{"id":1442,"date":"2013-12-07T00:26:17","date_gmt":"2013-12-06T23:26:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1442"},"modified":"2022-04-25T08:25:28","modified_gmt":"2022-04-25T07:25:28","slug":"tag-1-anreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1442","title":{"rendered":"Tag 0: Anreise"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }\n--><\/style>\n<p>Der Tag des Aufbruchs ist gekommen. In den hohen Norden n\u00e4mlich. Nach Deutschland, wo der Orkan Xaver w\u00fctet. Aber der ist angeblich eh weiter n\u00f6rdlich. Weil wir so etwas geahnt haben, fliegen wir listigerweise nur bis Frankfurt und nicht weiter hinauf. Damit k\u00f6nnen uns die dunklen M\u00e4chte mit ihrem Xaver nichts anhaben.<\/p>\n<p>Wir sind aber gespannt, was sie sich sonst f\u00fcr uns ausgedacht haben, um uns an der Weltherrschaft zu hindern. Die erste Hiobsbotschaft haben wir schon gestern bekommen. Nano, der unser Pilot auf der Tour sein sollte, hat keinen Urlaub bekommen und muss daheim bleiben. Ein infamer Angriff auf die ICB-Taskforce, den wir aber locker weggesteckt haben. Wir sind n\u00e4mlich einfach ohne ihn geflogen.<\/p>\n<p>Um 0530 treffen sich Mura, Georgi, Michl und Bru um von Gro\u00dfh\u00f6flein abzufahren. Sie k\u00e4mpfen sich tapfer durch den Schneesturm bis zum Flughafen Wien Schwechat. Erste Erkenntnis: Um diese Zeit ist es noch finster! Und es gibt tats\u00e4chlich Menschen, die um diese Zeit schon unterwegs sind. Es existiert also Leben zu einer Zeit, wo wir das nie f\u00fcr m\u00f6glich gehalten haben.<\/p>\n<p>ICBeter kommt mit dem Zug direkt von Wien. Auch er stellt fest, das um diese Zeit schon viele Leute wach sind. Sie schauen aber nicht gl\u00fccklich aus. Tats\u00e4chlich kommen alle rechtzeitig am Flughafen an. Es gibt sogar 5 Baggage-Dropoff-Schalter von Air Berlin. Und einer davon ist sogar besetzt. Wenn man im Internet eincheckt, spart man Zeit, weil man nur zum Dropoff gehen muss und nicht zum Checkinschalter.<\/p>\n<p>Am Dropoff steht ein Kandidat, der offenbar keinen Plan hat und ewig lang in seinen Zetteln herumsucht und herumdiskutiert. Der ist dort sicher hin geschickt worden, um uns aufzuhalten! Von den Checkinschaltern sind 3 besetzt und es geht dort auch recht flott voran. Schlie\u00dflich erbarmt sich ein Mitarbeiter auf einem dieser und l\u00e4sst Leute vom Dropoff zu sich kommen. Wahrscheinlich liest der unseren Blog und kennt uns.<\/p>\n<p>Am Gate stehen wir schon vor der n\u00e4chsten Herausforderung: Alle Sitzpl\u00e4tze am Gate nach Frankfurt sind besetzt&#8230; Wir greifen aber zu einer List und setzen uns auf die Sitzpl\u00e4tze des Gate nach Z\u00fcrich nebenan. Wir steigen aber trotzdem in den Flieger nach Frankfurt und nicht nach Z\u00fcrich ein. Ein genialer Schachzug, der verhindert hat, dass wir vor dem stundenlangen Flug ein paar Minuten stehen mussten!<\/p>\n<p>Der Flieger ist nicht von Air Berlin sondern von Niki. Der Niki Lauda fliegt nicht selber, aber ganz offenbar kennt er uns, denn wir haben beim Online-Checkin gleich Pl\u00e4tze in den ersten beiden Reihen bekommen. Das hat sicher er veranlasst! Kann nat\u00fcrlich auch sein, dass man uns den anderen Flugg\u00e4sten nicht zumuten will\u2026 ICBeter sitzt auf der linken Seite, die restlichen 4 rechts. Im Sinne der ausgewogenen Lastverteilung h\u00e4tte eigentlich Mura auf die linke Seite geh\u00f6rt. Wir wissen vom Rafting in Neuseeland, wohin so eine asymmetrische Gewichtsverteilung f\u00fchren kann!<\/p>\n<div id=\"attachment_1444\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9799.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1444\" class=\"size-medium wp-image-1444\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9799-300x200.jpg\" alt=\"Die ICB-Taskforce ist fliegt voll Tatendrang ab\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9799-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9799-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9799.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1444\" class=\"wp-caption-text\">Die ICB-Taskforce ist fliegt voll Tatendrang ab<\/p><\/div>\n<p>Die Flugbahn ist etwas holprig, aber der Flug geht trotz der ungleichen Lastverteilung problemlos \u00fcber die B\u00fchne. Unsere Koffer kommen sogar ganz am Anfang heraus. Sch\u00f6n langsam wird uns das unheimlich. Wir sind sonst immer bei den letzten. Kein Koffer ist besch\u00e4digt oder verschwunden. Das ist ein gutes Omen und wir marschieren zu Sixt. Im Internet haben wir schon ein gro\u00dfes Auto gebucht.<\/p>\n<p>Wir h\u00e4tten auch ein cooles haben k\u00f6nnen, aber das w\u00e4re f\u00fcr 6 Personen zu klein gewesen. Also haben wir 5 jetzt einen Ford Galayx. Mura bekommt die Papiere und den Schl\u00fcssel. Er fragt die anderen, ob wir uns Sorgen machen sollten, dass am Zettel \u201eFord Galaxy\u201c steht, am Autoschl\u00fcssel aber das VW-Logo prangert. Wir glauben aber, dass das nur ein Versuch ist, uns zu verwirren und fragen nicht nach, sondern treten den Marsch zum Auto an.<\/p>\n<p>Das ist am Flughafen Frankfurt eine echte Wanderung, denn alles ist hier gr\u00f6\u00dfer, weiter und entfernter als in Wien. Am Ende der Wanderung sehen wir unseren Galaxy schon auf seinem Platz stehen. Mura dr\u00fcckt die Fernbedienung am Schl\u00fcssel und der kleine VW daneben blinkt und entriegelt seine T\u00fcren. Und schon ist Mura wieder auf Wanderung.<\/p>\n<p>Aber Wandern haben wir auf unseren Touren ja schon intensiv ge\u00fcbt und so schafft er den R\u00fcck- und R\u00fcckr\u00fcckweg ohne Probleme. Und diesmal \u00f6ffnet sich sogar das richtige Auto. Jetzt kann nichts mehr schief gehen. Das Auto hat sogar ein Navi. Die nette Dame bei Sixt hat Mura gefragt, ob er um 6 \u20ac\/Tag ein Navi haben will. Er hat es aber nicht genommen. Mit diesem geschickten Winkelzug hat er uns ein gratis Navi verschafft und 30 \u20ac gespart! Und wir haben die Erkenntnis gewonnen, dass uns diese Gauner \u00fcber den Tisch ziehen wollten. Aber wir wissen ja schon, dass Frankfurt die h\u00f6chste Kriminalit\u00e4tsrate hat\u2026<\/p>\n<p>In Sindlingen bei Frankfurt haben wir eine Villa gemietet. Zumindest ein Apartment darin. Die Adresse ist schnell ins Navi eingegeben. Die Hausnummer 10 gibt es im Navi nicht, aber immerhin 8. Da kann 10 nicht weit weg sein. Zielsicher f\u00fchrt uns das Navi zum Zielplatz. Die h\u00f6chste Nummer dort ist 8. Wir stellen die Karre mal ab und schw\u00e4rmen aus, um die Nummer 10 zu suchen. ICBeter findet die Villa schlie\u00dflich. Zwischen der Nummer 8 und 10 ist aber nur Fu\u00dfg\u00e4ngerzone und keine Stra\u00dfe. So muss Mura \u00fcber einen Umweg zum Ziel finden.<\/p>\n<div id=\"attachment_1445\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9814-e1386371948484.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1445\" class=\"wp-image-1445 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9814-e1650871440892-200x300.jpg\" alt=\"Vor dem Einzug in die Villa ist die H\u00fcrde der Nummernkombination zu nehmen.\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9814-e1650871440892-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9814-e1650871440892.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1445\" class=\"wp-caption-text\">Vor dem Einzug in die Villa ist die H\u00fcrde der Nummernkombination zu nehmen.<\/p><\/div>\n<p>Aber auch das wird gemeistert. Jetzt kann nichts mehr schief gehen. Mura hat vorher Instruktionen bekommen, wie man in das Haus hineinkommt. Es ist eine 6stellige Kombination in die T\u00fcr einzugeben. Das ist wie beim Klo auf amerikanischen Campingpl\u00e4tzen. Bei sowas haben wir schon Routine, das schaffen wir locker. Bis auf die Tatsache, dass nach dem ersten Versuch \u201ewrong code\u201c auf dem Display steht.<\/p>\n<p>Nachdem das auch beim zweiten und dritten Mal so ist, vermuten wir wieder ein Komplott dunkler M\u00e4chte gegen uns. Deshalb ruft Mura beim Vermieter an. Der best\u00e4tigt, dass der Code richtig ist. Also geben wir ihn ein viertes Mal ein und die T\u00fcr geht auf. Also ruft Mura wieder an, dass es eh geht und wir nur zu dumm waren, in drei Versuchen den richtigen Code einzutippen.<\/p>\n<p>Das Apartment liegt im 2. Stock direkt unter dem Dach. Als wir die Wohnung betreten ist es wie im Hochsommer. Zumindest ist die Heizung so eingestellt, als w\u00e4re es Sommer. Gerade, dass wir kein Eis von den Fenstern kratzen m\u00fcssen, um hinauszusehen. Wieder mal werden uns Stolpersteine auf dem Weg zur Weltherrschaft vor die F\u00fc\u00dfe geworfen. Man will uns heimt\u00fcckisch erfrieren lassen. Oder vielleicht ist das einfach nur, damit der Sekt, der im Wohnzimmer steht, nicht warm wird\u2026<\/p>\n<p>Wir w\u00fcrden aber eine warme Wohnung einem k\u00fchlen Sekt vorziehen, darum ersuchen wir telefonisch um Temperaturerh\u00f6hung. Am Abend wird wer kommen uns sich das anschauen. Das trifft sich gut, denn als n\u00e4chstes steht sowieso ein Fixpunkt jeder ICB-Tour auf dem Programm: Das Einkaufen. Im Einkaufen sind wir schon absolute Profis. Da macht uns keiner was vor, deshalb wird das flott erledigt sein. Hin zum Supermarkt, einkaufen und wieder retour. Ein Musterst\u00fcck an Effizienz und Zielstrebigkeit!<\/p>\n<p>Aber zuerst muss ein Supermarkt gefunden werden. Das WLAN funktioniert Gott sei Dank problemlos und so machen wir uns auf die virtuelle Suche. Weil Aldi und Lidl so Billigdiskonter sind, beschlie\u00dfen wir, dort ganz sicher nicht einzukaufen. Weil wir einen gescheiten Supermarkt wollen, der auch gro\u00df ist und einen ordentlichen Parkplatz hat, suchen wir den n\u00e4chsten REWE heraus. Der ist gar nicht weit weg.<\/p>\n<p>Das Navi f\u00fchrt uns sicher dort hin. Leider gibt es dort keine Parkpl\u00e4tze und der Markt ist auch nur sehr klein. Also stellen wir uns in eine Seitengasse und suchen im Navi den n\u00e4chsten REWE. Der ist im Main-Taunus-Zentrum. Das ist zwar 12 km weit weg, aber daf\u00fcr offenbar ein riesen Einkaufszentrum mit einem REWE. Wir fahren also hin. Bei der Einfahrt ins Einkaufszentrum d\u00e4mmert uns, dass die Idee, in der Vorweihnachtszeit ein Einkaufszentrum aufzusuchen, auch so ihre Nachteile haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Einer davon ist die Parkplatzsuche. Wir fahren in das riesige Parkhaus. Alle Pl\u00e4tze sind besetzt. Au\u00dfer die Behindertenparkpl\u00e4tze. Wie erkennt man, dass man in Deutschland ist und nicht in Wien? Die Behindertenparkpl\u00e4tze sind auch dann frei, wenn die anderen Parkpl\u00e4tze belegt sind. Und dass keine Autos mit Wiener Kennzeichen dastehen. Doch das stellt sich im 3. Geb\u00e4ude des Parkhauses als Irrtum heraus. An der Ecke sehen wir ein Auto mit einem unverkennbaren Kennzeichen aus Wien. Kein Wunder, dass kein Platz frei ist, wenn sogar die Wiener hierher einkaufen fahren!<\/p>\n<div id=\"attachment_1446\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9840.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1446\" class=\"size-medium wp-image-1446\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9840-300x200.jpg\" alt=\"Wir haben den ersten Wiener gefunden!\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9840-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9840-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9840.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1446\" class=\"wp-caption-text\">Wir haben den ersten Wiener gefunden!<\/p><\/div>\n<p>Es beschleicht uns aber der Verdacht, dass die voll belegten Parkpl\u00e4tze ein Werk der dunklen M\u00e4chte sind, um uns aufzuhalten. Denn es kommt uns komisch vor, dass wirklich niemand ohne Behindertenausweis auf einem Behindertenparkplatz parkt und alle Autos auf den Frauenparkpl\u00e4tzen gerade und unbesch\u00e4digt auf den Pl\u00e4tzen stehen. Da ist eindeutig was faul\u2026 Letztlich finden wir aber ganz in der N\u00e4he des Wiener Autos einen Platz.<\/p>\n<p>Das ist ca. einen halben Kilometer weg vom Anfang des Einkaufszentrums. Dort befindet sich der REWE. Also treten wir die Wanderung an. Wir k\u00e4mpfen uns zwischen einkaufsw\u00fctige Konsumenten und vorsichtig abwartende Schaufensterbummler durch. Als wir es bis zum REWE geschafft haben, beschlie\u00dfen wir, vor dem Einkauf die deutsche K\u00fcche zu testen. Der Ruf der K\u00fcche des Landes des Schnitzels mit Tunke ist ja jetzt nicht der allerbeste. Also betreten wir die n\u00e4chstgelegenen Lokale.<\/p>\n<p>Es handelt sich um einen Subway und einen McDonalds. Mura und Georgi gehen in den Subway und er Rest f\u00e4llt beim M\u00e4ci ein. Auch wenn der McRib keine Gourmetpreise gewinnt, ist der Rest doch essbar. Die deutsche K\u00fcche ist also besser als ihr Ruf! So gest\u00e4rkt machen wir uns auf zum REWE. Allerdings stellen wir fest, dass der Weg zur\u00fcck zum Auto doch recht lang ist. Nach kurzer, aber intensiver Beratung beschlie\u00dfen wir, einen anderen Supermarkt zu suchen. Bei der Ausfahrt aus dem Parkhaus fahren wir eine Ebene weiter hinunter und stellen fest, dass dort eine Menge Pl\u00e4tze frei sind.<\/p>\n<p>Aber jetzt haben wir schon den n\u00e4chsten Supermarkt einprogrammiert. Es ist ein Lidl. Wir kommen dort hin. Es ist ein sch\u00f6ner, gro\u00dfer Markt mit einem gro\u00dfen Parkplatz. Dort finden wir alles, was wir brauchen. Sogar Fairtrade Schokolade und Kaffee (sprich: \u201eKaffe\u201c) gibt es dort. Da kann man nicht meckern. Die Rechnung bel\u00e4uft sich auf rund 70 \u20ac. Das ist geradezu l\u00e4cherlich wenig f\u00fcr uns. Aber wenn man bei Lidl kauft, kann man sich halt keine ordentlichen Rechnungsbetr\u00e4ge erwarten.<\/p>\n<div id=\"attachment_1447\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9916.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1447\" class=\"size-medium wp-image-1447\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9916-300x200.jpg\" alt=\"Die ICB-Taskforce sitzt gem\u00fctlich vor dem Fernseher...\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9916-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9916-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_9916.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1447\" class=\"wp-caption-text\">Die ICB-Taskforce sitzt gem\u00fctlich vor dem Fernseher&#8230;<\/p><\/div>\n<p>Zur\u00fcck daheim wir beschlossen, dass wir aufgrund der Temperatur genauso gut drau\u00dfen sein k\u00f6nnen. Also machen sich alle auf in die Stadt. Alle au\u00dfer Mura. Der h\u00fctet das Haus und legt sich eine Runde schlafen. Ziel ist jetzt der Frankfurter Zoo.<\/p>\n<p>Erwartungsgem\u00e4\u00df finden wir auf der Stra\u00dfe keinen Parkplatz. Also fahren wir in die Garage des Krankenhauses vom Roten Kreuz. Das Rote Kreuz muss man schlie\u00dflich unterst\u00fctzen. Zu Fu\u00df geht es dann in den Zoo. Dort ist allerhand Getier zu sehen. Von Mietzekatzen wie L\u00f6wen und Tiger \u00fcber Flederm\u00e4use und Giraffen bis zu Affen. Bei den Pavianen kommen wir rechtzeitig zur F\u00fctterung.<\/p>\n<p>Da wird das Futter auf dem Boden verstreut und die Affenbande hereingelassen. Dann st\u00fcrmen alle heraus und machen sich wie wild \u00fcber das Fressen her. Es geht dabei furchtbar zu. Fast so schlimm wie wenn es kostenloses kaltes Buffet nach einer Kulturveranstaltung gibt. Dabei werden die guten Sachen wie Kukuruz oder Sonnenblumenkerne wie wild eingesammelt. Salat und Obst werden beiseite geschoben und \u2013 zumindest vorerst \u2013 liegen gelassen. Irgendwie erinnert uns das an was, aber wir kommen nicht drauf, was es ist.<\/p>\n<p>Um 1700 schlie\u00dft der Zoo und alles, was weniger als 4 Beine hat wird rausgeschmissen. Beim Ausgang geht es durch einen Giftshop. Da war es wieder, dieses Dejavu-Erlebnis\u2026 Es gibt dort auch einen 1,6 m gro\u00dfen Pl\u00fcschbaren zu kaufen. Der kostet 2.100 \u20ac und wird in 6 Monaten nach Auftrag speziell angefertigt. Das dauert aber zu lange, um ihn als \u00dcberraschung mit heim zu nehmen.<\/p>\n<p>Wir spenden noch 6 \u20ac f\u00fcr den Parkautomaten des Roten Kreuzes und fahren wieder heim. Dort ist es immer noch so kalt wie vorher. Mura hat der Versuchung, sich in der Mitte den Wohnzimmers ein warmes Feuerchen anzuheizen, widerstanden. Nach kurzer Zeit ist aber ein Arbeiter da, der die Heizung repariert. Da das aufheizen eine Weile dauern wird, wird entschieden, Essen zu gehen.<\/p>\n<p>In ganz Deutschland gibt es nur ein einziges Hooters-Lokal. Und das ist in Frankfurt. So gestaltet sich die Bedenkzeit kurz. Nicht aber die Anfahrt, die im Freitagabend-Verkehr mitten in die Innenstadt von Frankfurt geht. \u00dcberfl\u00fcssig zu erw\u00e4hnen, dass uns wieder Hindernisse in Form von Baustellen in den Weg gelegt wurden. Die verr\u00fcckte Idee, auf der Stra\u00dfe parken zu k\u00f6nnen, haben wir auch diesmal wieder schnell aufgegeben und das n\u00e4chste Parkhaus genommen.<\/p>\n<p>Beim Hooters bekommen wir obwohl wir nicht reserviert haben, gleich einen Platz. Die Qualit\u00e4t des Essens ist sehr gut. Das ganze Geld, was beim Stoff f\u00fcr die Kleidung der Kellnerinnen eingespart wird, wird in gute Zutaten investiert. Bru bestellt kleine Vorspeisen-Burger, ICBeter, Michl und Georgi eine Hauptspeise und Mura beides. Aber es muss ihm bei den letzten St\u00fccken geholfen werden. Das macht uns etwas Sorgen.<\/p>\n<p>Das einzige, was nicht ganz passt, ist die Menge der Pommes. Vielleicht sollten sie noch etwas mehr Stoff bei den Serviererinnen sparen und daf\u00fcr mehr Pommes auf die Teller legen. Als wir schon gehen wollen, hat Georgi die glorreiche Idee, doch noch ein Bier zu trinken. Also schlie\u00dfen sich Michl und ICBeter an. Das stellt sich als \u00e4u\u00dferst gute Idee heraus. Denn kurz nachdem das Bier serviert wird, d\u00fcrfen wir miterleben, dass Hooters nicht nur Wert auf kulinarische Angebote legt, sondern auch f\u00fcr kulturelle H\u00f6hepunkte sorgt.<\/p>\n<p>So wird von den Kellnerinnen zu den Kl\u00e4ngen von YMCA und Cotton Eye Joe eine Tanzeinlage geboten. Das muss man sich so vorstellen wie das Ballett in der Staatsoper \u2013 nur in einem anderen Stil. Nachdem der kulturelle Teil vorbei ist und auch das Bundesliga-Spiel auf den Gro\u00dfbildschirmen aus ist, treten wir den R\u00fcckzug an. Da uns auf dem R\u00fcckzug nie Hindernisse in den Weg gelegt werden, kommen wir nat\u00fcrlich schnell voran und sind bald wieder bei unserer Villa. Diesmal schaffen wir es schon im 2. Versuch, die Geheimkombination einzugeben. Diese ist auch deutlich komplizierter, als die Kombination f\u00fcr die amerikanischen Atombomben\u2026<\/p>\n<p>Es hat schon gut 17 bis 18 \u00b0C in der Wohnung. Was will man mehr? Die Temperaturen erh\u00f6hen trotzdem die Motivation, bald ins Bett zu gehen und so wird der Tag schon vor Mitternacht f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Tag des Aufbruchs ist gekommen. In den hohen Norden n\u00e4mlich. Nach Deutschland, wo der Orkan Xaver w\u00fctet. Aber der ist angeblich eh weiter n\u00f6rdlich. Weil wir so etwas geahnt haben, fliegen wir listigerweise nur bis Frankfurt und nicht weiter &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1442\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-1442","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-frankfurt-2013"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1442"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1442\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2617,"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1442\/revisions\/2617"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.icb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}