{"id":2017,"date":"2018-07-06T00:14:19","date_gmt":"2018-07-05T23:14:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=2017"},"modified":"2020-10-11T14:38:49","modified_gmt":"2020-10-11T13:38:49","slug":"tag-31-heimflug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=2017","title":{"rendered":"Tag 31: Heimflug"},"content":{"rendered":"<p>Der letzte Reisetag ist angebrochen! Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck werden noch die restlichen Sachen eingepackt. Es ist unglaublich, wieviele Sachen noch in den Koffer reinm\u00fcssen, wenn man glaubt, mit dem Packen fertig zu sein. Doch alle drei schaffen es. Ein gro\u00dfer Schritt in Richtung Weltherrschaft. Weil noch Zeit ist, werden die WM-Spiele samt Elferschie\u00dfen im Fernsehen angeschaut. Dann wird noch ein Foto mit Freddy I. und Freddy IV. gemacht.<\/p>\n<div id=\"attachment_2027\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/IMG_20180701_125736.jpg-e1530805705297.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2027\" class=\"size-medium wp-image-2027\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/IMG_20180701_125736.jpg-e1530805705297-225x300.jpg\" alt=\"Wiedersehen mit Freddy I. und Abschied von Freddy IV.\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/IMG_20180701_125736.jpg-e1530805705297-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/IMG_20180701_125736.jpg-e1530805705297-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/IMG_20180701_125736.jpg-e1530805705297.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2027\" class=\"wp-caption-text\">Wiedersehen mit Freddy I. und Abschied von Freddy IV.<\/p><\/div>\n<p>Um ca. 1300 wir ein Uber XL gerufen. Ein Van kommt und alle Koffer passen gut hinein. Auch Muras und Tamis Campingsessel, die von Tami mit nach Hause genommen werden. Die Fahrt dauert \u00fcber eine Stunde. Die Golden Gate Bridge sehen wir heute endlich so, wie sie typischerweise zu sehen ist: tief im Nebel versunken. War auch irgendwie surreal mit dem ganzen Sonnenschein\u2026<\/p>\n<p>Vor dem internationalen Terminal wird ausgestiegen und es trennen sich die Wege: Mura und Tami zu Isle 8 und ICBeter zu Isle 6 zum einchecken. Tami l\u00e4sst aber zuerst Koffer und die Campingsessel einfolieren. Wahrscheinlich soll das Gl\u00fcck bringen\u2026<\/p>\n<p>ICBeter hat seinen Businessclass-Sitz bekommen, da sein Mindestgebot daf\u00fcr angenommen wurde und so kommt er beim Checkin beim Priority-Schalter sofort dran. Auch beim Security-Check gibt es eine Priority-Schlange. Dort steht aber gerade eine Mutter mit zwei kleinen Kindern und es dauert l\u00e4nger als bei den anderen Schlangen. Aber es ist Zeit genug.<\/p>\n<p>Gleich nach der Security ist die Lounge. Dort gibt es ein Buffet mit kaltem und warmem Essen und alle m\u00f6glichen Getr\u00e4nke. Auch WLAN gibt es und so kann man dort locker die zwei Stunden verbringen. Boarding beginnt p\u00fcnktlich und die Businessclass darf als erstes rein. Fast p\u00fcnktlich hebt die Kiste ab. Dann gibt es Essen mit 4 Vorspeisen und 4 Hauptspeisen zur Auswahl.<\/p>\n<p>Einen Film schauen geht sich auch noch aus. Spiele gibt es aber genauso wenig wie in der Economy Class: Ein Schachspiel. Aber es wird eh Zeit zum Schlafen. Der Sessel kann ganz flach gemacht werden und Bettzeug liegt auch bereit, sodass man ein sch\u00f6nes Bett hat und man gut schlafen kann.<\/p>\n<p>Das beste an der Businessclass ist aber, dass man am WC sitzen kann und gleichzeitig beim Fenster rausschauen kann! Das zweitbeste ist, dass es WLAN gibt. Ansonsten f\u00fchlt es sich eigentlich gar nicht wie fliegen an. Dann gibt es noch Fr\u00fchst\u00fcck, aber ohne Freddy IV. ist das nur der halbe Spa\u00df.<\/p>\n<p>In Kopenhagen angekommen geht es erst mal durch die Passkontrolle. Nat\u00fcrlich geht es am Nachbarschalter viel schneller weil vorne Leute stehen, deren P\u00e4sse genau kontrolliert werden. Eh klar. Hier gibt es auch eine Lounge, die man auch bei der Ankunft besuchen kann. Das ist ein Vorteil, wenn man \u00fcber 4 Stunden Wartezeit hat. Immerhin gibt es R\u00e4ucherlachs und Salat. Die erste Halbzeit von Brasilien \u2013 Mexiko wird am Gro\u00dfbildfernseher \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die 2. H\u00e4lfte fehlt die Zeit, denn der Weiterflug nach Wien steht an. Das Gate ist bummvoll, das ist ein Hinweis darauf, dass auch der Flieger bummvoll sein wird. Und tats\u00e4chlich bleibt kein einziger Platz frei. Der Flug ist profitabel f\u00fcr die AUA. Es ist diesmal aber nichts mit einem freien Platz daneben. Aber der Flug geht nur rund 1 \u00bd Stunden. Und es gibt erstmals seit 5 Wochen wieder Almdudler.<\/p>\n<div id=\"attachment_2025\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSC_0147.JPG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2025\" class=\"size-medium wp-image-2025\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSC_0147.JPG-300x200.jpg\" alt=\"Was ist das wieder f\u00fcr ein Lake?\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSC_0147.JPG-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSC_0147.JPG-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSC_0147.JPG-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSC_0147.JPG-450x300.jpg 450w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSC_0147.JPG.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2025\" class=\"wp-caption-text\">Was ist das wieder f\u00fcr ein Lake?<\/p><\/div>\n<p>Der Landeanflug geht \u00fcber den Neusiedler See. Das ist eine nette Geste f\u00fcr alle Burgenl\u00e4nder an Bord. Jedenfalls ist der See noch immer da. Beruhigend, dass man mal ein Monat wegfliegen kann und nicht alles ist kaputt\u2026 Landung: P\u00fcnktlich. Als ICBeter zum Gep\u00e4cksband kommt, steht dort 5 \u2013 10 Minuten Wartezeit f\u00fcr das Gep\u00e4ck aus Kopenhagen. Also nochmal aufs Klo.<\/p>\n<p>Danach raus und das Gep\u00e4cksband f\u00e4ngt zum Laufen an. Raus kommt genau ein (!) Koffer. Der von ICBeter. Kein einziger anderer. Und es wartet auch\u2026 niemand\u2026 sonst auf seinen Koffer. Niemand. Aus einem komplett vollen Airbus A319. Damit ist klar, dass ALLE anderen Passagiere Agenten von NSA, Mossad, MI5 und CIA gewesen sind, die ihn beobachtet haben! Vermutlich wollten sie in Erfahrung bringen, ob wir es wirklich geschafft haben, die Weltherrschaft an uns zu rei\u00dfen!<\/p>\n<p>Aber das verraten wir nat\u00fcrlich nicht. Auch hier nicht!<\/p>\n<p>Mal sehen, ob bei Mura und Tami auch alles glatt gelaufen ist. Nach der Auftrennung der Taskforce sind sie erst einmal in die Firstclass Lounge gegangen. Mura checkt sich erst mal den Schl\u00fcssel f\u00fcr die Dusche. P\u00fcnktlich sind sie dann zum Flugzeug marschiert und das ist auch brav zum richtigen Zeitpunkt abgehoben. Tami wird auf der rechten Seite auch sehr zuvorkommend bedient und haut sich wieder ein paar Whisky-Cola rein. Nat\u00fcrlich mit dem besten Whisky, der vorhanden ist.<\/p>\n<p>Mura geht es nicht ganz so gut wie ihm, denn auf seiner Seite ist der Steward anscheinend auch noch f\u00fcr die Economy-Class zust\u00e4ndig und schaut nur hin und wieder vorbei. Der Flug geht glatt und ist nach etwa 11 Stunden in London angekommen. Das Ausetzen ist hart, vorne in der Schnauze der Boeing 747 merkt man das besonders.<\/p>\n<p>Die Zeit in London ist relativ knapp bemessen. Da die Arrival-Lounge f\u00fcr Firstclasser in einem anderen Terminal ist, wird nichts riskiert. Deshalb wird nur eine Businessclass-Lounge besucht. Rechtzeitig wird wieder zum Flieger nach Prag marschiert.<\/p>\n<p>Im Flugzeug hei\u00dft es dann aber leider warten. Und zwar so lange, bis der Slot f\u00fcr den Start weg ist. In Heathrow ist es nicht so einfach, wieder einen zu bekommen. Der Kapit\u00e4n meldet sich: Der n\u00e4chste ist erst in einer halben Stunde. Naja, in Prag ist eh etwa eineinhalb Stunden Zeit, um zum Bahnhof zu gelangen. Kurz darauf meldet sich der Kapit\u00e4n wieder: Das Vehikel zum Schleppen des Flugzeuges aus dem Terminal ist kaputt.<\/p>\n<p>Aber er ist zuversichtlich, dass bis zum neuen Startslot ein neues da ist. Und so ist es auch. Der neue Slot kann genommen werden und ab geht es in die L\u00fcfte. Es wird sogar aufgeholt und die Landung ist nur mit 15 Minuten Versp\u00e4tung. Jetzt nur noch die Koffer holen. Damit haben die beiden schon schlechte Erfahrungen. Eine Email mit einer Entschuldigung f\u00fcr verlorene Koffer ist aber nicht gekommen.<\/p>\n<p>Die postive Nachricht gleich vorweg: Sie sind nicht die einzigen, deren Koffer erst einmal nicht kommen. Es kommen n\u00e4mlich gar keine. Es dauert eine Ewigkeit, bis das Band losl\u00e4uft. Die Koffer sind schnell gefunden. Au\u00dfer die Campingsessel von Tami. Die kommen nicht daher. Alle Koffer sind schon weg, aber es kommt nix.<\/p>\n<p>Dann kommen schon die Koffer vom n\u00e4chsten Flugzeug. Also ab zur Gep\u00e4cks-Urgenz. Dort r\u00e4t man ihnen, doch mal beim Oversize-Gep\u00e4ck nachzuschauen. Und tats\u00e4chlich\u2026 da sind die Dinger! Das ist zwar ein gro\u00dfer Schritt in Richtung Weltherrschaft, aber die Tatsache, dass nur mehr 18 Minuten bis zur Abfahrt des Zuges sind, ist das genaue Gegenteil. Da sich das nicht mehr ausgehen kann, wird der bestellte und wartende Fahrer wieder weggeschickt.<\/p>\n<p>Bezahlt muss er trotzdem werden. Noch teurer als der unbenutzte Fahrer ist jetzt aber guter Rat. Wie kommt man um 1930 von Prag nach Wien wenn kein Zug mehr f\u00e4hrt und ein Flieger schon im Vorfeld nicht zu finden war? Letzte Hoffnung: Ein Mietauto. Ob in Prag \u00fcberhaupt eines bereit stehen wird? Beim Sixt angekommen die gute Nachricht: Es sind zwei \u00f6sterreichische und ein deutsches Auto da.<\/p>\n<p>Die haben den Vorteil, dass sie ohne Einwegmiete zu bekommen sind. Mura gibt seine Kreditkarte hin. Die Mitarbeiterin kontrolliert sie und sagt ihm, dass mit dieser Kreditkarte noch eine Kundenkarte verkn\u00fcpft ist. Mit so viel Umsatz, dass er ein gratis Upgrade auf eine h\u00f6here Wagenklasse bekommt. Also wird ein Mercedes mit M\u00fcnchner Kennzeichen gecheckt. Ob der wohl aus Merced stammt?<\/p>\n<p>Ohne Einwegmiete und dem Preis der niedrigeren Klasse ist der Spa\u00df sogar bezahlbar. Ein Navi ist auch eingebaut. Alles sch\u00f6n auf tschechisch, versteht sich. Man muss aber nur die Sprache einstellen. Auf dem tschechischen Display\u2026 Durch die geballte Kraft der Englisch-, Deutsch- und Ungarischkenntnisse gelingt das dann aber doch.<\/p>\n<p>Tschechische Autobahnen sind super. Ca. 80 % davon sind derzeit mit Hilfe von EU-Geldern eine Baustelle. Immer mit einer sch\u00f6nen 80er-Beschr\u00e4nkung. So kommen die beiden um ca 2300 am Flughafen Wien an. Dort wurde ICBeter schon um 2000 telefonisch informiert, was Sache ist. Der hat sich derweil in ein Cafe gesetzt und Belgien \u2013 Japan angeschaut. Die Japsen haben nach einem Kamikaze-Eckball noch in der 94. Minute durch einen Konter 2:3 verloren.<\/p>\n<p>Das ist ung\u00fcnstig, denn die Verl\u00e4ngerung w\u00e4re sich noch locker ausgegangen, bis die Helden aus Prag eintreffen. Also muss ein gem\u00fctliches Eck gefunden werden, um Lesen zu k\u00f6nnen. Der Flughafen ist um ca. 2200 ein ruhiger Ort. Hin und wieder kommen Reinigungskr\u00e4fte vorbei, mal auch zwei bis an die Z\u00e4hne bewaffnete Polizisten, die staunen, dass da einer mitten in der Nacht mit einem riesen Koffer herumsitzt und liest.<\/p>\n<p>Dann kommt die Nachricht, dass in 10 Minuten Treffpunkt ist. ICBeter schreibt, dass er beim Dropoff beim Abflug wartet. Mura und Tami stehen bei der Ankunft und warten. Ein Gl\u00fcck, dass es Handys gibt und so findet die Wiedervereinigung der Taskforce Heimflug doch noch statt. Die Fahrt nach \u00d6denburg, Eisenstadt und Zemendorf ist da nur mehr ein kleiner Katzensprung.<\/p>\n<p>Damit ist die Tour \u201eUSA 2018\u201c abeschlossen. Nachdem wir Grand-Canyon-Regen, hei\u00dfe W\u00fcsten, noch hei\u00dfere Hottubs, viele Uber-Fahrten erlebt haben, viele Hektoliter Benzin getankt haben, mit einem Elektroauto die Umwelt geschont haben, eine neue Rekordzahl an Nationalparks besucht haben, in Las Vegas nur ein bisschen Geld und einen Hut verloren haben, einen H\u00f6llenritt am Touristentransporter beim Antelope Canyon \u00fcberlebt haben, den Jumping Jollas entkommen sind, in den Wellen des Pazifik geschwommen sind und viele neue Fastfood-Restaurants getestet haben, kann die Reise in jedem Fall als gro\u00dfer Schritt in Richtung Weltherrschaft verbucht werden.<\/p>\n<p>Aktueller Standort: Daheim<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der letzte Reisetag ist angebrochen! Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck werden noch die restlichen Sachen eingepackt. Es ist unglaublich, wieviele Sachen noch in den Koffer reinm\u00fcssen, wenn man glaubt, mit dem Packen fertig zu sein. Doch alle drei schaffen es. 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