{"id":1391,"date":"2013-07-08T16:47:35","date_gmt":"2013-07-08T15:47:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1391"},"modified":"2013-07-08T16:56:54","modified_gmt":"2013-07-08T15:56:54","slug":"tag-29-heimflug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1391","title":{"rendered":"Tag 29: Heimflug"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }\n--><\/style>\n<p>Unsere letzte Stunde ist gekommen. Zumindest der letzte Tag. Heute geht es wieder ab in die Heimat. Das ist dort, wo man die Zeit zwischen zwei Reisen verbringt. Weil um 1100 Checkout ist, stehen wir schon um 0830 auf. Da wir das Fenster nicht \u00f6ffnen k\u00f6nnen, machen wir die T\u00fcre auf, selbst auf die Gefahr, das gesamte restliche Hotel einer Geruchsbel\u00e4stigung zu unterziehen.<\/p>\n<p>Zum Fr\u00fchst\u00fcck gehen wir diesmal rechtzeitig. Wir bringen eine Spamdose mit, damit sind wir die einzigen im Raum, die irgendetwas Wurstzeugm\u00e4\u00dfiges essen. Vielleicht h\u00e4tten wir die zweite Dose im Fr\u00fchst\u00fccksraum versteigern sollen. Den Toaster haben sie immer noch nicht repariert. Wir h\u00e4tten Freddy III. mitbringen und hier lassen sollen.<\/p>\n<p>Dann geht es darum, die restlichen Sachen in den Koffern unterzubringen. Das erweist sich oft als regelrechte Kunst. Wir sind aber absolute Profis darin. Vielleicht sollten wir daheim Kurse beim WIFI daf\u00fcr anbieten. \u201eWie bringe ich 2 m\u00b3 Gep\u00e4ck in einem 1 m\u00b3 Koffer unter\u201c. Die restlichen Lebensmittel lassen wir dem Reinigungspersonal als Trinkgeld da. Das haben sie sich auch wirklich verdient, wenn sie das Zimmer wieder auf Vordermann kriegen. Wenn&#8230;<\/p>\n<p>Um 1125, also p\u00fcnktlich 1100 ICB-Zeit verlassen wir dann das Zimmer. Wir stellen unsere grob gesch\u00e4tzten 100 Koffer und Taschen in der Lobby auf. Das nimmt schon einmal einen bemerkenswerten Prozentsatz der Fl\u00e4che der Lobby in Anspruch. Wir lassen uns ein gro\u00dfes Taxi rufen. Das ist dann auch in 10 Minuten da. Es ist aber gar nicht so gro\u00df wie wir gedacht oder gehofft haben.<\/p>\n<p>Aber der Fahrer kann auch WIFI-Kurse abhalten \u201eWie bringe ich 10 m\u00b3 Koffer in 5 m\u00b3 Kofferraum unter\u201c. So geht es dann hoffnungsfroh zum Flughafen. Dort kommen wir ein bisserl zu fr\u00fch an. Der Flug ist erst in 6 \u00bd Stunden und noch nicht einmal angeschrieben. Muras Flug schon gar nicht, denn der ist erst morgen. Er hat n\u00e4mlich noch nicht umbuchen k\u00f6nnen. Aber er hofft, am Ticketschalter kurzfristig umbuchen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das nennt man gesunden Optimismus. Erst mal setzen wir uns in der Abflughalle auf den Boden und packen unsere Laptops und Tablets aus. Denn am Flughafen Seattle gibt es gratis WLAN f\u00fcr alle. Ein gro\u00dfes Plus. Wenn ihr das n\u00e4chste Mal nach New York oder so fliegen wollt, dann fliegt lieber nach Seattle, denn da habt ihr WLAN am Flughafen.<\/p>\n<p>Mura sitzt auch hier, obwohl er immer noch kein Ticket f\u00fcr morgen hat. Wahrscheinlich \u00fcbt er das Warten einfach schon f\u00fcr morgen. Aber wir haben hier auch alles, was wir brauchen: Einen Boden zum Sitzen, ein Klo und gratis Internet. In den 6 Stunden Wartezeit h\u00e4tten wir auch nach San Francisco fliegen, dort einen Kaffee trinken und zur\u00fcck fliegen k\u00f6nnen. Aber wir haben es dann doch gelassen. Wenn der Kaffee nicht gut gewesen w\u00e4re, h\u00e4tten wir uns ziemlich ge\u00e4rgert.<\/p>\n<div id=\"attachment_1396\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/2013-06-29-22.33.47.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1396\" class=\"size-medium wp-image-1396\" alt=\"Die ICB-Taskforce in Wartestellung\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/2013-06-29-22.33.47-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/2013-06-29-22.33.47-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/2013-06-29-22.33.47-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/2013-06-29-22.33.47.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1396\" class=\"wp-caption-text\">Die ICB-Taskforce in Wartestellung<\/p><\/div>\n<p>4 Stunden vor dem Abflug \u00f6ffnen dann die Schalter und wir k\u00f6nnen unsere Koffer aufgeben. Mura fragt bei der Gelegenheit beim Ticketschalter, ob er von morgen auf heute umbuchen kann. Aber er bekommt wieder eine Absage. Die gesamte Businessclass ist ausgebucht. Er kann nochmal um 1730 vorbeischauen, wenn der Checkin schlie\u00dft, aber er soll sich keine allzu gro\u00dfen Hoffnungen machen.<\/p>\n<p>Die restlichen 4 hauen sich durch den Security-Check, wo man auch die Schuhe ausziehen muss und warten auf das Einsteigen. Die Tante beim Einstieg ist mit dem Smartphone-Boardingpass von ICBeter \u00fcberfordert und scannt ihn irgendwie falsch. Worauf nach Ende der Boardingtime jemand bei seinem Platz vorbeischaut, den Boardingpass und Reisepass kontrolliert und ins Funkger\u00e4t sagt, dass eh alle da sind.<\/p>\n<p>Eine Weile dauert es dann noch, bis sich der Flieger in Bewegung setzt. &gt;&gt; FAST FORWARD &gt;&gt; Die Landung in London ist ziemlich p\u00fcnktlich. Wir hatten bis zu 80 km\/h R\u00fcckenwind. In London Heathrow gibt es f\u00fcr jeden 45 Minuten gratis WLAN. Durch die Zeitbeschr\u00e4nkung l\u00e4uft es auch mit akzeptabler Geschwindigkeit. Mit Bussen bringt man die Leute zu den richtigen Terminals. Dort muss man sich dann selbst das richtige Gate aussuchen. Das wird an der gro\u00dfen Anzeigetafel bekannt gegeben. Leider oft erst, wenn schon final call ist.<\/p>\n<p>Der Flug von ICBeter geht um 1440, der der anderen um 1420 (Budapest). Trotzdem wird das Gate von Wien fr\u00fcher angeschrieben als das von Budapest. Letztlich ist es dann das gleiche Gate \u2013 24. Dieses ist n\u00e4mlich noch weiter unterteilt in 24a, 24b etc. ICBeter steigt in den Flieger nach Wien und kommt dort planm\u00e4\u00dfig an. Die neuen Gep\u00e4cksausgaben am Wiener Flughafen sind super, da geht es viel schneller als vorher. Der Koffer ist gleich einer der ersten, der rauskommt!<\/p>\n<p>Mura hat auch um 1730 kein Gl\u00fcck beim Schalter und muss auf den morgigen Flug warten. Also begibt er sich in das Hotel, das er vorsorglich reserviert hat. Es ist ein Flughafen-Hotel, also muss er nicht lange hinfahren. Dort gibt es wenigstens Internet, sodass ihm nicht ganz so fad wird. Leider muss er wieder um 1100 auschecken, obwohl der Flug erst am Abend ist.<\/p>\n<p>Also f\u00e4hrt er wieder zum Flughafen, um seinen heutigen Warte-Marathon zu beginnen. Zuerst mal 6 Stunden auf den Abflug in Seattle warten. Immerhin gibt es einen Wendys im Abflugbereich. Und in der Lounge gibt es Internet. Dann geht es ab ins Flugzeug und schon nach 9 Stunden landet die Kiste in London.<\/p>\n<p>Dort ist es leider nicht mit 6 Stunden Warten getan. Diesmal sind es 7. Doch auch dort gibt es Internet, also alles kein Problem. Die letzten 2 Stunden Flug werden noch locker runtergebogen. In Wien kommt er zum Zoll. Die sind gar nicht begeistert, dass knapp vor Schichtende noch einer daherkommt und was verzollen will. Und dann auch noch zwei Rechnungen f\u00fcr privat und Firma haben will.<\/p>\n<p>Aber als Beamter hat man es eben immer schon schwer und so werden die Rechnungen ausgestellt. Daheim stellt er dann fest, dass die TSA in Seattle alle seine Koffer ge\u00f6ffnet und durchw\u00fchlt hat. In jedem Koffer ist ein Hinweiszettel, das alles \u00fcberpr\u00fcft worden ist. Immerhin fehlt nichts. Die amerikanischen Beamten sind offenbar flei\u00dfiger als die \u00f6sterreichischen. Naja, kein Kunstst\u00fcck&#8230;<\/p>\n<p>Tonittt und Georgi gehen mit den Businessclass-Tickets durch das Prioritygate beim Security Check. Das geht schneller. Au\u00dfer, wenn danach das ganze Gep\u00e4ck durchsucht wird wie bei Tonittt. Aber es werden keine Bomben gefunden und so darf er hinein. Der Flieger nach Budapest hat schon beim Abflug Versp\u00e4tung.<\/p>\n<p>So kommt er auch mit 30 Minuten Versp\u00e4tung in Budapest an. Der Taxler ruft Tami schon an, ob sie \u00fcberhaupt kommen. Der verspricht, dass sie schon rauskommen werden, wenn die Koffer da sind. Der Taxler versucht dann offensichtlich, die Versp\u00e4tung mit der Fahrt wieder aufzuholen.<\/p>\n<p>Er f\u00e4hrt jedenfalls wie der Henker. Die Verkehrsregeln gelten in Ungarn f\u00fcr Taxis anscheinend nicht. Im Schnitt f\u00e4hrt er rund 30 km\/h schneller als von den Verkehrsschildern empfohlen. Zuerst geht es nach Gy\u00f6r, denn dort muss er anscheinend noch was abholen.<\/p>\n<p>Dann wird Tami in \u00d6denburg und Tonittt und Georgi in Eisenstadt abgeliefert und f\u00fcr sie ist um 2200 die Tour zu Ende.<\/p>\n<p>Damit endet offiziell die Kanada\/USA-Tour der ICB Taskforce Fremde Und Chaotische Koninente im Jahr 2013. Wir haben wieder viele Abenteuer bestanden und sogar mehr mit Rubbellosen gewonnen als je zuvor. Wir haben es zwar wieder verzockt oder gar nicht abheben k\u00f6nnen, aber es z\u00e4hlt trotzdem als Erfolg.<\/p>\n<p>Deshalb und auch weil wahrscheinlich noch nie jemand so viel Benzin in so kurzer Zeit durch ein Wohnmobil gejagt hat, kann die Reise als gro\u00dfer Schritt in Richtung Weltherrschaft gewertet werden!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere letzte Stunde ist gekommen. Zumindest der letzte Tag. Heute geht es wieder ab in die Heimat. Das ist dort, wo man die Zeit zwischen zwei Reisen verbringt. Weil um 1100 Checkout ist, stehen wir schon um 0830 auf. 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