{"id":296,"date":"2008-09-15T10:25:54","date_gmt":"2008-09-15T08:25:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=296"},"modified":"2008-09-15T10:25:54","modified_gmt":"2008-09-15T08:25:54","slug":"t29-las-vegas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=296","title":{"rendered":"T29: Las Vegas"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg0120.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-303\" title=\"Hoover Damm\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg0120-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Heute ist wieder Fahr-Tag. Deshalb schon um 0800 Tagwache. Zum Fr\u00fchst\u00fcck gibts zur Abwechslung Toast mit Schinken, Wurst (die geschmacksneutrale ist schon aufgebraucht) und Cornflakes-Zeug. Um ca. 1015 laufen wir aus. Der Plan ist, auf dem Weg nach Las Vegas \u00fcber die Route 66 zu fahren und zum Skywalk am Grand Canyon zu fahren. Das ist der Glasweg, wo man 1 km \u00fcber dem Abgrund wandelt.<\/p>\n<p>Hauns liest aber, dass dort nur eine Dirt-Road hingeht und sowas d\u00fcrfen wir laut Mietvertrag nicht benutzen. Also wird der Punkt gestrichen. Die Route 66 ist in dem Abschnitt, in dem wir fahren, etwa 50 Meilen lang in der originalen Streckenf\u00fchrung erhalten. Anderswo ist sie bereits von der Interstate ersetzt worden. Wir fahren dieses St\u00fcck und machen ein paar Fotos bei einer Route-66-Tafel.<\/p>\n<p>Dann geht es weiter in Richtung Hoover-Damm. Das ist eine gro\u00dfe Betonwand, die mitten in einem Canyon ist und Wasser aufstaut. Das Wasser wird zur Stromgewinnung und als Trinkwasser-Reservoir u. a. f\u00fcr Las Vegas verwendet. Allerdings bezieht Las Vegas nur etwa 3 % seines Stromes vom Damm, weil man in den 20er Jahren damit gerechnet hat, dass Las Vegas sicher nie mehr als 5000 Einwohner haben wird und daher vertraglich nur eine kleine Strommenge gekauft hat. Und die Vertr\u00e4ge laufen noch Jahrzente&#8230;<\/p>\n<p>Auf dem Weg dorthin m\u00fcssen wir durch den Security-Check. Alle Au\u00dfen-F\u00e4cher und unser Klo werden gecheckt. Da man keine Atomsprengk\u00f6pfe oder \u00e4hnliches findet, d\u00fcrfen wir weiterfahren. Vor dem Damm ist ein gro\u00dfer Parkplatz. Dort bleiben wir stehen und machen Fotos. Das Wasserniveau ist sehr niedrig. Man kann an der F\u00e4rbung der Felsw\u00e4nde sehen, wo das Wasser fr\u00fcher war. Fast bis an den Rand des Dammes.<\/p>\n<p>Las Vegas bezieht sein Wasser von dort und man nimmt immer deutlich mehr Wasser raus, als nachrinnt. Die Erw\u00e4rmung tut ihr \u00fcbriges dazu. Wir beschlie\u00dfen, zu Fu\u00df \u00fcber den Damm zu gehen und Mura f\u00e4hrt das Wohnmobil auf die andere Seite. Gesagt, getan. Wir marschieren r\u00fcber. Dr\u00fcben beim Parkhaus sollte Mura warten. Aber das Parkhaus ist nur f\u00fcr Autos und Busse erlaubt. Also suchen wir erst mal, wo er sein k\u00f6nnte. Bei den Bussen ist er nicht und f\u00fcr die Auto-Parkpl\u00e4tze ist das Wohnmobil zu hoch.<\/p>\n<p>Also mal anrufen. Nur ICBeter hat das Handy mit. Also gleich einschalten&#8230; hat keinen Strom. Das ist das erste Mal, dass wir die Handys, die wir in New York gekauft haben, wirklich brauchen. Brauchen w\u00fcrden. Wir fragen mal im Shop, ob die zuf\u00e4llig ein Ladeger\u00e4t herumliegen haben. Aber haben sie nicht. Also setzen wir uns erst mal hin und bewegen uns nicht. Es ist schlie\u00dflich hei\u00df.<\/p>\n<p>Als das auch nichts bringt, fahren wir auf den oberste Stock es Parkhauses. ICBeter sieht einen schmalen Pfad, der nach oben auf den Berg f\u00fchrt. Dort scheint ein Parkplatz zu sein. Wir gehen den also in br\u00fctender Hitze hinauf. Vor den letzten Kurven sehen wir schon ein Wohnmobil stehen. Na also. Wir m\u00fcssen noch an einem Umspannwerk vorbei und kommen zur Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Kein Wohnmobil. Also setzen wir uns erst mal wieder hin und bewegen uns nicht. Diesmal hat das etwas gen\u00fctzt, denn wir sehen, wie unser Wohnmobil \u00fcber den Damm auf die andere Seite f\u00e4hrt, am Parkplatz oben umdreht und wieder \u00fcber den Damm zur\u00fcck f\u00e4hrt. Da es nirgendwo anders hin kann, muss es wieder durch die hohle Gasse hier vorbeikommen. So war es auch und wir k\u00f6nnen weiterfahren.<\/p>\n<p>Der Versuch zu tanken schl\u00e4gt dann kurz darauf fehl, weil der Zapfhahn nach ein paar Sekunden immer stoppt. Man muss dann wieder den Hebel dr\u00fccken und es geht wieder ein paar Sekunden. 5 Gallonen schaffen wir mit dieser Methode, dann geben wir auf. Bis Vegas reicht es. Das Navi f\u00fchrt uns auf geradem Weg zum Campingplatz.<\/p>\n<p>Dieser ist im Prinzip eine riesige asphaltierte Fl\u00e4che, wo Stellpl\u00e4tze f\u00fcr Wohnmobile eingezeichnet sind. Aber es gibt Internet. Zwar nicht das allerstabilste, aber immerhin. Duschen und Stromanschluss sind auch vorhanden. Wir richten uns mal ein und planen dann. Wir entschlie\u00dfen uns, erst mal essen zu gehen. Wir gehen zum Stratosphere Casino und essen dort im Buffet. Es kostet etwa 17 $ pro Person und ist ganz gut. Nicht \u00fcberragend, aber ok. Es gibt Seafood, alle m\u00f6glichen Fleischsorten, Salate, Pizza und Pasta, Tachos und jede Menge S\u00fc\u00dfkram. All you can fress.<\/p>\n<p>Dann beginnt Mura zu zocken und der Rest f\u00e4hrt mit dem Deuces zur Freemont Street. Das ist der Doppeldeckerbus. 5 $ f\u00fcr die 24-Stunden-Karte. Freemont Street war mal der Strip, also die gro\u00dfe Casino-Meile. Das ist seit l\u00e4ngerer Zeit der Las Vegas Boulevard. Damit weiterhin Leute zur Freemont Street kommen, haben sie ein paar Millionen bunter Lamperl \u00fcber die Stra\u00dfe geh\u00e4ngt und spielen darauf st\u00fcndlich irgendwelche Shows mit Musik ab. Die Lamperl ergeben n\u00e4mlich eine halbrunden, gigantischen Bildschirm.<\/p>\n<p>Wir schauen uns noch im Golden Nugget das gr\u00f6\u00dfte Goldnugget der Welt an (30 kg) und fahren dann wieder zur\u00fcck. Mura ist bis Redaktionsschluss nicht aufgetaucht, also nehmen wir an, dass er am Gewinnen ist und schon mindestens f\u00fcnfstellige Summen beisammen hat. Die erste Million ist immer die schwerste&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist wieder Fahr-Tag. Deshalb schon um 0800 Tagwache. Zum Fr\u00fchst\u00fcck gibts zur Abwechslung Toast mit Schinken, Wurst (die geschmacksneutrale ist schon aufgebraucht) und Cornflakes-Zeug. Um ca. 1015 laufen wir aus. 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