{"id":161,"date":"2008-08-29T06:17:00","date_gmt":"2008-08-29T04:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=161"},"modified":"2008-08-29T06:17:00","modified_gmt":"2008-08-29T04:17:00","slug":"t12-everglades","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=161","title":{"rendered":"T12: Everglades"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg9497.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-163\" title=\"Airboat\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg9497-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Unser R\u00e4tsel war anscheinend doch nicht so schwer. Nur Mura hat die falsche Antwort geschickt. Da sich keine qualifizierte Mehrheit f\u00fcr einen Frosch-Namen gebildet hat, heisst er jetzt einfach &#8220;Frosch&#8221;. Eh wurscht, weil wir sind l\u00e4ngst nicht mehr dort. Die Sorgen um Bru wegen Aufstehen um 0800 sind unn\u00f6tig, denn es ist ja in Wirklichkeit 1400, also jene Zeit, wo er normalerweise gerade komplett wach und denkf\u00e4hig wird. Da diese Zeit fix im Kernel hardcoded ist, \u00e4ndert auch die andere Zeitzone nichts daran. Von Seaworld haben wir eine Karte mitgenommen.<\/p>\n<p>Jetzt aber zu den aktuellen Nachrichten&#8230; Um 0800 (= 1400) hat uns der Fernseher wieder aufgeweckt. Kauft euch keinen Fernseher ohne Weckfunktion! Bis 0900 waren alle fertig f\u00fcrs Fr\u00fchst\u00fcck und um 1000 alles eingepackt und reisefertig. Toni hat am Montag in der fr\u00fch ein Sackerl mit Pullover im Motel vergessen, dort noch am gleichen Tag angerufen, dass sie es ins Hotel nach Orlando weiterschicken. Kurz vor der Abreise hat er dem Hotel bekannt gegeben, wohin sie es weiterschicken sollen, wenn es dann mal ankommt. Nach Salt Lake City, wo wir in \u00fcber einer Woche sind.<\/p>\n<p>Nach einer Stunde Fahrt kommt ein Telefonanruf, dass das Paket im Hotel in Orlando angekommen ist. Sie schicken es Nach SLC weiter. Dann gehts auf die 4-Stunden-Fahrt zu den Everglades. Wir schaffen es mit nur einer Pinkelpause. Amerikanische Autobahnen erkennt man an den kaputten Autoreifen, die etwa alle 4 Kilometer auf der Seite liegen. Unsere Theorie ist, dass so viele Reifen kaputt gehen, weil so viele Autos \u00fcber kaputte Autoreifen fahren&#8230;<\/p>\n<p>Um ca. 1400 kommen wir in Everglades City an. Die Adresse von unserem Hotel war nicht im Navi, also suchen wir mal so rum. Das Hotel taucht dann pl\u00f6tzlich ganz von selber vor uns auf. Wir haben zwei Schlafzimmer, eines davon mit angeschlossenem Wohnzimmer, eine Sitzecke, drei Fernseher, zwei Klos und zwei Badezimmer. Dreimal so viel Platz wie in New York zu nicht mal dem halben Preis.<\/p>\n<p>Dann fahren wir zum Nationalpark. ICBeter findet seinen Hut nicht mehr. Wir kaufen vier Tickets f\u00fcr die Bootsfahrt. Da die aber erst in 2 Stunden beginnt, fahren wir noch zu einem Airboat-Anbieter. Das ist nicht schwer, denn etwa jeder dritte Mensch in Everglades City scheint Airboat-Touren anzubieten. Das gibt&#8217;s hier wie Casinos in Las Vegas oder Fetzn-Gsch\u00e4fter in Eisenstadt.<\/p>\n<p>Die Tour geht nach ca. 15 Minuten los. Man kann sich um 1 $ Ohrenst\u00f6psel kaufen und als er zum ersten Mal Gas gibt, wissen wir, warum. Es geht im Eilzugstempo \u00fcber das Wasser. Wir sehen zwei Aligatoren, die sich misstrauisch be\u00e4ugen. Die sind nicht scheu und lassen sich aus der N\u00e4he beobachten. Dann geht&#8217;s wieder zum Nationalpark-Eingang zum Fahren mit den gro\u00dfen Boot. ICBeter sucht noch seinen Hut im Hotel, findet ihn aber nicht.<\/p>\n<p>Das Boot ist ein kleines Schiff mit Platz f\u00fcr ca. 100 Leute. Ausser uns sind noch 3 Leute mit dabei. Wir fahren bis zum Meer, dem Golf von Mexiko. Gustav, den neuen Tropensturm, haben wir aber nicht gesehen. Fay ist hier durchgekommen und hat alle gro\u00dfen Aligatoren vertrieben. Wir bekommen vom Ranger noch ein paar Tipps, was wir noch anschauen k\u00f6nnen. Darunter ist ein etwa einst\u00fcndiger Fu\u00dfmarsch, den wir gleich anschlie\u00dfend machen wollen.<\/p>\n<p>Mura gibt aber vorher sicherheitshalber w. o. und l\u00e4sst sich ins Hotel zur\u00fcckbringen. Wir fahren zu dem Wanderpfad. Da gibt es ein Schild, das die Moskito-Gefahr momentan als &#8220;high&#8221; einstuft. Wir k\u00f6nnen aber weit und breit keine sehen. Bru meint, wenn er 20 Mal gestochen wurde, drehen wir wieder um. Etwa 40 Meter weiter drehen wir um und gehen zum Auto zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Dann fahren wir zu der Stra\u00dfe, die uns der Ranger ebenfalls genannt hat. Sie ist gleich mal ca. 15 cm unter Wasser. Teilweise zumindest. Egal, ist ja nicht unser Auto, also durch. Wir sehen tats\u00e4chlich mehrere Aligatoren (Gators), einer davon liegt sogar auf der Stra\u00dfe. Unter Wasser. Ausserdem sehen wir Kaninchen am Stra\u00dfenrand. Sind wohl das Futter f\u00fcr die Gators.<\/p>\n<p>Dann gehts zur\u00fcck zum Hotel und ins benachbarte Seafood-Restaurant. Bru bestellt Fisch, ICBeter Florida Gator Tail, Toni Shrimps-Zeug und Mura das All-you-can-eat Seafood Buffet. Was einen Kampf auf Biegen und Brechen mit den Schalentieren bedeutet. Der Aligator schmeckt irgendwie wie Fisch und Hummer, aber nicht sehr geschmacksintensiv. Eines von den Dingen, die man genau einmal im Leben isst.<\/p>\n<p>Im Hotel gehts noch einmal zum Cola-Autmaten. Dieser hat das Prinzip des Verkaufens noch nicht ganz verstanden. Denn er frisst zwar die Dollar-Scheine, r\u00fcckt aber nichts daf\u00fcr raus. Wieder einen Dollar gespendet&#8230; Geben ist eben seliger denn nehmen&#8230; Durst haben wir trotzdem, deshalb setzen wir uns ins Auto und fahren einen Cola-Automaten suchen. Zu Fu\u00df gehen ist uns in Aligator City zu gef\u00e4hrlich. Wir schaffen es schlie\u00dflich zu einer Tankstelle und kaufen Getr\u00e4nke f\u00fcr die Nacht. Da uns noch ein Sixpack Bier anlacht, m\u00fcssen wir dieses auch noch mitnehmen.<\/p>\n<p>In der umgeschlagenen Bettdecke wird dann auch der Hut von ICBeter gefunden. Nach etwas Filmschauen wird der Tag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt und die Nachtruhe ausgerufen. Morgen ist wieder l\u00e4nger schlafen am Programm&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser R\u00e4tsel war anscheinend doch nicht so schwer. Nur Mura hat die falsche Antwort geschickt. Da sich keine qualifizierte Mehrheit f\u00fcr einen Frosch-Namen gebildet hat, heisst er jetzt einfach &#8220;Frosch&#8221;. Eh wurscht, weil wir sind l\u00e4ngst nicht mehr dort. 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