{"id":275,"date":"2008-09-11T07:25:59","date_gmt":"2008-09-11T05:25:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=275"},"modified":"2008-09-11T07:25:59","modified_gmt":"2008-09-11T05:25:59","slug":"t25-lake-powell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=275","title":{"rendered":"T25: Lake Powell"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg9938.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-280\" title=\"cimg9938\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg9938-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>ICBeter, Brubaker, Toni, Mura, Hauns und Freddy der Toaster sind weiter auf Tour durch die USA. Letzterer h\u00e4lt auch den neuesten Fr\u00fchst\u00fccks-Angriff locker durch. Heute ist wieder l\u00e4ngere Fahrt, geplante Abfahrt 0900. Tats\u00e4chlich sind wir um 0945 schon auf der Stra\u00dfe. Auf geht es in Richtung Monument Valley.<\/p>\n<p>Unterwegs treffen wir auf ein paar lustige Zeitgenossen, die mit dem Auto auf der Stra\u00dfe stehen und irgend etwas anschauen. Gleichzeitig kommt ein gro\u00dfer LKW auf der anderen Stra\u00dfenseite entgegen. Aber die Bremsen funktionieren. Fahrerwechsel machen wir beim Mexican Hat. Das ist ein mexikanischer Sombrero in Steinform. Angeblich ist das nat\u00fcrlich entstanden, wir glauben aber, dass die Mexikaner das als Antwort auf Mount Rushmore aufgestellt haben.<\/p>\n<p>Nur einmal verpassen wir die Einfahrt zu Monument Valley. Weil sich das Navi wieder mal nicht gscheit auskennt. Wir gehen mal zum Visitor Center. Davor steht eine H\u00fctte, wo Fahrten durchs Valley angeboten werden. Es kostet 60 $ pro Person. Wir kratzen im Wohnmobil noch die letzten Bargeldreserven zusammen und buchen die Tour. 4 mal 60 $ macht 250 $ &#8230; hmm&#8230; naja, die Navajo-Steuer. Aha, das kratzen wir auch noch zusammen.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Tour startet sofort. Sehr gut. Wir setzen uns in den Wagen. Das ist so ein Mittelding zwischen Bus und Jeep. Open Air. Wir sitzen da mal so 10 Minuten. Inzwischen sagt der Verk\u00e4ufer jedem, der vorbei geht, dass die n\u00e4chste tour jetzt sofort startet. Eine alte Oma bucht auch noch die Tour. Sie kann aber vorne nicht einsteigen, weil es zu hoch ist. Es kommen noch ein paar Leute daher um zu helfen, aber erfolglos. Letztlich bringen sie was, wo sie draufsteigen kann uns es kann losgehen. Vorher versuchen sie noch weitere Mitfahrer zu finden, was aber fehlschl\u00e4gt. Nach etwa 30 Minuten geht es los.<\/p>\n<p>Monument Valley geh\u00f6rt den Indianern, deshalb ist auch unserer Fahrer ein Indianer. Deshalb haben wir aber unseren Nationalpark-Pass nicht benutzen k\u00f6nnen und 25 $ Eintritt zahlen m\u00fcssen. Wir fahren etwa 1,5 Stunden \u00fcber Stra\u00dfen, wo man teilweise selbst mit dem Jeep nur im Schritttempo fahren kann. Um so faszinierender, dass wir mehrere Leute mit einem Mustang durchfahren sehen. Wir vermuten, die haben irgendwo gelesen, dass man Monument Valley sehr sch\u00f6n mit einem Mustang besichtigen kann, aber nicht kapiert haben, dass ein Pferd gemeint war.<\/p>\n<p>In der Mitte der Tour ziehen erste Wolken auf. Aber Gott sei Dank kann es in der W\u00fcste eh nicht regnen. Bei den meisten Haltestellen sind Standln mit Indianer-Schmuck vorhanden, wo alle Frauen sofort ferngesteuert darauf zu steuern. Unser Fahrer erkennt aber, dass bei uns da kein Staat zu machen ist und f\u00e4hrt immer sehr bald mit uns weiter. Und die Oma kann sowieso nicht aussteigen. Bei einem Stopp treffen wir einen dieser Mustang-Fahrer, der schon ziemlich fertig dreinschaut.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg f\u00e4ngt es dann zu regnen an. Sch\u00f6n, dass wir in einem Cabrio sitzen und das Wetter live miterleben d\u00fcrfen. Aber dass es in der W\u00fcste immer kalt und feucht ist, wissen wir ja schon seit gestern. Mura hat inzwischen brav auf das Wohnmobil aufgepasst. Ohne ihn h\u00e4tten wir einen Hund mitnehmen m\u00fcssen. Oder einen von hier mitnehmen, denn im ganzen Monument Valley streunen Hunde herum.<\/p>\n<p>Dann geht es weiter Richtung Antelope Canyon. Dass das Navi 3 Stunden Fahrt f\u00fcr 200 Kilometer anzeigt liegt daran, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit auf diesen Stra\u00dfen etwa 60 Meilen pro Stunde ist und das Navi deshalb mit einer Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern rechnet. Die Softwareingenieure haben sich da wieder einmal selbst \u00fcbertroffen.<\/p>\n<p>Als wir bei Antelpe Canyon ankommen, sehen wir eine geschlossenes Tor und ein Hinweisschild, wie sehr es verboten ist, das Gel\u00e4nde zu betreten. Das kommt jetzt nicht unbedingt so \u00fcberraschend, denn wir wussten, dass der Canyon immer gesperrt wird, wenn es geregnet hat. Und bei der Fahrt sind wir einige Male nass geworden. 1997 haben sie mal nicht gesperrt nach einem Regen. Eine Trek-Gruppe war damals drinnen und genau einer hat \u00fcberlebt. Von den restlichen haben sie die meisten niemals gefunden.<\/p>\n<p>Also fahren wir erst mal einkaufen. Das \u00fcbliche, was man so braucht um 180 $. Irgendwie kostet alles 180 $. Tanken, Einkaufen&#8230; immer 180 $ +\/- 10%. Einkaufen ist aber im Gegensatz zum Tanken nicht t\u00e4glich f\u00e4llig. Dann fahren wir zum Campingplatz. Er liegt im Glen Canyon Nationalpark. Wir sparen mit unserem Nationalpark-Pass 15 $. Und das bedeutet&#8230; der Break-even ist erreicht! Wir haben uns mit dem 80 $ teuren Pass jetzt genau 80 $ erspart. Ab sofort wird Profit gemacht!<\/p>\n<p>Der Campingplatz hat ein unvergleichliches W\u00fcsten-Flair. Betonierte Stellpl\u00e4tze mit W\u00fcstensand dazwischen. Aber es gibt Strom, Wasser, Dumping-Loch und Blick auf den See. Das Internet ist langsam, aber daf\u00fcr instabil. Wenigstens gibt es eine Feuerstelle und einen Griller. Wir heizen beides an und grillen Schweinskoteletts und den restlichen Fr\u00fchs\u00fccks-Spam. Dazu gibt es Folien-Erd\u00e4pfel.<\/p>\n<p>Toni z\u00fcndelt dann noch auf der Feuerstelle herum und r\u00e4uchert alle ordentlich ein. Dann fl\u00fcchten alle ins Wohnmobil und gehen schlafen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ICBeter, Brubaker, Toni, Mura, Hauns und Freddy der Toaster sind weiter auf Tour durch die USA. Letzterer h\u00e4lt auch den neuesten Fr\u00fchst\u00fccks-Angriff locker durch. Heute ist wieder l\u00e4ngere Fahrt, geplante Abfahrt 0900. 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