das Gestein neben den L\u00f6chern sieht. Fr\u00fcher waren in den H\u00f6hlen Flederm\u00e4use, aber die sind 2005 aufgrund einer Krankheit hier ausgestorben. Dann geht es weiter zur Boy Scout H\u00f6hle.<\/p>\n<p>Da steht drau\u00dfen eine Warnung, dass man vorsichtig sein soll, weil es drinnen gef\u00e4hrlich werden kann. Wir halten das aber f\u00fcr einen plumpen Versuch, uns von der Weltherrschaft abzuhalten, deshalb steigen wir hinab. Diese H\u00f6hle ist nichts f\u00fcr Klaustrophobiker. Einem kleinen Eingangsloch folgt ein kurzes Bergabklettern. Dann kann man immerhin aufrecht in der H\u00f6hle stehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1305\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7440.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1305\" class=\"size-medium wp-image-1305\" alt=\"Tonittt und Tami k\u00e4mpfen sich im Boy Scout Cave voran\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7440-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7440-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7440-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7440.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1305\" class=\"wp-caption-text\">Tonittt und Tami k\u00e4mpfen sich im Boy Scout Cave voran<\/p><\/div>\n<p>Die Temperatur in der H\u00f6hle liegt knapp unter dem Gefrierpunkt. Deshalb ist sie auch teilweise vereist. Wir sehen einige Kinder mit T-Shirt und Flipflops herumklettern. Das ist schon mit Wanderschuhen eine Herausforderung. Die H\u00f6hle geht etwas \u00fcber 100 Meter weit hinein. Dann muss man umdrehen und auf gleichem Weg wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Tami reicht dieses Abenteuer erst mal, aber Tonittt will dann doch noch die dritte H\u00f6hle sehen, den Beauty Cave. Der ist einfacher zu begehen. Es ist eine gro\u00dfe, hohe und dunkle H\u00f6hle ohne irgendwelche besonderen Herausforderungen. Danach geht es zur\u00fcck zum Wohnmobil, denn jetzt kann niemand mehr Lava sehen. Dort wird erst mal ein kleiner Imbiss genommen.<\/p>\n<p>Am Vormittag haben wir schon den gro\u00dfen PEZ-Zuckerl-Test gestartet und sind zu dem Schluss gekommen, dass amerikanische PEZ-Zuckerl gar nichts k\u00f6nnen. Aber sch\u00f6n bunt sind sie immerhin. Nach einer kurzen Mahlzeit mit Schoko und Chips geht es weiter zum n\u00e4chsten Ziel, dem Indian Icecave.<\/p>\n<p>Das ist auch eine H\u00f6hle. Diese ist Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt worden, als ein Farmerjunge ein verloren gegangenes Tier gesucht hat. Die H\u00f6hle war damals voller Eis. Dann hat man angefangen, das Eis abzubauen und zum K\u00fchlen von Speisen und Getr\u00e4nken zu benutzen. Weil der Einstieg in die H\u00f6hle so schwierig war, dachte man dann im fr\u00fchen 20. Jahrhundert, dass es eine gute Idee w\u00e4re, zwei weitere Eing\u00e4nge zur H\u00f6hle zu sprengen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1306\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7483.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1306\" class=\"size-medium wp-image-1306\" alt=\"Indian Icecave\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7483-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7483-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7483-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7483.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1306\" class=\"wp-caption-text\">Indian Icecave<\/p><\/div>\n<p>Die Idee war dann doch nicht so gut, denn der Grund daf\u00fcr, dass es in der H\u00f6hle so kalt war, war die Luftzirkulation dort. Die Luft ist an einem Ende durch einen Kamineffekt abgesaugt und an einem anderen Ende reingesaugt worden. Dort ist sie expandiert und hat dadurch stark an Temperatur verloren.<\/p>\n<p>Mit den zus\u00e4tzlichen L\u00f6chern hat das dann gar nicht mehr funktioniert und das Eis ist geschmolzen. Erst in den 40er Jahren hat jemand versucht, das alte System wieder herzustellen. Das ist im Prinzip gelungen und es ist wieder Eis in der H\u00f6hle vorhanden. Allerdings nat\u00fcrlich viel weniger als fr\u00fcher. Ein Guide f\u00fchrt uns durch die H\u00f6hle, denn alleine darf man sie nicht besichtigen.<\/p>\n<p>Weil es nach der Tour schon ziemlich sp\u00e4t ist, steuern wir unseren heutigen Campingplatz an. Es ist der KOA in Twin Falls. Mit nur einmal vorbei fahren kommen wir dort an. Wir werden von einem Elektrowagerl zu unserem Platz eskortiert. Wir parken aber erst gar nicht ein, sondern fahren \u2013 mit ein paar Umwegen \u2013 zum n\u00e4chsten Pizza Hut, denn zum Grillen haben wir nichts eingekauft.<\/p>\n<p>ICBeter bestellt Pasta, alle anderen eine Medium Pizza. Da Medium leider aus ist, bekommen alle zum gleichen Preis eine gro\u00dfe Pizza. Keiner von den Helden schafft es, aufzuessen. Auch Mura bekommt seinen Teller nur leer, weil ihm ICBeter ein St\u00fcck abnimmt. Als wir so durch das Lokal schauen, stellen wir fest, dass sich kaum irgendjemand alleine eine ganze Pizza bestellt. Nur die verfressenen Europ\u00e4er wieder&#8230;<\/p>\n<p>Als es dann ans Zahlen geht, wird Muras Kreditkarte nicht akzeptiert. Das kommt uns schon bekannt vor. Und wieder ist es kurz vor dem Wochenende passiert, wo man nicht anrufen kann. Da die Kreditkarte von ICBeter ja wieder geht, zahlt er die Rechnung, damit wir nicht abwaschen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Neben dem Pizza Hut ist noch ein Supermarkt, in dem wir uns wieder eindecken, denn praktisch alles ist zur Neige gegangen. Als wir auch Bier kaufen, m\u00fcssen wir einen Auweis herzeigen, dass mindestens einer von uns schon 21 Jahre alt ist. Das ist verst\u00e4ndlich, denn wir sehen ja alle viel j\u00fcnger aus.<\/p>\n<p>Dann geht die Fahrt zur\u00fcck zum Campingplatz. Das Internet ist zwar vorhanden, aber furchtbar langsam. Das k\u00f6nnte nat\u00fcrlich daran liegen, dass der ganze Platz voll belegt ist. Das kennen wir schon von Vancouver. Erfahrungsgem\u00e4\u00df gibt sich das Problem so gegen Mitternacht, weil die ganzen unn\u00f6tigen Urlauber da aufh\u00f6ren zu surfen und schlafen gehen. Da schl\u00e4gt dann unsere Stunde und wir k\u00f6nnen endlich einigerma\u00dfen vern\u00fcftig ins Internet.<\/p>\n<p>Um ca. 0100 begeben wir uns zur Nachtruhe und werden sicher alle von Lava tr\u00e4umen&#8230;<\/p>\n<p>Momentaner Standort: <a href=\"http:\/\/goo.gl\/maps\/Xq2GS\">42.6598,-114.44509<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Morgen wecken uns ein paar kleine Regentropfen. Aber auch die Temperatur ist nicht ganz geeignet, um drau\u00dfen zu fr\u00fchst\u00fccken. Es ist aber in der Nacht bei weitem nicht so kalt gewesen wie in Yellowstone. 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