{"id":1336,"date":"2013-06-25T16:04:17","date_gmt":"2013-06-25T15:04:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1336"},"modified":"2013-06-25T16:04:17","modified_gmt":"2013-06-25T15:04:17","slug":"tag-24-cascade-locks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1336","title":{"rendered":"Tag 24: Cascade Locks"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }A:link {  }\n--><\/style>\n<p>Regentropfen auf unserem Dach wecken uns sanft aus unseren Tr\u00e4umen. Anscheinend hat es die ganze Nacht durchgeregnet. Damit ist klar, dass es heute wieder ein Fr\u00fchst\u00fcck im Wohnmobil geben wird. Als besonderes Feature gibt es heute ungarische Salami. Aber keine aus Ungarn, sondern den USA. Schmeckt zwar nicht so wie \u00f6sterreichisch-ungarische Salami, aber besser als jede andere Wurst, die wir bisher in Amerika gegessen haben.<\/p>\n<p>Beim ersten Toast stellt Mura Freddy III. auf Stufe 6 statt auf Stufe 3 ein, worauf er beide Toasts verbrennt. Das Mitarbeitsminus daf\u00fcr bekommt aber Mura, weil Freddy nur das gemacht hat, was ihm eingestellt wurde.<\/p>\n<p>Weiters gibt es Thunfisch aus der Dose, der noch mit Mayonnaise aufgebessert wird. Die Mayonnaise hat 90 Kalorien pro Portion. Da es sich laut Aufschrift aber tats\u00e4chlich um Kalorien und keine Kilokalorien handelt, sind das nur 0,09 kcal \u2013 also fast gar nichts. Man kann 11 Portionen davon essen, um eine kcal zu sich zu nehmen. Da man durchschnittlich 2500 kcal pro Tag braucht, um zu leben ist das vernachl\u00e4ssigbar.<\/p>\n<p>Dann verschwinden wir von diesem nassen Ort. Die f\u00fcr heute geplante Besichtigung des Detroit Lake f\u00e4llt ins Wasser. Ziel ist der Portland KOA in Cascade Locks. Die Schilder neben der Stra\u00dfe zeigen uns an, dass die Firedanger low ist. Das beruhigt uns und so fahren wir optimistisch weiter. Die ersten Kilometer fahren wir leider im langsamen Kolonnenverkehr. Aber zum Gl\u00fcck sind wir das erste Fahrzeug in der Kolonne, da ist es nicht so schlimm.<\/p>\n<p>Wir kommen durch einen Ort namens &#8220;Mill City&#8221;. Fast jedes Haus hier ist zu verkaufen. Die, die nicht zu verkaufen sind, sind so heruntergekommen, dass sich anscheinend keiner traut, sie zum Verkauf anzubieten. Dann kommen wir auf die Autobahn. Das spa\u00dfige an amerikanischen Autobahnen ist, dass unvermittelt eine Eisenbahnkreuzung auftauchen kann.<\/p>\n<p>Unsere 1. Station ist ein Safeway. Wir haben schon lange nicht eingekauft. Vor dem Supermarkt steht ein gro\u00dfes Zelt mit Feuerwerksk\u00f6rpern. Der 4. Juli naht und da decken sich alle mit Sprengstoff ein, so wie bei uns zu Silvester. Georgi \u00fcberlegt zuerst, mit seiner Tschick dort mal reinzuschauen, l\u00e4sst es dann aber doch bleiben.<\/p>\n<div id=\"attachment_1338\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7729.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1338\" class=\"size-medium wp-image-1338\" alt=\"Der 4. Juli kann kommen!\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7729-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7729-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7729-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7729.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1338\" class=\"wp-caption-text\">Der 4. Juli kann kommen!<\/p><\/div>\n<p>Beim Parken brauchen wir immer 4 Parkpl\u00e4tze. Das ist sehr \u00f6konomisch, denn andere 5 Leute brauchen 5 Parkpl\u00e4tze. Drinnen f\u00fcllen wir unser Wagerl mit dem notwendigsten Fresszeug an. Wir m\u00fcssen inzwischen schon an das Ende der Reise denken und von allem nur mehr so viel einkaufen, wie wir bis zum Schluss futtern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>ICBeter muss wieder seine Kreditkarte rausr\u00fccken, weil Mura noch nicht wei\u00df, ob seine schon wieder funktioniert. Es werden noch 3 $ f\u00fcr die Krebsforschung gespendet, damit wir wieder besseres Wetter-Karma bekommen. Au\u00dferdem zahlen wir 6 $ Deppensteuer, indem wir uns zwei Rubbellose aus dem Automaten lassen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1339\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7740.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1339\" class=\"size-medium wp-image-1339\" alt=\"51 Euro-Cent f\u00fcr einen Liter Normalbenzin. Aber nur Safeway-Kundenkarte, mit der bereits \u00fcber 1000 $ eingekauft wurde...\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7740-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7740-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7740-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7740.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1339\" class=\"wp-caption-text\">51 Euro-Cent f\u00fcr einen Liter Normalbenzin. Aber nur Safeway-Kundenkarte, mit der bereits \u00fcber 1000 $ eingekauft wurde&#8230;<\/p><\/div>\n<p>Im Safeway gibt es auch freies WLAN. So stellen wir fest, dass in Salem eine Safeway-Tankstelle ist. Ist zwar ein 5 Meilen Umweg dorthin, aber das lassen wir uns nicht entgehen. Wir bekommen einen Dollar Rabatt pro Gallone Benzin. Salem ist au\u00dferdem eine Stadt mit relativ geringem Spritpreis. So zahlen wir nur 2,57 $ f\u00fcr die Gallone. Da 48 Gallonen in den Tank reingehen, haben wir 48 $ gespart. Die Reise wird immer billiger!<\/p>\n<p>Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Weltherrschaft und wir fahren weiter. Das n\u00e4chste Ziel ist ein Walmart, denn wir waren schon lange nicht mehr einkaufen. Mura braucht einen neuen Koffer und Tami will sich einen Stromkonverter kaufen. Das allwissende Navi f\u00fchrt uns zum n\u00e4chsten solchen hin. Tonittt bleibt im Wohnmobil bis wir zur\u00fcckkommen. Das kann nicht lange dauern.<\/p>\n<p>Drinnen f\u00fcllen wir unser Wagerl mit allerlei Sachen auf. Schokolade haben wir beim Safeway nicht genug gekauft. Mura sucht sich einen Koffer aus. Es gibt auch eine Gewandabteilung mit allerlei coolen T-Shirts etc. Wir stellen daher unser Wagerl ab und machen uns \u00fcber die Fetzen her. Es dauert nat\u00fcrlich eine Weile, bis alles gefunden wurde.<\/p>\n<p>Dann gehen wir zur\u00fcck zum Wagerl. Das erweist sich als nicht so einfach wie gedacht, denn dort wo wir das Wagerl abgestellt haben, ist jetzt kein Wagerl mehr. Wir laufen eine Weile im ganzen Supermarkt herum, aber wir finden nichts. Da haben sicher wieder die dunklen M\u00e4chte dieser Welt ihre Finger im Spiel, die versuchen uns auf diese Weise an der Weltherrschaft zu hindern.<\/p>\n<p>Also hei\u00dft es ein neues Wagerl holen und alles, was im vorigen drin war wieder einr\u00e4umen. Inklusive der T-Shirts. Aber diesmal lassen wir einen Wachposten beim Wagerl. So leicht lassen wir uns diesmal nicht austricksen. Dieses Vorgehen ist erfolgreich. Nur Mura findet das T-Shirt, das er ausgesucht hatte nicht mehr. Es ist ausverkauft.<\/p>\n<p>Wir gehen zur Kassa. Mura hat beim Safeway im Internet gesehen, dass seine Kreditkarte wieder geht. Wir stellen uns bei einer Kasse mit einer schr\u00e4gen Kassiererin an. Sie tr\u00e4gt nicht wie die anderen eine Walmart-Uniform, sondern ein schrilles rosa Teil und ist geschminkt wie ein <a href=\"http:\/\/images6.fanpop.com\/image\/photos\/32100000\/emo-girl-ira-vampira-scene-queen-colorful-hair-purple-blue-pink-green-red-black-hair-coontails-emo-32172462-1561-1500.jpg\">Emo<\/a>. Daf\u00fcr nehmen wir auch Wartezeit in Kauf.<\/p>\n<p>Danach geht die Reise weiter. Wir kommen am 45. Breitengrad vorbei. Damit sind wir auf halbem Weg zwischen Nordpol und \u00c4quator. Als wir im Gro\u00dfraum Portland ankommen, fahren wir wieder zum n\u00e4chsten Walmart. Vielleicht findet Mura seine T-Shirts dort und Tami seinen Konverter. Zur Sicherheit nehmen wir diesmal \u00fcberhaupt kein Wagerl. So gefinkelt kann uns keiner was anhaben. Die gew\u00fcnschten Sachen werden aber nicht gefunden. Trotzdem wird noch das eine oder andere Zeug gekauft.<\/p>\n<p>Zum Schluss holt sich Mura beim Subway noch eine Zwischenmahlzeit. Die anderen verschwinden derweil im Wohnmobil. Um die Zeit zu \u00fcberbr\u00fccken, werden Rubbellose aufgerubbelt. Das ist ein durchschlagender Erfolg. Mit 6 $ Investition haben wir 16 $ Gewinn herausgeholt! 10 $ Profit. Das soll uns erst einmal einer nachmachen!<\/p>\n<p>Da der Tag nicht mehr viel besser werden kann, machen wir uns endg\u00fcltig auf den Weg zum Campingplatz. Der hei\u00dft zwar Portland KOA, ist aber etwa 50 km au\u00dferhalb der Stadt. Das ist fast schon so wie mit den Flugh\u00e4fen. Aber jetzt haben wir schlie\u00dflich billigen Benzin. Im allwissenden Navi ist der Campingplatz nicht gespeichert, also haben wir nur die Ortschaft eingegeben. So m\u00fcssen wir anhand der Schilder navigieren, die zum KOA verweisen. So wie im dunklen Mittelalter, als es noch keine Navis gab.<\/p>\n<div id=\"attachment_1340\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7765.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1340\" class=\"size-medium wp-image-1340\" alt=\"Firedanger high im East Portland KOA\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7765-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7765-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7765-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC_7765.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1340\" class=\"wp-caption-text\">Fire danger high im East Portland KOA<\/p><\/div>\n<p>Der Campingplatz hat einen Pool, einen Hot Tub, einen Gamesroom und Grillm\u00f6glichkeit. Das ist gut, denn wir haben Fleisch gekauft. Gleich nach der Ankunft z\u00fcnden Tonittt und Georgi das Feuerwerk \u2013 bzw. das Feuer. Das Internet ist nicht schnell, aber es geht immerhin. Neben uns steht ein Wohnmobil, das den gleichen Franzi wie wir hat! Hoffentlich gehen wir in der Nacht nicht ins falsche, wenn wir vom Klo zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<p>Etwa alle halben Stunden f\u00e4hrt ein Zug am Campingplatz vorbei. Damit wir auch sicher wissen, dass er vorbei f\u00e4hrt, hupt er die ganze Zeit. Das kann in der Nacht ja heiter werden. W\u00e4hrend des Essens fahren dann noch ca. 5 Feuerwehrautos und ein Rettungsauto vorbei. Wir sagen&#8217;s gleich&#8230; wir sind nicht schuld!<\/p>\n<p>Um ca. 0000 wird der Tag wieder f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Momentaner Standort: <a href=\"http:\/\/goo.gl\/maps\/Pukku\">45.678383,-121.868205<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Regentropfen auf unserem Dach wecken uns sanft aus unseren Tr\u00e4umen. 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