{"id":1661,"date":"2018-06-05T16:26:03","date_gmt":"2018-06-05T15:26:03","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1661"},"modified":"2018-06-05T16:32:53","modified_gmt":"2018-06-05T15:32:53","slug":"tag-4-monterrey","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1661","title":{"rendered":"Tag 4: Monterrey"},"content":{"rendered":"<p>Es ist soweit! Das gro\u00dfe Abenteuer mit dem Wohnmobil beginnt heute. Da das Teil erst ab 1300 ausgefasst werden kann wird noch in Ruhe gefr\u00fchst\u00fcckt und eingepackt. Um 1200 wird ein Uber bestellt. Mal sehen, ob der Typ der kommt uns auf die lange Fahrt mitnimmt. In 15 Minuten ist er da. Wir haben extra ein SUV bestellt, damit wir drei mit allen Koffern reinpassen.<\/p>\n<p>Der Fahrer ist 4 Jahre lang hauptberuflich Uber gefahren und jetzt nur mehr nebenberuflich. Die Fahrt zwischen San Francisco und der Wohnmobil-Ausgabestelle San Francisco dauert etwa eine Stunde. Aber das kennen wir schon. Vor uns sind gerade Steirer dran und holen sich auch ein Wohnmobil. Nirgend wo kann man mehr hinkommen, ohne auf \u00d6sterreicher zu treffen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1666\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_133929.jpg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1666\" class=\"size-medium wp-image-1666\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_133929.jpg-300x225.jpg\" alt=\"Wir stehen auf der Liste!\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_133929.jpg-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_133929.jpg-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_133929.jpg-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_133929.jpg-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_133929.jpg.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1666\" class=\"wp-caption-text\">Wir stehen auf der Liste!<\/p><\/div>\n<p>Dann wird uns das Wohnmobil ausgeh\u00e4ndigt. Zu unserer gro\u00dfen Freude ist Franzi auch wieder da. Er hat 5 Jahre lang geduldig auf uns gewartet. Und jetzt die Quizfrage an unsere treuen Blog-Leser: Wer ist Franzi?<\/p>\n<p>Nachdem alle Koffer verstaut sind fahren wir mal los. Mura stellt fest, dass das Wohnmobil den Wendekreis eines Hochseedampfers hat. Der erste Weg f\u00fchrt uns kurz zu Walmart. Dort stehen schon 5 andere Wohnmobile von Cruise America. Offenbar ist es Teil der Camper-Folklore, seine Reise bei Walmart zu beginnen.<\/p>\n<p>Wir laufen einmal durch den ganzen Supermarkt. Unsere optimistische Annahme, wir k\u00e4men mit einem gro\u00dfen Wagerl aus, hat sich als kapitaler Irrtum erwiesen. Letztlich sind wir froh, alles in zweien unterzubringen. Wir haben das Bettzeug nicht gemietet, weil das Mieten soviel kostet wie neu kaufen. Und beim neu kaufen bekommt man wenigstens was neues. Also werden Polster, Decken und Leint\u00fccher f\u00fcr alle gekauft.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem werden noch Lebensmittel und verschiedene Putz- und Grillsachen gekauft. Wir wollen auch ein Navi kaufen, aber der kompetente Mitarbeiter r\u00e4t uns dazu, eine Sim-Karte zu kaufen, wo wir ein Monat lang unlimitierte Daten haben und mit dem Handy zu navigieren. Also machen wir das. Die Karte kostet 55 $. Der kompetente Mitarbeiter macht sogar f\u00fcr uns die Aktivierung.<\/p>\n<p>Mura meint, er soll die Karte f\u00fcr T-Mobile aktivieren, denn das funktioniert auch mit europ\u00e4ischen Telefonen. Er aktiviert aber die Karte f\u00fcr AT&amp;T. Dann wird sie in ICBeters Handy gesteckt. Es funktioniert aber nicht. Vermutlich weil es ein europ\u00e4isches Telefon ist. Jetzt l\u00e4sst sich aber nichts mehr \u00e4ndern, denn wenn die AT&amp;T-Karte mal aktiviert ist, gibt es kein zur\u00fcck mehr. Wir werden es halt mit einem anderen Telefon probieren. Wir haben ja genug mit.<\/p>\n<div id=\"attachment_1667\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_170500.jpg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1667\" class=\"size-medium wp-image-1667\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_170500.jpg-300x225.jpg\" alt=\"Erster Einkauf - aber sicher nicht der letzte\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_170500.jpg-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_170500.jpg-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_170500.jpg-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_170500.jpg-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_20180604_170500.jpg.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1667\" class=\"wp-caption-text\">Erster Einkauf &#8211; aber sicher nicht der letzte<\/p><\/div>\n<p>Sodann geht es zur Kassa. Schlappe 600 $ macht die Rechnung aus. Die Kassiererin muss da grinsen, als sie Mura den Betrag nennt. Nach \u00fcber 2 Stunden geht es dann raus aus dem Walmart. Und rein in den Safeway. Denn wir haben nicht alle Lebensmittel bekommen. Dort macht die Rechnung aber gerade mal 100 $ aus, was unter Hintergrundrauschen verbucht werden kann.<\/p>\n<p>Weil abzusehen ist, dass sich grillen heute nicht mehr ausgehen wird, gehen wir Essen. Wir beginnen den diesj\u00e4hrigen Fast-Food-Test bei \u201eJack in den Box\u201c. Einparken k\u00f6nnen wir uns auf drei Parkpl\u00e4tzen vor dem Schuppen. Die Burger schmecken gut, aber es gibt einen klaren Punkteabzug in der WC-Kategorie. Klassifizierung: osteurop\u00e4isches Bahnhofs-WC.<\/p>\n<p>Dann geht es aber wirklich los zum Monterrey KOA. Mura freut sich, dass er es sofort in seinem Handy findet. Da gibt es zwar ein Navi, das aber nicht immer gscheit funktioniert. Die Fahrt dauert \u00fcber eine Stunde und schon sind wir da. Der nette Herr am Eingang fragt uns nach unserer Reservierung. Nach 5 Minuten suchen haben wir sie endlich gefunden.<\/p>\n<p>Er schaut sie sich an und kl\u00e4rt uns auf, dass die Reservierung f\u00fcr den Monterrey Salinas KOA ist und nicht f\u00fcr den Monterrey KOA. Der ist aber eh nur eine halbe Stunde weg. Gut, dass es schon 2000 ist. Mal sehen, ob dort auch noch jemand ist. Wenn hier niemand gewesen w\u00e4re, h\u00e4tten wir uns wohl vor den Schranken gestellt und dort geschlafen.<\/p>\n<p>Also machen wir uns auf den Weg zum richtigen KOA. Der geht \u00fcber abenteuerliche Stra\u00dfen, die vielleicht noch nie zuvor ein Wohnmobil gesehen hat. Allen Widrigkeiten zum Trotz finden wir den richtigen Campingplatz. Das B\u00fcro ist bereits zu. Aber es h\u00e4ngt ein Briefumschlag vor der T\u00fcr, wo ICBeters Name drauf steht. Dort sind alle notwendigen Infos zu finden.<\/p>\n<p>Am Platz werden erst mal alle Koffer ausgepackt und die Betten bezogen. Bei der Abz\u00e4hlung der Polster wird festgestellt, dass die Anzahl 2 betr\u00e4gt. Das ist insofern bedenklich, als es beim Einkauf noch 3 waren. Das mehrmalige durchsuchen des Wohnmobils f\u00f6rdert aber keinen dritten Polster zu Tage. Also wird eine M\u00fcnze geworfen und ICBeter darf sich heute aus Decken und Handt\u00fcchern selbst einen Polster basteln.<\/p>\n<p>Danach geht es an das Herstellen der EDV-Infrastruktur. Stromkabel und WLAN-Verst\u00e4rker werden aufgebaut. Das WLAN ist langsam. Sehr langsam. Aber es geht immerhin. Dann wird das Projekt Sim-Karte angegangen. ICBeter hat neben seinem Huawei noch ein altes Galayx S und ein Galaxy S3 mit. Letzteres ist Sim-Locked und scheidet daher aus.<\/p>\n<p>Das S nimmt die Karte aber auch nicht an. Also wird Muras Lumia genommen und es geht tats\u00e4chlich. Daf\u00fcr muss seine Sim-Karte in das Galaxy S, damit er weiter erreichbar ist. Nach dieser Rochade gibt es endlich vern\u00fcnftiges Internet. Die Erleichterung bei der Taskforce ist sp\u00fcrbar. Nun kann nichts mehr schief gehen. Au\u00dfer das aufs Klo gehen. Denn die Codes, die im Kuvert gestanden sind, funktionieren nicht.<\/p>\n<p>Nachdem ICBeter viermal vergeblich den Code eingegeben hat, teilt ihm ein anderer Camper den richtigen Code mit. Es ist ein Zahlendreher. Sicher wieder eine Bosheit der Dunklen M\u00e4chte, um uns an der Erringung der Weltherrschaft zu hindern! Gut, dass sie anderen Camper zu uns halten! Bis nach Mitternacht wird noch ausgiebig die Internetverbindung getestet und nachdem ICBeter festgestellt hat, dass er die Zahnb\u00fcrste bei der Tante vergessen hat, geht Mura noch auf die schnelle duschen.<\/p>\n<p>Er wei\u00df jetzt auch den richtigen Code. Was er nicht wei\u00df, ist dass das Licht ein Zeitschalter ist, den man nachstellen muss, damit er nicht abl\u00e4uft. Also ist der Strom mitten beim Duschen weg. Er muss also im Finstern raus und nach dem Lichtschalter tasten. Dabei hofft er, dass niemand reinkommt und er als Klo-Exhibitionist verhaftet wird. Die Hoffnung erf\u00fcllt sich sogar.<\/p>\n<p>Nach diesem Erfolg wird der Tag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Aktuelle Position: <a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/place\/36%C2%B047'28.8%22N+121%C2%B040'08.7%22W\/@36.7913281,-121.6696302,187m\/data=!3m2!1e3!4b1!4m6!3m5!1s0x0:0x0!7e2!8m2!3d36.7913265!4d-121.6690832\">36.791327, -121.669083<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist soweit! Das gro\u00dfe Abenteuer mit dem Wohnmobil beginnt heute. Da das Teil erst ab 1300 ausgefasst werden kann wird noch in Ruhe gefr\u00fchst\u00fcckt und eingepackt. Um 1200 wird ein Uber bestellt. 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