{"id":220,"date":"2008-09-05T06:35:12","date_gmt":"2008-09-05T04:35:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=220"},"modified":"2008-09-05T06:35:12","modified_gmt":"2008-09-05T04:35:12","slug":"t19-rapid-city","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=220","title":{"rendered":"T19: Rapid City"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg9563.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-230\" title=\"Mt. Rushmore\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg9563-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Die Nacht war heute deutlich w\u00e4rmer. Bereits um 0800 ist Tagwache, weil die Besichtigung der Stein-Happeln und dann 7 Stunden Fahrt nach Cody, Wyoming anstehen. Heute gibt es sogar Duschen! Die werden auch benutzt. Fr\u00fchst\u00fcck Ham and Eggs. Dann noch Geschirr waschen und ab geht es. Wir fahren nach Mount Rushmore. Nach ca. 15 Minuten sind wir dort. 10 $ an Parkgeb\u00fchren werden uns abgezockt.<\/p>\n<p>Wir schauen uns die G&#8217;sichter an und wollen wieder fahren. Wir finden aber, dass wir f\u00fcr 10 $ Parkgeb\u00fchren noch mehr sehen wollen. Der Vorschlag, die goldene Stadt hinter Mt. Rushmore zu suchen, wird abgelehnt, weil das zu viel Fu\u00dfmarsch ist. Also schauen wir uns das Visitor Center an. Dort erfahren wir, dass die vier Pr\u00e4sidenten eigentlich schon seit Jahrmillionen dort oben sind. Sie waren nur von Felsmassen verdeckt, die in den 30er und 40er Jahren entfernt worden sind.<\/p>\n<p>Dann schauen wir uns einen Film an, um zu erfahren, wie das ganze gebaut worden ist. Als wir aus dem kleinen Kino rauskommen, wissen wir genau, wie die Vegatation und die Tierwelt rund im Mt. Rushmore (Black Mountains) beschaffen ist. Mission erf\u00fcllt und wir fahren los. Also fast, weil ein netter Zeitgenosse weist uns darauf hin, dass unser Wagen auf die Stra\u00dfe pinkelt.<\/p>\n<p>Schnell analysiert, stellen wir fest, dass die gr\u00fcne Fl\u00fcssigkeit auf der Stra\u00dfe aus dem Beh\u00e4lter mit der gr\u00fcnen K\u00fchlfl\u00fcssigkeit stammt. Wir f\u00fcllen Wasser nach und fahren zur\u00fcck zum KOA. Dort gibt man uns die Adresse einer RV-Werkst\u00e4tte an. Wir geben sie ins Navi ein und fahren los. Nach 30 Minuten Fahrt h\u00f6ren wir &#8220;Sie haben Ihr Ziel erreicht!&#8221;. Links ist nur Wald. Rechts ist nur Wildnis. Vorn und hinten ist nur Stra\u00dfe. Daraus schlie\u00dfen wir, dass hier keine Werkst\u00e4tte ist.<\/p>\n<p>Wir fahren noch eine Viertelstunde weiter. Dann finden wir die Werkst\u00e4tte bei den interessanten Orten im Navi. Es leitet uns zur\u00fcck. Nach einer Viertelstunden h\u00f6ren wir: &#8220;Sie haben Ihr Ziel erreicht!&#8221;. Wir sind wieder genau dort, wo wir vorher waren. Diesmal ist rechts nur Wald und links nur Wildnis. Wir werten diese Tatsache aber nicht als wesentliche Verbesserung.<\/p>\n<p>Wir fahren in der n\u00e4chsten Ortschaft zu einem Lokal und fragen. Wir m\u00fcssen etwa 20 Minuten in die Richtung fahren, aus der wir gerade kommen. Auf geht&#8217;s! Diesmal ist wieder links der Wald und rechts die Wildnis, aber wir wissen dass wir weiter fahren m\u00fcssen. Tats\u00e4chlich kommt nach 5 Minuten links eine Tankstelle mit Werkstatt. Ein wichtiger Schritt in Richtung Weltherrschaft!<\/p>\n<p>Der Mechaniker schaut sich das an. Wir sagen ihm, dass wir bei der Vermietung anrufen m\u00fcssen, wenn die Reperatur mehr als 50 $ kostet. \u00dcber die 50 $ kann er nur lachen und ruft gleich bei der Vermietung an. Wir m\u00fcssen den Schaden erst mal bezahlen und bekommen das Geld dann bei der R\u00fcckgabe zur\u00fcck. Die Ersatzteile kommen morgen nachmittag. Wir sollen um 1400 einmal anrufen. Machen wir. Inzwischen k\u00f6nnen wir aber weiter fahren, wenn wir brav Wasser in den K\u00fchler einf\u00fcllen. Ausserdem erfahren wir, dass das Wohnmobil 4 Monate alt ist. Und es hat \u00fcber 40.000 Meilen drauf&#8230;<\/p>\n<p>Wir fahren erst mal einkaufen. Jetzt haben wir ja Zeit. Beim Bierkaufen m\u00fcssen wir uns ausweisen. Nimmt uns hier keiner ab, dass wir schon \u00fcber 21 sind. ICBeter hat in Orlando auch per Reisepass beweisen m\u00fcssen, dass er schon \u00fcber 21 ist. Dann wird er n\u00e4chstgelegene KOA im Navi gesucht und fahren dorthin, wo uns das Navi hinf\u00fchrt. Unser blindes Vertrauen ins Navi ist allerdings nicht durch rationales Denken zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Etwa einen halben Kilometer vor dem Navi-Ziel sehen wir die Einfahrt vom KOA Campingplatz. Er ist in Rapid City. Dem Faxe w\u00fcrde es hier gefallen, weil an allen Ecken und Enden &#8220;Rapid&#8221; steht. Wir entschlie\u00dfen uns reinzufahren und nicht dem Navi weiterzufolgen. Sie haben noch ein Platzerl f\u00fcr uns frei. Wir haben auch gratis Funk-Internet. Die Klos sind beheizt. Nur das Wetter ist suboptimal. K\u00fchl und hin und wieder tr\u00f6pfelt es. Wir machen trotzdem Lagerfeuer und grillen W\u00fcrstel. Telefonisch werden Campingplatz in Cody und das Riverraften morgen abgesagt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir grillen kommen die Nachbarn mit zwei gro\u00dfen Hunden der Bauart Neufundl\u00e4nder an. Wir sehen unsere W\u00fcrstel schon in erster Gefahr, aber die Hunde werden gleich angeh\u00e4ngt. Also k\u00f6nnen wir die W\u00fcrstel selber essen. Dann gibt es noch zwei Pokerrunden im Wohnmobil. Wir m\u00fcssen schlie\u00dflich f\u00fcr Las Vegas \u00fcben. Wir sind ja nicht zum Vergn\u00fcgen da.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend wird noch positiv festgestellt, dass auf dieser Tour immer noch keiner die Nerven verloren hat und der Tag wird f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht war heute deutlich w\u00e4rmer. Bereits um 0800 ist Tagwache, weil die Besichtigung der Stein-Happeln und dann 7 Stunden Fahrt nach Cody, Wyoming anstehen. Heute gibt es sogar Duschen! Die werden auch benutzt. Fr\u00fchst\u00fcck Ham and Eggs. 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