{"id":2661,"date":"2022-10-28T11:29:38","date_gmt":"2022-10-28T10:29:38","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=2661"},"modified":"2022-10-28T11:29:38","modified_gmt":"2022-10-28T10:29:38","slug":"tag-0a-anreise-mura","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=2661","title":{"rendered":"Tag 0a: Anreise Mura"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie bereits ausf\u00fchlich dargelegt, reist Mura getrennt von der restlichen Taskforce an. In den USA d\u00fcrfen Pr\u00e4sident und Vizepr\u00e4sident auch nie zusammen im gleichen Flugzeug sitzen. Weil er immer alles so rechtzeitig wie m\u00f6glich erledigt, ist er am Vortag schon um 2200 fertig mit Steuern machen und Rechnungen \u00fcberweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ist langsam Zeit, um den Koffer zu packen. Damit kann man eben nicht fr\u00fch genug beginnen. Vorher muss aber das Stromkabel f\u00fcr das Navi gesucht werden. Nach einigen erfolglosen Suchungen kommt er drauf, dass er es einem Freund geborgt hat. Das ist kein Schritt in Richtung Weltherrschaft. Bis auf die noch komplett nasse W\u00e4sche ist aber schon um 0100 alles fertig und er kann schlafen gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer erholsamen Nacht l\u00e4utet um 0500 der Wecker und der Rest kann eingepackt werden. Mit dem Koffergewicht stellt er einen pers\u00f6nlichen Minusrekord auf. Weil Goldwaschzeug, 5fach-Verteiler und Neoprenschuhe viel Volumen aber wenig Gewicht haben, bleibt es bei 22 kg. Das geht sogar in der Economyclass durch! Damit ist ICBeter diesmal mit fast 26 kg Kofferk\u00f6nig!<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Vater ist heute der Taxler f\u00fcr ihn. Da er es geschafft hat, mit seiner Nachbarin eine bessere Reisebegleitung zu haben (zumindest bis Chicago), wird diese auch gleich mitgenommen. Um 0700 geht die Fahrt los. Da schl\u00e4ft der Rest der Taskforce noch. Mura startet ja bekanntlich als erstes und kommt als letztes an.<\/p>\n\n\n\n<p>Um 0715 geht die Fahrt dann wirklich los. Am Feiertag ist die Autobahn leer und um 0800 ist Ankunft am Flughafen Wien. Checkin und Dropoff k\u00f6nnen beide am Business-Schalter machen, obwohl die Nachbarin Economyclass fliegt. Bei der Sicherheitskontrolle warten grob gesch\u00e4tzt 400.000 Personen. Mura fliegt aber vom Terminal D ab, das eine eigene Sicherheitskontrolle hat. Dort stehen vor jeder Linie nur 3 Leute an.<\/p>\n\n\n\n<p>Fun Fact: Nach der Kontrolle kommen alle Leute von allen Checks wieder zusammen. Gut, dass das die, die eine Stunde gewartet haben, nicht wissen. Als Senior Globetrotter hat er nat\u00fcrlich einen Plastikg\u00fcrtel auf der Hose, den er beim Check nicht abnehmen muss. Jahrzehntelange Erfahrung zahlt sich eben aus! So wird Zeit gespart, die in der Lounge sinnvoller verbracht wird, als in der Warteschlange.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit seiner Kreditkarte kann er einen Gast mitnehmen. Dann hei\u00dft es einsteigen. Auch da ist Mura schon Profi und meistert das fehlerlos. Business ist zu 100 %, Economy zu 95 % voll. Mit der AUA geht es scheinbar wieder bergauf. Der Sitz ist ok, mur f\u00fcr Schuhgr\u00f6\u00dfe 47 k\u00f6nnte der Fu\u00dfraum eine Spur h\u00f6her sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Essen ist gut, aber wenn man ganz hinten sitzt, ist nat\u00fcrlich das H\u00fchnchen schon aus. Der Fisch ist aber auch ok. Nach dem 3 G\u00e4nge Men\u00fc, einem Film, ein wenig schlafen, einer &#8220;W\u00fcrstelvariation auf Sauerkraut&#8221; und einer Serie ist man auch schon in Chicago. Vermutlich, weil sie schon mal sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben, haben sie das Sauerkraut erst zum Schluss des Fluges serviert, sodass nach einem durchschnittlichen Verdauungsvorgang alle den Flieger schon wieder verlassen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wieder mal vergeht die Zeit wie im Flug und die Kiste setzt sicher in Chicago auf. Wartezeit bei der Einreise mit langsamem Vorw\u00e4rtskommen 30 Minuten. Danach kommt eine Ecke. Mura macht den dummen Scherz, dass nach der Ecke wohl nochmal so eine lange Schlange ist. Nach weiteren 15 Minuten sind sie um die Ecke und sehen, dass es genau so ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann haben die Verantwortlichen aber Mitleid mit der wartenden Meute und \u00f6ffnen die zweite H\u00e4lfte der gesch\u00e4tzt 70 Einreiseschalter. Das verdoppelt den Durchsatz schlagartig. So dauert es nur mehr weitere 30 Minuten bis sie bei der \u00fcblichen Prozedur mit Foto, Fingerabdr\u00fccken und Befragung sind. Letztere aber diesmal ziemlich simpel.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorteil, wenn man schon vor der Gep\u00e4ckausgabe 1 \u00bd Stunden warten muss ist, dass man dann dort nicht mehr warten muss. Leute, die vertrauensw\u00fcrdig ausschauen, werden nicht gepr\u00fcft. Erst jetzt treffen sie seit dem Aussteigen auf das erste Klo. Wer da gleich am Anfang dringend musste, konnte dann sicher mit Fug und Recht behaupten, dass bei der Einreise alles fl\u00fcssig lief.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann hei\u00dft es Abschied nehmen von der Reisebegleitung. Denn dummerweise nimmt er sie nicht mit auf Hawaii. Sie fliegt irgendwo hin weiter und er testet nach vielen Jahren jetzt mal wieder die Uber-App. Das stellt sich als leichter gedacht als getan heraus. Denn wenn am Uber-Sammelplatz kein WLAN funktioniert und die SIM-Karte nicht roamen kann, sieht man alt aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gelingt letztlich doch, eine Internet-Verbindung herzustellen und bei der Uberfahrt wird gleich ein Einkaufszentrum ersp\u00e4ht, das einen Haufen Fastfoodlokale und einen T-Mobile-Shop hat. Der ist wichtig, damit sich das Desaster bei der Uber-Bestellung nicht wiederholt. Weil sein Handy eSIM kann, will er sich eine solche besorgen. Wer jetzt nicht wei\u00df, was das ist, der m\u00f6ge es googeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ganze geht ja sicher im Shop einfacher, als es online zu machen. Spoileralarm: Es ist nicht so. Im T-Mobile-Shop gibt es keine prepaid eSIM. Trotzdem tippt er sich die IMEI seines Handys ab. Wahrscheinlich, um es gleich an die CIA und die NSA weiter zu melden. N\u00e4chster Versuch im Target Store. Dort gibt es alles. Au\u00dfer SIM-Karten halt. Daf\u00fcr ist wahrscheinlich kein Platz im ca. 14 Fu\u00dfballfelder gro\u00dfen Store.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Rausgehen sieht er noch einen AT&amp;T-Store. Prepaid gibt es gar nicht, aber er soll einmal im Target Store schauen. Mura beginnt sich nach der Servicew\u00fcste \u00d6sterreich zu sehnen. Weil die ganze Aktion jetzt so gar kein Schritt in Richtung Weltherrschaft war, wird ins n\u00e4chste Fastfood-Lokal marschiert. Es hei\u00dft \u201eCulvers\u201c, hat frisch gemachte Burger (9 Punkte), die Shrimps fallen unter die Kategorie \u201eUS-Qualit\u00e4t\u201c (7 von 10 Punkte).<\/p>\n\n\n\n<p>Dann geht es zur\u00fcck ins Hotel. Weil es dort WLAN gibt, findet er in einer halben Minute heraus, dass es eine T-Mobile-App gibt, die eine eSIM installiert. Schade, dass man das vor der Reise nicht herausfinden konnte. Der restliche Tag wird mit Chatten und Youtube verbracht. Au\u00dfer im Urlaub hat er ja f\u00fcr sowas nie Zeit (hust\u2026).<\/p>\n\n\n\n<p>Damit die Nacht nicht so langweilig wird, wird er und vermutlich die n\u00e4chsten drei Zimmer um 0330 von einem sanften Sirenenalarm mit ca. 100 dB geweckt. Nach kurzem Orientieren stellt er fest, dass es sein Handy ist, das einen Feueralarm in Zemendorf meldet. Stimmt schon, er ist jetzt ziemlich weit weg von dort. Dass er es aber nicht einmal versucht hat, zum Einsatzort zu kommen, ist jetzt aber schon entt\u00e4uschend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die restliche Nacht verl\u00e4uft ohne Zwischenf\u00e4lle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bereits ausf\u00fchlich dargelegt, reist Mura getrennt von der restlichen Taskforce an. In den USA d\u00fcrfen Pr\u00e4sident und Vizepr\u00e4sident auch nie zusammen im gleichen Flugzeug sitzen. 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