{"id":314,"date":"2008-09-21T04:15:34","date_gmt":"2008-09-21T02:15:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=314"},"modified":"2022-06-28T11:01:54","modified_gmt":"2022-06-28T10:01:54","slug":"t33-yosemite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=314","title":{"rendered":"T33: Yosemite"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg0309.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-329\" title=\"cimg0309\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg0309-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Die Sonne und die W\u00e4rme wecken uns heute schon vor 0900 auf. Aufgrund von fehlenden Duschen wird der Vorgang wieder beschleunigt. Die Esel sind abgezogen. Daf\u00fcr werden wir jetzt von Tauben umlagert und beobachtet. Man l\u00e4sst uns nicht aus den Augen\u2026<\/p>\n<p>Erst gibt es mal Fr\u00fchst\u00fcck. Weil der K\u00fchlschrank auch seit Wochen flei\u00dfig durchh\u00e4lt, beschlie\u00dfen wir, dass er auch einen Namen bekommt und jetzt Fannie hei\u00dft. Fannie und Freddy sorgen t\u00e4glich f\u00fcr ein gutes Fr\u00fchst\u00fcck. Mit Spam und Ham. Dann geht die Reise los. Zuerst schauen wir uns die Geisterstadt an, die vor 100 Jahren im Goldboom gegr\u00fcndet worden ist.<\/p>\n<p>Leider ist davon fast nichts mehr \u00fcbrig. Nur ein Haus, das komplett aus Bierflaschen zusammengebaut ist, ein altes Train Depot und ein paar Ruinen von Banken. Also ziehen wir wieder ab. Das Navi wird programmiert und los gehen etwa 6 Stunden Fahrt. Nach etwa 2 Stunden beginnen die Bergwertungen. Die Tafeln davor verhei\u00dfen nicht unbedingt Gutes: Die Fahrt \u00fcber den Pass ist f\u00fcr gro\u00dfe und schwere Fahrzeuge nicht empfohlen. Hmm\u2026<\/p>\n<p>Gro\u00df und schwer ist schlie\u00dflich relativ und so beschlie\u00dfen wir, dass wir nicht gro\u00df und schwer sind. Die Bergstra\u00dfen sind aber verglichen mit Alpenstra\u00dfen harmlos, nur einmal verengt sich die Stra\u00dfe auf eine einzige Fahrspur. So selten, wie einem da ein Fahrzeug entgegenkommt, passiert da aber nix. Bergab geht\u2019s dann recht steil, aber sch\u00f6n langsam kommt man auch dort runter.<\/p>\n<p>Dann kommen wir nach Kalifornien. Dass hei\u00dft nicht so, weil es dort einen Kalifen gibt, sondern weil es immer schon so hei\u00dft. In der ersten Stadt (Bishop) tanken wir dann. Schlappe 4,40 $ pro Gallone Superbenzin. Wir fragen, wo man Gas nachf\u00fcllen kann. Im Hardware-Gesch\u00e4ft nebenan. Die verkaufen aber keine Hardware wie Festplatten oder Grafikkarten, sondern unn\u00f6tiges Zeug.<\/p>\n<p>Leider k\u00f6nnen sie nur Gas in Gasflaschen f\u00fcllen. Aber beim gro\u00dfen Indianer-Casino am Ende der Stadt ist eine Tankstelle. Dort angekommen sehen wir, dass der Gastank gerade betankt wird. Wir m\u00fcssen also warten. Dann kriegen wir unser Gas doch noch. 3,5 Gallonen um 11 Dollar. Das Benzin h\u00e4tte hier auch nur 4,10 Dollar gekostet. Wir kaufen noch Eis und Hauns eine Stange Marlboro.<\/p>\n<p>Als wir weiterfahren \u00e4rgert er sich, dass er nicht mehr gekauft hat, als er h\u00f6rt, dass die Stange nur 33 $ statt wie sonst \u00fcblich \u00fcber 50 $ gekostet hat. Dann geht\u2019s hinein in den Yosemite Nationalpark. Es wird zwar \u201eJoe-Semi-Tea\u201c ausgesprochen, es handelt sich dabei aber nicht um eine exotische Teesorte. Bei der Einfahrt sparen wir mit unserem Nationalpark-Pass 20 $ ein. Damit haben wir schon 65 $ gespart\u2026<\/p>\n<p>Wir bleiben bei einem See stehen um Fotos zu machen. Und da passiert es\u2026 die drastisch gesunkenen Temperaturen sorgen daf\u00fcr, dass Mura aus dem Wohnmobil aussteigt! Er verl\u00e4sst das Wohnmobil und betritt den Nationalpark! Beim Campingplatz kommen wir um ca. 1900 an. Es ist keiner mehr da, aber es h\u00e4ngt ein Zettel da, auf dem steht, dass wir Platz Nummer 428 haben.<\/p>\n<p>Wir fahren hin und sehen, dass dort schon zwei Zelte stehen. ICBeter geht noch einmal zur\u00fcck, um nachzusehen, ob die Nummer wirklich stimmt. Sie stimmt und es wird sicherheitshalber gleich alles fotografiert. Es stehen auch ein paar freie Pl\u00e4tze dort. Weil wir die Guten sind, warten wir nicht auf die Zeltbesitzer, um sie zu verjagen, sondern nehmen uns einen der freien Pl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Am Abend wird wieder gegrillt. Zuerst ein paar Speckst\u00fccke. Nachdem die fertig sind und von ihnen eine sch\u00f6ne Menge hei\u00dfes Fett zur\u00fcck geblieben ist, frittieren wir darin noch die Schweinskotteletts. Dicke Schweinskotteletts im Schmalz gerausgebacken. Dazu Brat-Erd\u00e4pfel mit Ketchup und Mayo. Es geht nichts \u00fcber eine vollwertige Mahlzeit mit allen lebensnotwendigen Grundnahrungsmitteln. Fett, Eiwei\u00df und Kohlehydrate.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dem Grillen kommt ein Typ und fragt auf englisch, ob wir ihm ein Messer borgen k\u00f6nnen. Wir antworten auf englisch und bringen ihm eines. Dann h\u00f6rt er uns miteinander reden und meint wir w\u00e4ren ja eh \u00d6sterreicher. Er ist Tiroler und sie sind zu zweit mit einem Zelt unterwegs, das sie in San Francisco gekauft haben.<\/p>\n<p>Dann werden die Kottelettes verputzt und der Tag wird mangels sinnvoller T\u00e4tigkeiten (keine Internetverbindung) f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sonne und die W\u00e4rme wecken uns heute schon vor 0900 auf. Aufgrund von fehlenden Duschen wird der Vorgang wieder beschleunigt. Die Esel sind abgezogen. Daf\u00fcr werden wir jetzt von Tauben umlagert und beobachtet. 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