{"id":1823,"date":"2018-06-24T08:07:34","date_gmt":"2018-06-24T07:07:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=1823"},"modified":"2018-06-24T18:29:21","modified_gmt":"2018-06-24T17:29:21","slug":"tag-21-yosemite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=1823","title":{"rendered":"Tag 21: Yosemite"},"content":{"rendered":"<p>Um nicht im glei\u00dfenden Sonnenlicht das Morgenbad machen zu m\u00fcssen, stehen ICBeter und Mura schon um 0600 auf. Da geht die Sonne erst \u00fcber den entfernten Bergen auf. Der Springbrunnen ist die ganze Nacht gelaufen, so dass der Pool nicht ausgek\u00fchlt ist. Nach dem Morgenbad gibt es wieder Fr\u00fchst\u00fcck. Ab 0800 ist die Ruhezeit vorbei und man kann den Generator einschalten.<\/p>\n<div id=\"attachment_1903\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8672.JPG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1903\" class=\"size-medium wp-image-1903\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8672.JPG-300x200.jpg\" alt=\"Die Gletscher kommen!\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8672.JPG-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8672.JPG-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8672.JPG-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8672.JPG-450x300.jpg 450w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8672.JPG.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1903\" class=\"wp-caption-text\">Die Gletscher kommen!<\/p><\/div>\n<p>Damit kann Freddy IV. seine Toasts auch ohne Stromanschluss toasten. Tami steht langsam auch auf und gesellt sich zum Fr\u00fchst\u00fcckstisch. Schon um 0900 fahren wir los. Wenn das so flott weiter geht, werden wir einen Rekord bei den Eincheck-Zeit im n\u00e4chsten Campingplatz aufstellen! Es geht direkt in den Yosemite Nationalpark.<\/p>\n<p>Mura bemerkt, dass der Meilenz\u00e4hler des Wohnmobils auf 5600 steht. Das ist insofern bemerkenswert, weil wir es bei 2800 \u00fcbernommen haben. Wir haben also schon so viele Meilen gemacht, wie alle unsere Vorg\u00e4nger zusammen. Wenn das kein Schritt in Richtung Weltherrschaft ist!<\/p>\n<div id=\"attachment_1905\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8704.JPG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1905\" class=\"size-medium wp-image-1905\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8704.JPG-300x200.jpg\" alt=\"Yosemite Nationalpark\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8704.JPG-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8704.JPG-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8704.JPG-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8704.JPG-450x300.jpg 450w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8704.JPG.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1905\" class=\"wp-caption-text\">Yosemite Nationalpark<\/p><\/div>\n<p>Wir sparen wieder 35 $ mit unserem Nationalpark-Pass und bleiben bei allerlei Fotopl\u00e4tzen stehen. Auch das Visitorcenter wird besucht. Dann wird die Entscheidung getroffen, heute noch nicht ins Yosemite Valley zu fahren, sondern erst morgen am Wandertag. Satt dessen wird in den S\u00fcden des Parks, nach Mariposa Cove gefahren.<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfe dorthin ist \u00e4u\u00dferst m\u00fchsam, es sind viele Kurven und viel auf und ab. Mariposa Cove ist ber\u00fchmt f\u00fcr die Sequoia-B\u00e4ume. Das sind einfach sehr riesige B\u00e4ume. Dort angekommen muss man in einen Shuttlebus umsteigen und wird zu den Wanderwegen gef\u00fchrt. Mura h\u00fctet sicherheitshalber das Wohnmobil und ICBeter und Tami gehen den 0,3 Meilen langen Wanderweg zwischen den gro\u00dfen B\u00e4umen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1906\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8713.JPG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1906\" class=\"size-medium wp-image-1906\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8713.JPG-300x200.jpg\" alt=\"Robbi bei den Sequoia-B\u00e4umen\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8713.JPG-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8713.JPG-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8713.JPG-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8713.JPG-450x300.jpg 450w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8713.JPG.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1906\" class=\"wp-caption-text\">Robbi bei den Sequoia-B\u00e4umen<\/p><\/div>\n<p>Dann geht es wieder zur\u00fcck, denn es ist schon fast 1600 und etwa um 1700 wollen wir beim n\u00e4chsten Campingplatz sein. Dieser ist etwas au\u00dferhalb des Nationalpark aber in kurzer Zeit von dort zu erreichen. Weil wir ganz am S\u00fcdende des Nationalparks sind, hat ICBeter die Idee, dass das Zur\u00fcckfahren durch den Nationalpark zu m\u00fchsam ist und dass es vielleicht einen schnelleren Weg gibt, wenn man au\u00dferhalb des Parks zur\u00fcck nach Norden f\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Google Maps kann nicht befragt werden, weil kein Handyempfang vorhanden ist. Also wird Muras Handy mit den Offlinekarten benutzt. Das hat zwar keine aktuellen Verkehrsinformationen, aber was soll da schon sein\u2026 Dieses Navi best\u00e4tigt: Der Weg au\u00dfen ist der schnellere. Also wird der Nationalpark verlassen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1907\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8717.JPG-e1529861053750.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1907\" class=\"size-medium wp-image-1907\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8717.JPG-e1529861053750-200x300.jpg\" alt=\"Groooo\u00dfe B\u00e4ume...\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8717.JPG-e1529861053750-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8717.JPG-e1529861053750-768x1152.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8717.JPG-e1529861053750-683x1024.jpg 683w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8717.JPG-e1529861053750.jpg 1365w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1907\" class=\"wp-caption-text\">Groooo\u00dfe B\u00e4ume&#8230;<\/p><\/div>\n<p>Kurz nach dem Park steht dann ein gro\u00dfes oranges Schild: Roadwork ahead \u2013 expect delays. Vielleicht wird es ja doch nichts mit 1700 am Campingplatz\u2026 Nach einer Kurve beginnt dann der Stau. Da hei\u00dft es jetzt warten. So 15 Minuten. Dann geht es weiter. Zirka 50 Meter n\u00e4mlich. Dann ist wieder warten angesagt. Aber eh nur 5 Minuten.<\/p>\n<p>Schon geht es ab durch die Baustelle. Die wird von menschlichen Ampeln geregelt. Leute, die den ganzen Tag auf der Stra\u00dfe stehen und den Autofahrern entweder ein \u201eStop\u201c oder ein \u201eSlow\u201c-Schild entgegenhalten. So eine Baustelle kommt auch noch ein zweites Mal, aber diesmal haben wir Gl\u00fcck und kommen ohne stehen zu bleiben durch.<\/p>\n<p>Nach ein paar Minuten Fahrt meldet das Navi, das nach rechts abzubiegen ist. Das wird auch gemacht, aber nur um festzustellen, dass dort eine dirt road beginnt. Also eine Schotterstra\u00dfe, die man vielleicht mit 20 mph fahren kann. Das wird dann doch lieber gelassen. Statt dessen wird auf der Karte ein etwas weiterer Weg ausgemacht.<\/p>\n<div id=\"attachment_1908\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8730.JPG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1908\" class=\"size-medium wp-image-1908\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8730.JPG-300x200.jpg\" alt=\"Dieses Bild wollten wir nie machen...\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8730.JPG-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8730.JPG-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8730.JPG-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8730.JPG-450x300.jpg 450w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8730.JPG.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1908\" class=\"wp-caption-text\">Dieses Bild wollten wir nie machen&#8230;<\/p><\/div>\n<p>Die Zeitersparnis gegen\u00fcber der Fahrt durch den Nationalpark ist sowieso schon seit der Baustelle dahin, jetzt kommt es auf das auch nicht mehr an. Der Umweg hat auch den Vorteil, dass er durch Oakhurst f\u00fchrt, wo es ein gro\u00dfes Einkaufszentrum mit einem Vons gibt. Dort kaufen wir alles ein, was uns fehlt \u2013 also eigentlich eh alles. Inklusive Grillzeug. Denn heute Abend soll wieder gegrillt werden, auch wenn es vielleicht etwas sp\u00e4ter werden wird als 1700\u2026<\/p>\n<p>Nach dem Einkauf will ICBeter noch seine Ansichtskarten aufgeben. Es gibt n\u00e4mlich ein Postamt neben dem Vons. Womit nicht gerechnet wurde ist, dass amerikanische Beamte genau die gleichen sind wie in \u00d6sterreich und um 1600 aufh\u00f6ren zu arbeiten. Und es ist schon fast 1800. Also wird der Campingplatz angesteuert, um noch bei Tageslicht grillen zu k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich ist heute der l\u00e4ngste Tag des Jahres, da sollte es lange genug hell sein.<\/p>\n<p>Das Navi f\u00fchrt uns zielsicher auf die Stra\u00dfe Richtung Groveland, die Ortschaft vor dem Nationalpark. Dort begegnet uns wieder ein \u201eroadwork ahead\u201c-Schild. Zuerst bef\u00fcrchten wir, dass wir wieder eine halbe Stunde Verz\u00f6gerung in Kauf nehmen m\u00fcssen. Diese Bef\u00fcrchtung zerschl\u00e4gt sich aber sofort, als das n\u00e4chste Schild auftaucht: \u201eRoad closed ahead\u201c. Da kommt die leise Bef\u00fcrchtung auf, dass das bedeuten k\u00f6nnte, dass die Stra\u00dfe gesperrt ist.<\/p>\n<p>Diese Bef\u00fcrchtung zerschl\u00e4gt sich nicht, denn nach etwa einer Meile ist die Stra\u00dfe gesperrt. War also doch kein dummer Scherz das Schild. Immerhin gibt es an der Stelle der Sperre einen gro\u00dfen Umdrehplatz und ein Dixi-Klo. Wir nehmen nur ersteren in Anspruch. Die gute Nachricht ist, dass das Navi sofort eine Parallelstra\u00dfe findet, mit nur einer halben Stunde Verz\u00f6gerung: die Bear Road.<\/p>\n<div id=\"attachment_1909\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8734.JPG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1909\" class=\"size-medium wp-image-1909\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8734.JPG-300x200.jpg\" alt=\"Kalifornien... unendliche Weiten...\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8734.JPG-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8734.JPG-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8734.JPG-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8734.JPG-450x300.jpg 450w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DSC_8734.JPG.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1909\" class=\"wp-caption-text\">Kalifornien&#8230; unendliche Weiten&#8230;<\/p><\/div>\n<p>B\u00e4ren sehen wir auf der Stra\u00dfe keine. In erster Linie deshalb, weil nach etwa 300 Metern ein Schild auftaucht: \u201eRoad closed ahead\u201c. Diesmal fahren wir nicht weiter bis zur Sperre, denn die Theorie, dass es sich bei diesen Schildern um dumme Scherze handelt, ist bereits widerlegt. Egal, das Navi findet einen Weg, der noch l\u00e4nger dauert.<\/p>\n<p>Und zwar \u00fcber die Old Toll Road. Toll m\u00fcssen wir keine bezahlen. In erster Linie deshalb, weil nach kurzem ein Schild auftaucht auf dem steht \u201eRoad closed ahead\u201c. Inzwischen ist nat\u00fcrlich klar, dass da wieder die Dunklen M\u00e4chte dahinter stecken, um uns an der Weltherrschaft zu hindern. Also wird das 9 Meter lange Wohnmobil wieder mal auf einer kleinen Stra\u00dfe gewendet und in die n\u00e4chste Ortschaft zur\u00fcck gefahren.<\/p>\n<p>Dort gibt es immerhin eine Tankstelle. Wir brauchen eh wieder Benzin. ICBeter fragt den Typen da drin, wie man denn nach Norden kommt und ob \u00fcberhaupt irgendwie. Die Antwort erfreut nicht, wegen Landslides ist alles gesperrt. Es gibt zwei M\u00f6glichkeiten: Wieder zur\u00fcck in den Nationalpark oder \u00fcber Merced.<\/p>\n<p>Ersteres will sich niemand vorstellen. Noch einmal durch die Baustelle und dann die Kurvenstra\u00dfe hinauf ist das letzte, was in Frage kommt. Also f\u00e4llt die Entscheidung auf Merced. Vielleicht kommen ja von dort die Mercedes her. Weil wir schon an der Tankstelle sind, soll auch gleich mal getankt werden. Die Zapfs\u00e4ulen mit 87 und 89 Okatan funktionieren nicht. Wir brauchen 87, eh klar\u2026<\/p>\n<p>Schnell wird Merced ins Navi eingetippt. Es sind nur 1,5 Stunden bis dort hin. Als Zwischenstation versteht sich\u2026 Wir fahren durch malerische Landschaften aus vertrocknetem Gras und Plantagen mit Kukuruz und Marillenb\u00e4umen. Es ist durchaus bemerkenswert, dass die Stra\u00dfe nach Merced nicht gesperrt ist!<\/p>\n<p>Dort angekommen stellen wir fest, dass es da auch nicht mehr Mercedes gibt als anders wo. Wozu sind wir dann \u00fcberhaupt hier her gekommen? Als erstes steht Tanken auf dem Programm. Ein lockerer Hunderter geht wieder. Inzwischen ist es fast 2000 und es ist klar, dass es mit dem Grillen heute mal wieder nichts werden wird. Also wird im Navi nach Destinationen f\u00fcr die Fortsetzung des gro\u00dfen Fast-Food-Tests gesucht.<\/p>\n<p>Schnell wird der In-n-out-Burger gefunden. Der hat sogar einen gro\u00dfen Parkplatz, der unser Wohnmobil fassen kann. ICBeter war zwar schon in San Francisco dort, aber die beiden anderen nicht. Uns kommt der Verdacht, dass das Lokal nicht gerade in der besten Gegend von Merced liegt, denn es hat einen eigenen Security-Mann vor der T\u00fcr stehen.<\/p>\n<p>ICBeter und Mura schmeckt es sehr gut, Tami aber nicht. Mit diesem Testergebnis geht es wieder auf die inzwischen d\u00e4mmrig gewordene Stra\u00dfe. Es ist keine Autobahn, aber eine relativ gute Stra\u00dfe. Inzwischen ist es dunkel geworden. Nach einer Dreiviertelstunde sind wir so ziemlich die einzigen auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Nach einer Stunde Fahrt wird Tami, der hinten vor sich hin d\u00f6st von Verzweiflungsschreien von Mura und ICBeter geweckt. Sie haben ein Schild entdeckt. Unsere Leser haben sicher schon erraten, was darauf steht: \u201eRoad closed ahead\u201c. Wahrscheinlich ist es das schlechte Karma, weil wir so viele Schmetterlinge mit unserem Wohnmobil vernichten. Es ist wirklich eine Massenvernichtungswaffe f\u00fcr Insekten.<\/p>\n<p>Diesmal gibt es keinen Umkehrplatz und kein Dixi-Klo. Also muss bis zu einer geeigneten Stelle weiter gefahren werden. Die kommt nicht, sondern ein weiteres Schild \u201eRoad closed in 1 mile\u201c. Vielleicht gibt es ja dann einen Umkehrplatz. Es kommt aber keiner. Allerdings auch keine Stra\u00dfensperre. Die Stra\u00dfe ist mehr schlecht als recht geflickt worden. Nach ca. 5 Meilen steigt die Hoffnung, dass die Schilder doch ein Schm\u00e4h waren.<\/p>\n<p>Wenn nicht, hei\u00dft es nach Merced zur\u00fcck fahren und einen Umweg \u00fcber den Freeway mit rund zwei weiteren Stunden Verz\u00f6gerung in Kauf nehmen. Oder einfach das Wohnmobil an der Stra\u00dfensperre abstellen und schlafen gehen. Jede Kurve ist spannend wie ein Hichcock-Krimi. Wird die Sperre auftauchen?<\/p>\n<p>Damit jetzt keiner beim Lesen vor Aufregung einen Herzinfarkt bekommt: Nein, die Sperre ist nicht aufgetaucht! Das Navi versucht uns dann noch einen Streich zu spielen und uns von der guten Stra\u00dfe auf einen Umweg zu schicken, aber ICBeter durchschaut das auf der Karte und es wird die kurze Strecke gefahren.<\/p>\n<p>Irgendwann kommt dann eine Abzweigung weg von der relativ guten Stra\u00dfe. Auf eine Stra\u00dfe, die zwar asphaltiert ist, aber keinen Mittelstreifen hat. Weil sie n\u00e4mlich nur etwa 1 \u00bd mal so breit ist wie unser Wohnmobil. Au\u00dferdem sind ein paar Kurven drin\u2026 so zwischen 90 und 120 Grad. Hin und wieder sind Warnschilder auf der linken Seite aufgestellt, weil Teile der Stra\u00dfe weggebrochen sind.<\/p>\n<p>Aber so breit, dass noch unsere Reifen links und rechts drauf passen, ist es eh \u00fcberall noch. So fahren wir ewig weiter ohne die geringste Andeutung von Zivilisation. So fangen eigentlich alle Zombie- und Horrorfilme an. Es wird schon ein Plan ausgeheckt, wer schnell welche T\u00fcr zusperrt, wenn pl\u00f6tzlich ein paar Zombies vor uns auftauchen.<\/p>\n<p>Inzwischen hat der Meilenz\u00e4hler locker die 6000er-Marke durchbrochen. Irgendwann kommt dann pl\u00f6tzlich eine Stopptafel und eine Stra\u00dfe, die sogar von Autos benutzt wird. Wir sind wieder in der Zivilisation! Denn Zombies die Auto fahren gibt es keine. Das wei\u00df jeder. Nicht jeder hirnlose Autofahrer ist auch gleich ein Zombie\u2026<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich f\u00fchrt uns das Navi auf den Old Highway 120, wo der Campingplatz beheimatet ist. Auf so ein Navi ist eben immer Verlass! Mit etwa 2300 haben wir einen neuen Rekord bei der Eincheck-Zeit aufgestellt! Wir finden den Zettel mit dem richtigen Namen drauf an der T\u00fcr der Registration picken. Neben 9 anderen. Offenbar sind wir nicht die einzigen, die von S\u00fcden kommen, bzw. es versuchen.<\/p>\n<p>Es gibt Strom und WLAN. Das ist nicht schnell, aber es reicht. Man wird ja so bescheiden. Auch die Klos und Duschen sind ok und so kann ein Tag, der eigentlich nur aus 2 Stunden Fahrt nach Yosemite, 3 oder 4 Fotostopps im Nationalpark und einer Stunde Fahrt zum Campingplatz bestehen h\u00e4tte sollen beendet werden. So wurde der 21. Juni dann noch der l\u00e4ngste Tag auf unserer Tour.<\/p>\n<p>Momentaner Standort: <a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/place\/37%C2%B049'29.9%22N+120%C2%B011'45.1%22W\/@37.8250426,-120.1961037,152m\/data=!3m1!1e3!4m15!1m8!3m7!1s0x8090d56e57dd8305:0xb1d23f3e6a6fd595!2sYosemite+Pines+RV+Resort+and+Family+Lodging!5m1!1s2018-07-02!8m2!3d37.8258875!4d-120.1959632!3m5!1s0x0:0x0!7e2!8m2!3d37.8249573!4d-120.1958542\">37.824957, -120.195854<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um nicht im glei\u00dfenden Sonnenlicht das Morgenbad machen zu m\u00fcssen, stehen ICBeter und Mura schon um 0600 auf. Da geht die Sonne erst \u00fcber den entfernten Bergen auf. 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