{"id":320,"date":"2008-09-21T04:07:27","date_gmt":"2008-09-21T02:07:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=320"},"modified":"2008-09-21T04:07:27","modified_gmt":"2008-09-21T02:07:27","slug":"t32-death-valley","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=320","title":{"rendered":"T32: Death Valley"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg0252.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-325\" title=\"cimg0252\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg0252-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Heute hei\u00dft es wieder fr\u00fcher aufstehen, weil wieder mal Fahrtag ist. Irgendwie m\u00fcssen wir ja die 2800 Meilen zusammenkriegen, die geplant sind. Nachdem der urspr\u00fcngliche Plan, den Rest der Reise in einer Strech-Limuosine zu fahren und das Wohnmobil von einem Chauffeur nachfahren zu lassen, in Las Vegas gescheitert ist, m\u00fcssen wir es selber fahren.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck (Freddy macht immer wieder Mucken, h\u00e4lt aber trotzdem durch) wir erst mal Wasser nachgef\u00fcllt und Wasser gelassen. N\u00e4mlich aus den Abwassertanks. Hauns ist diesmal der Dreckmichl. Dann geht\u2019s los. Zuerst mal zum Post Office wegen Briefmarken. 92 Cent kostet eine nach Europa.<\/p>\n<p>Man muss sich lange anstellen (America is waiting). In der Reihe meint einer, er w\u00fcrde alle in diesem Office rausschmeissen wegen ihrer Faulheit. Dann geht\u2019s ab in Richtung Death Valley. Zirka 3 Stunden dauert die Fahrt bis zum Nationalpark. In der letzten Stadt tanken wir sicherheitshalber. Wer wei\u00df, ob wir im Todestal Benzin bekommen. Und in der W\u00fcste ohne Treibstoff stehen zu bleiben, ist suboptimal.<\/p>\n<p>Dann fahren wir hinein. Bei der ersten Infostation bleiben wir stehen. Es hat ca. 30 Grad. Dann geht\u2019s weiter ins Visitor Center. Wir zeigen unseren Nationalpark-Pass und sparen 20 $ beim Eintritt. Schon 45 $ Reingewinn. Au\u00dferdem gibt es eine interessante Informations-Ausstellung. Mura h\u00fctet inzwischen das Wohnmobil.<\/p>\n<p>Unterwegs sehen wir einen historischen Punkt, wo Ende des 19. Jahrhunderts Borax abgebaut wurde. Im Death Valley sicherlich ein Traumjob. Wir gehen den Pfad ab, der laut Anzeigetafel 3\/8 Meilen lang ist (drei Achtel). Mura passt inzwischen auf das Wohnmobil auf.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes fahren wir zum ersten Aussichtspunkt. Zabriskie Point. Man sieht gelbe und rotbraune Erdh\u00fcgel in allen Richtungen. Mura bewacht inzwischen das Wohnmobil, w\u00e4hrend wir die 100 Meter zum Aussichtspunkt raufgehen. Die Temperatur ist schon etwa 36 bis 38 Grad und die Sonne scheint. Das ist so ganz entgegen dem Eindruck, den wir bis jetzt von der W\u00fcste gewonnen haben. Wir sind jetzt etwas verwirrt.<\/p>\n<p>N\u00e4chste Station ist der Golden Canyon. Weil das ein Rundwanderweg von 3 Kilometern ist, gehen wir nur ein paar Meter hinein. Dort war ein asphaltierter Weg, der jetzt etwa einen halben Meter untersp\u00fclt ist. Hier muss es ziemlich rund gehen, wenn es einmal regnet. Mura passt inzwischen auf das Wohnmobil auf und wir machen ein paar Fotos.<\/p>\n<p>Auf dem Artists Drive d\u00fcrfen wir nicht fahren, weil nur Fahrzeuge bis 25 Fu\u00df L\u00e4nge fahren d\u00fcrfen. Und wir haben 29. Also fahren wir zu Badwater. Das ist der tiefste Punkt der USA mit etwa 85 Metern unter dem Meeresspiegel. Es ist ein kleiner See (ein paar Quadratmeter gro\u00df), der total versalzen ist. Aber weniger als der Salt Lake in Utah. Dort sehen wir auch eine Tafel, dass die H\u00f6chsttemperatur im Juli etwa 57 Grad betr\u00e4gt. Nicht Fahrenheit, sondern Celsius.<\/p>\n<p>Mit den 38 Grad ist es ja direkt k\u00fchl jetzt. Wir machen ein paar Fotos und Mura betreut inzwischen das Wohnmobil. Als letztes fahren wir noch zu den Sandd\u00fcnen, die aus sehr feinem Sand bestehen. Mura besch\u00fctzt inzwischen das Wohnmobil. Dann wird es finster und wir fahren in die n\u00e4chste Stadt (Beatty, NV).<\/p>\n<p>Dort finden wir einen RV-Park. Es gibt zwar weder Klo noch Duschen, aber Strom- Wasser- und Dumping-Anschluss. Leider aber kein Internet. Am sp\u00e4teren Abend werden noch W\u00fcrstel gegrillt. Mura kommt dann sogar aus dem Wohnmobil um seine W\u00fcrstel zu essen. Er hat es erfolgreich geschafft, keinen Fu\u00df auf den Boden von Death Valley zu setzen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dem Essen kommen ein paar Esel auf den RV-Park und beobachten uns unauff\u00e4llig aus dem Hintergrund. Wahrscheinlich wieder getarnte CIA-Agenten. Dieser Verdacht erh\u00e4rtet sich, als sie die Flucht ergreifen, als Bru sich ihnen n\u00e4hert. Offenbar haben sie sich enttarnt gef\u00fchlt. Skorpione, Giftschlangen oder Giftspinnen haben wir im Death Valley keine gesehen. Wirklich Pech.<\/p>\n<p>Um ca. 2300 wird es kalt und der Tag wird f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute hei\u00dft es wieder fr\u00fcher aufstehen, weil wieder mal Fahrtag ist. Irgendwie m\u00fcssen wir ja die 2800 Meilen zusammenkriegen, die geplant sind. 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