{"id":1326,"date":"2013-06-25T05:26:20","date_gmt":"2013-06-25T04:26:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1326"},"modified":"2013-06-25T05:26:20","modified_gmt":"2013-06-25T04:26:20","slug":"tag-23-detroit-lake","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1326","title":{"rendered":"Tag 23: Detroit Lake"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }A:link {  }\n--><\/style>\n<p>Obwohl es heute fr\u00fch sonnig und warm ist, f\u00fcrchten sich alle vor Gelsen und fr\u00fchst\u00fccken drinnen. Fast p\u00fcnktlich um 1106 verlassen wir den Campingplatz. Heute sind \u00fcber 4 Stunden Fahrt angesagt. Die ersten rund 100 Meilen gehen durch immer die gleiche Landschaft. Kleine B\u00fcsche links und rechts, die sich bei n\u00e4herer Betrachtung doch nicht als Oregano-Pflanzen entpuppt haben.<\/p>\n<p>Mitten in der Wildnis wird dann Fahrerwechsel gemacht. ICBeter \u00fcbernimmt das Steuer von Mura. Nach den ersten 5 Kurven ist es dann vorbei mit solchen. Die n\u00e4chste Dreiviertelstunde geht die Stra\u00dfe einfach geradeaus. Da hei\u00dft es den Tempomaten bei 55 mph einstellen, das Lenkrad gerade halten und einfach nur warten, bis die Gerade irgendwann einmal aus ist.<\/p>\n<p>Bevor das aber passiert, f\u00e4ngt es zu regnen an. Aber nicht so wie in Alberta, wo es nach 10 Minuten wieder aufh\u00f6rt, sondern so richtig. Ein ausgedehnter Landregen hat uns erwischt. Wer hat gestern beim T.G.I. Fridays nicht aufgegessen? Aber die Regentropfen auf der Windschutzscheibe bringen eine willkommene Abwechslung auf der langen Geraden.<\/p>\n<p>Das passiert dann wirklich und es gibt bis zur n\u00e4chsten Stadt ein paar Kurven. Durch die Stadt zu fahren, ist das interessanteste an den heutigen Fahrt, weil es Ampeln und Staus gibt. Wer h\u00e4tte gedacht, dass man sich mal \u00fcber rote Ampeln und Staus freuen wird? Dann ist es aber wieder vorbei und es geht auf der Landstra\u00dfe weiter. Diesmal sogar mit vielen Kurven.<\/p>\n<div id=\"attachment_1328\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7682.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1328\" class=\"size-medium wp-image-1328\" alt=\"Sisters, Oregon ist eine trostlose Stadt... immer regnet es\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7682-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7682-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7682-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7682.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1328\" class=\"wp-caption-text\">Sisters, Oregon ist eine trostlose Stadt&#8230; immer regnet es<\/p><\/div>\n<p>In Sisters, Oregon (die Schwestern des Oregon) machen wir bei str\u00f6mendem Regen wieder Fahrerwechsel. Georgi nutzt die Zeit, um eine Regentschick zu heizen. Eigentlich ist die Besichtigung eines Wasserfalls am Programm. Weil das aber ein Umweg ist und wir den Wasserfall ohnehin live auf der Stra\u00dfe haben, hat keiner so recht Lust dazu und wir steuern direkt den n\u00e4chsten Campingplatz an.<\/p>\n<p>Es ist der Detroit Lake State Recreation Area campground. Das ist wieder so ein staatlicher Campingplatz wie in den Nationalparks. Das bedeutet unter anderem, dass es kein WLAN gibt. Wir sind also heute Abend wieder offline. Kurz vor dem Campingplatz gehen wir in Detroit noch einkaufen. Man hat ja schon oft geh\u00f6rt, dass Detroit seit der Krise der Autoindustrie heruntergekommen ist. Aber dass es jetzt ein 200-Einwohner-Loch geworden ist, hat uns schon etwas \u00fcberrascht.<\/p>\n<div id=\"attachment_1329\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7697.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1329\" class=\"size-medium wp-image-1329\" alt=\"Oregon ist abgebrannt\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7697-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7697-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7697-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7697.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1329\" class=\"wp-caption-text\">Oregon ist abgebrannt<\/p><\/div>\n<p>Wir k\u00f6nnen Toastbrot, Cola light und K\u00e4se kaufen. Sonst finden wir nichts, was f\u00fcr uns brauchbar w\u00e4re. Also machen wir uns auf zum Campingplatz. Dort checken wir ein und bleiben mal im Wohnmobil sitzen, weil es immer noch sch\u00fcttet. Von den Fenstern aus erkennen wir, dass es hier einen sch\u00f6nen See gibt, den Detroit Lake.<\/p>\n<p>Die Fischer freuen sich anscheinend \u00fcber den Regen, denn sie pilgern in Scharen mit ihren Angeln zum See. Wir freuen uns, dass es Laptops und Smartphones gibt, auf denen Computerspiele laufen. Um 1730 fahren wir nach Detroit, um Essen zu gehen. Es gibt in dem Ort sogar ein Lokal. Drinnen ist alles aus Holz und komplett von Kunden beschmiert.<\/p>\n<p>Jeder, der dort war hat seine Spuren hinterlassen. Wir machen so einen Bl\u00f6dsinn nat\u00fcrlich nicht, weil es d\u00e4mlich ist. Au\u00dferdem finden wir trotz intensiver Suche keinen Kuli oder Filzstift. Wir bestellen, was sich als nicht so einfach herausstellt. Obwohl wir dreimal \u201eClub Sandwich\u201c sagen, werden wir nur fragend angeschaut. Vielleicht versteht sie unser Englisch mit burgenl\u00e4ndischem Dialekt nicht.<\/p>\n<p>Wir zeigen schlie\u00dflich mit dem Finger in der Speisekarte auf das, was wir haben wollen. Das funktioniert. Jeder bekommt schlie\u00dflich das, was er bestellt hat. Weil eine Portion Essen so viel wie keine ist, bestellen sich Mura und Georgi noch ein Club Sandwich mit Pommes als Nachtisch. Die Kellnerin versteht es nicht. Mura versucht es aber doch noch und sagt dreimal \u201eClub Sandwich with Fries\u201c. Etwas verwirrt geht die Kellnerin weg. Sie kommt dann mit einer Portion Pommes wieder. Immerhin&#8230; ein Teil der Bestellung hat funktioniert. Die Pommes werden erst einmal verdr\u00fcckt. Dann wird ein neuer Versuch gestartet.<\/p>\n<div id=\"attachment_1330\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7705.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1330\" class=\"size-medium wp-image-1330\" alt=\"Traditionelle Fortbewegungsmittel in Oregon\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7705-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7705-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7705-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7705.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1330\" class=\"wp-caption-text\">Traditionelle Fortbewegungsmittel in Oregon<\/p><\/div>\n<p>Diesmal wird wieder die Karte zur Hilfe genommen. Die Kellnerin fragt nochmal nach, ob wir das zus\u00e4tzlich zur bisherigen Bestellung haben wollen und ob wir das wirklich da essen wollen. Wir best\u00e4tigen das und warten gespannt, was kommt. Tats\u00e4chlich kommt ein Club Sandwich mit Pommes. Wieder eine gro\u00dfe H\u00fcrde auf dem Weg zur Weltherrschaft \u00fcberwunden!<\/p>\n<p>Dann fahren wir wieder zur\u00fcck zum Campingplatz. Es regnet immer noch in Str\u00f6men. Also ist wieder Filmabend angesagt. Nach dem Filmschauen entdeckt ICBeter einen Wassereinbruch im Wohnmobil. Durch ein offenes Fenstern ist der Regen eingedrungen und hat die Sitzbank unter Wasser gesetzt. Das ist insofern bedenklich, als die Polster auch das Bett darstellen, wenn die Sitzgarnitur umgebaut ist.<\/p>\n<p>Also hei\u00dft es trocknen. Zuerst mit der K\u00fcchenrolle und danach mit 2 F\u00f6ns. Etwa eine Stunde lang laufen die beiden F\u00f6ns auf Hochtouren, bis alles einigerma\u00dfen trocken ist. Danach hat es zwar 30 \u00b0C im Wohnmobil, aber so verk\u00fchlt sich wenigstens keiner. Wieder mal eine schwere Krise gemeistert!<\/p>\n<p>Mura tritt dann noch den Gang zur Dusche an. Weil er keine Taschenlampe mit hat, testet er alle vorhandenen Gatschlacken aus. Zur\u00fcck beim Wohnmobil sind seine F\u00fc\u00dfe dreckiger als vor dem Duschen. Also marschiert er mit Taschenlampe nochmal zur\u00fcck und l\u00e4sst am R\u00fcckweg den Gatsch aus.<\/p>\n<p>Um ca. 0000 wird der Tag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Momentaner Standort: <a href=\"https:\/\/maps.google.com\/maps?q=44.729338,-122.174642&amp;hl=de&amp;ll=44.729586,-122.174642&amp;spn=0.008293,0.021136&amp;sll=44.729338,-122.174642&amp;sspn=0.002195,0.005284&amp;t=m&amp;z=16\">44.729338,-122.174642<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl es heute fr\u00fch sonnig und warm ist, f\u00fcrchten sich alle vor Gelsen und fr\u00fchst\u00fccken drinnen. 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