{"id":3186,"date":"2022-11-29T01:06:06","date_gmt":"2022-11-29T00:06:06","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=3186"},"modified":"2022-11-29T14:04:15","modified_gmt":"2022-11-29T13:04:15","slug":"tag-32-heimflug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=3186","title":{"rendered":"Tag 32: Heimflug"},"content":{"rendered":"\n<p>Wieder einmal ist der letzte Tag einer Reise gekommen. Auch wenn man jedes Mal glaubt, er wird diesmal nicht kommen. Irgendwie kommt er dann doch\u2026 Beim letzten Fr\u00fchst\u00fcck werden noch Muscheln, Lachs und Tintenfische gefuttert, die vor ein paar Tagen eingekauft wurden. Man will ja schlie\u00dflich alles ordentlich hinterlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann geht es ans Einpacken. Auf dieser Reise eigentlich schon Routine. Zum vierten Mal wird der Koffer, der nach vier Tagen jeweils totales Chaos ist, wieder fein s\u00e4uberlich eingepackt. Mura hat sich gestern noch einen kleinen extra Koffer gekauft, um alles unterzukriegen. Trotzdem muss er k\u00e4mpfen. Letztlich werden die Naturgewalten aber von allen besiegt und es ist alles drin.<\/p>\n\n\n\n<p>Als n\u00e4chstes muss das Auto ausgesaugt werden. Ein Staubsauger ist da und so ist diese Mission einfacher als auf Hawai\u2018i, wo immer ein M\u00fcnzsauger gesucht werden musste. Auch Waschen ist diesmal nicht notwendig, weil kaum Dreck drauf pickt. Wieder wird also ein blitzblankes Auto zur\u00fcckgegeben! Ein gro\u00dfer Schritt in Richtung Weltherrschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Chips und Eis m\u00fcssen auch noch aufgegessen werden. Daf\u00fcr wird extra ein Mittagessen eingeschoben. Wir m\u00fcssen uns langsam wieder an diese Mahlzeit gew\u00f6hnen. Um ca. 1500 ist es dann soweit. Alles wird wieder fachgerecht ins Auto verstaut, Mura haut sich zum Abschied noch die Birne am Carport an und los geht die Fahrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein letztes Mal durch San Francisco und direkten Weges zum Flughafen. Das Navi f\u00fchrt verl\u00e4sslich dort hin. Diesmal auch ohne Reboot des Wagens. So ein Reboot zum Abschied w\u00e4re schon noch sch\u00f6n gewesen. Im Parkhaus wird dann alles ausger\u00e4umt und der Wagen versperrt. Er wird dann hier abgeholt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_162339-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"766\" src=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_162339-1024x766.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3190\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_162339-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_162339-300x224.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_162339-768x574.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_162339-1536x1149.jpg 1536w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_162339-2048x1532.jpg 2048w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_162339-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Abschied vom Auto<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Beim Aufzug wird dann ein Flugzeug-Symbol beim 2. Stock gesehen. Also wird dort hingefahren. Am 2. Stock sind aber nur Autos. Also wird mal der 3. Stock ausprobiert. Dort steht \u201eWalkway to all Gates\u201c. Ob mit \u201eall Gates\u201c auch Bill Gates gemeint ist, konnte nicht herausgefunden werden. Aber wir m\u00fcssen ihn sowieso nicht pers\u00f6nlich treffen, weil wir ja eh alle seine Mikrochips aus der Impfung intus haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich werden die Checkin-Schalter prompt gefunden. Hier trennen sich erstmals die Wege der ICB-Taskforce. Mura muss zur Swiss und der Rest zu United. Nach dem Checkin gibt es aber eine Wiedervereinigung. So geht es gemeinsam zum Security-Check. Dort ist erstaunlich wenig los. Das bedeutet immer zwei Dinge: a) man kommt schnell dran und b) die haben viel Zeit, alles genau anzuschauen.<\/p>\n\n\n\n<p>So muss minutenlang vor dem Metallscanner gewartet werden, weil davor einer seine Kniest\u00fctze abnehmen muss, damit geschaut werden kann, ob da nicht Sprengstoff drinnen ist. Oder eine halbautomatische Waffe. Es kommen aber alle drei problemlos durch den Scanner. Auch das Handgep\u00e4ck. Mit Ausnahme von Muras Notebooktasche.<\/p>\n\n\n\n<p>Die schaut mit den vielen Kabeln aus wie eine hochprofessionell gebaute Bombe. Es kommt aber nicht gleich das Sprengkommando. Es wird nur die gesamte Tasche ausger\u00e4umt. Bombe wird keine gefunden. ICBeter und Tami gehen inzwischen in die Lounge, denn sie haben eine Stunde weniger Zeit dort.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Flieger geht fr\u00fcher als Muras. Daf\u00fcr werden sie auch eine Stunde fr\u00fcher in Wien sein. Es gibt irgend ein Hendl-Zeug zu Essen und was S\u00fc\u00dfes zur Nachspeise. Eine halbe Stunde vor Abflug marschieren dann ICBeter und Tami zum Gate. Das ist etwas tricky, denn man muss dort hin, wo das Gate angeschrieben ist und dann in den Aufzug dort rein und einen Stock runter fahren. Aber mit solchen Tricks kann man uns nicht aufhalten. Man muss sich nicht anstellen, weil das Boarding offenbar schon l\u00e4ngst begonnen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Boardkarte wird nicht angeschaut. Statt dessen muss man in eine Kamera zur Gesichtserkennung schauen. Wahrscheinlich, weil nur die Sch\u00f6nen ins Flugzeug gelassen werden. Deshalb kommen wir sofort hinein.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Sitz von ICBeter sitzt schon eine alte Dame. Sie hat G nicht von L unterscheiden k\u00f6nnen. Schaut ja auch ziemlich gleich aus. Aber sie r\u00e4umt das Feld und nimmt ihren eigenen Platz. Schon 10 Minuten vor der Abflugzeit wird die Kiste rausgeschoben. Das ist gut f\u00fcr alle, die einen Anschlussflug haben. Zum Beispiel nach Wien.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Luft kann nochmal San Francisco bei Nacht bewundert werden. Dann geht es in 13.000 Fu\u00df H\u00f6he und ab nach Frankfurt. Es gibt reichlich zu Essen, die Boardentertainmentsysteme funktionieren und der eine oder andere kann sogar schlafen. Im Nu sind da die 11 Stunden vorbei und der Vogel setzt in Frankfurt auf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_191210-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"766\" src=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_191210-1024x766.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3188\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_191210-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_191210-300x224.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_191210-768x574.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_191210-1536x1149.jpg 1536w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_191210-2048x1532.jpg 2048w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_20221127_191210-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Haben Sie San Francisco schon bei Nacht geseh&#8217;n?<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dort geht es erst mal zur Passkontrolle. Es gibt auch Automaten daf\u00fcr. ICBeter schiebt dort seinen Pass rein. Es gibt eine Fehlermeldung. Auch nebenan funktioniert es nicht. Das ist nat\u00fcrlich ein herber R\u00fcckschlag im Kampf und die Weltherrschaft. Also muss der Pass so wie im Mittelalter von einem Menschen angeschaut werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier gibt es eine Lounge, wo es noch etwas zu Essen gibt. So richtig Hunger hat aber keiner. Obwohl jetzt aber eigentlich Fr\u00fchst\u00fcckszeit w\u00e4re. Zumindest in kalifornischer Zeitzone. Eine halbe Stunde vor Abflug wird wieder zum Gate marschiert. Dort steht schon als Willkommensnachricht, dass der Flug um 30 Minuten versp\u00e4tet ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit uns kann man\u2018s ja machen. Also wird gewartet. Germany is waiting. Man kann inzwischen den Lautsprecherdurchsagen lauschen. Letzter Aufruf f\u00fcr den Flug nach Dresden. Passagiere nach Leipzig bitte jetzt zum Gate gehen. Letzter Aufruf f\u00fcr den Flug nach Dresden. Letzter Aufruf f\u00fcr den Flug nach Leipzig. Letzter Aufruf f\u00fcr den Flug nach Dresden. Passagier sowieso bitte zum Flug nach Dresden kommen, sonst wird zugemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen gibt es auch Neuigkeiten f\u00fcr den Flug nach Wien. Die Versp\u00e4tung ist jetzt 45 Minuten. Als diese vergangen sind, beginnt das Einsteigen. Deshalb vers\u00e4umen wir wahrscheinlich die Durchsage f\u00fcr den letzten Aufruf nach Dresden. Daf\u00fcr hebt die Maschine mit nur einer guten Stunde Versp\u00e4tung ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor der Landung wird durchgesagt, dass Passagiere, die auf die Malediven weiter fliegen, als erstes aussteigen sollen und zu ihrem Gate laufen. Da sollten wir vielleicht mitlaufen. Aber es wird dann doch zum Baggage Claim gegangen. Dort steht schon Mura und wartet auf seine Koffer aus Z\u00fcrich. Also kann gemeinsam gewartet werden. Austria is waiting.<\/p>\n\n\n\n<p>Muras Zeug kommt zuerst, also kann er doch zuerst heim fahren. Die Heimfahrt ist n\u00e4mlich getrennt, weil ja eigentlich eine Stunde zwischen den Landungen h\u00e4tte liegen sollen. Sein Flug ist unspektakul\u00e4r verlaufen, au\u00dfer dass eine Passagierin von Platz neben ihm gefl\u00fcchtet ist, wie er sich hingesetzt hat. Das ist nat\u00fcrlich verst\u00e4ndlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann werden alle nach Hause gefahren und die Reise ist zu Ende. Wir sind im Pazifik geschwommen, auf einspurigen Bergstra\u00dfen gefahren, Mai Tais getrunken, haben Lava gesehen, sind Himmelsleitern empor gestiegen, von Br\u00fccken gesprungen, mit Mantas geschnorchelt, vegetarische Wraps gegessen, gr\u00fcnen und schwarzen Sand gesehen, eine Plantage besichtigt, uns im Regenwald verirrt und jede Menge geschlossene Geb\u00e4ude von au\u00dfen fotografiert. Deshalb kann die Reise auf jeden Fall als gro\u00dfen Schritt in Richtung Weltherrschaft betrachtet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder einmal ist der letzte Tag einer Reise gekommen. Auch wenn man jedes Mal glaubt, er wird diesmal nicht kommen. 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