{"id":345,"date":"2008-09-23T10:00:11","date_gmt":"2008-09-23T08:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=345"},"modified":"2008-09-23T10:00:11","modified_gmt":"2008-09-23T08:00:11","slug":"t37-san-francisco","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=345","title":{"rendered":"T37: San Francisco"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_346\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg0433.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-346\" class=\"size-medium wp-image-346\" title=\"Mura hinter Gittern\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/cimg0433-225x300.jpg\" alt=\"Es musste ja so kommen...\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-346\" class=\"wp-caption-text\">Es musste ja so kommen...<\/p><\/div>\n<p>Heute ist also unser letzter Tag mit dem Wohnmobil. Dabei haben wir es gerade erst ausgefasst. Da heisst es Abschied nehmen von unseren neuen Freunden Herkules und Fannie. Immerhin bleibt uns Freddy noch bis Freitag erhalten. Zu nachtschlafener Zeit (0800) geht es los. Es sind tats\u00e4chlich alle p\u00fcnktlich wach. Wir fahren mit beiden Autos, weil wir nach der R\u00fcckgabe sofort nach San Francisco fahren, da wir f\u00fcr heute Karten f\u00fcr Alcatraz haben.<\/p>\n<p>Die Fahrt geht gem\u00fctlich dahin. Der eine oder andere Stau in Oakland und um etwa 0915 sind wir dort. Es stehen schon viele Wohnmobile dort herum, die auf neue Mieter warten. Drinnen sagt man uns, dass alles eh nur 10 Minuten dauern wird. Dem Manager dort wachsen sichtlich einige graue Haare, als er unsere Reperatur-Rechnung sieht. Aber wir bekommen das Geld dann doch komplett refundiert.<\/p>\n<p>Wir haben uns auch ein wenig bei den Meilen versch\u00e4tzt. 3000 Meilen haben wir gekauft und 3800 sind wir gefahren. Das sind mal so schlappe 6000 Kilometer. Oder 6 Millionen Meter. Oder einmal um den Erdball (irgendwo am 20. Breitengrad &#8211; wem fad ist, der kann diesen Breitengrad genau ausrechnen&#8230;). Die 1500 $ Benzingeld m\u00fcssen ja irgendwo geblieben sein. Man darf nicht vergessen, dass das Benzin hier in den USA immer noch halb so viel kostet wie in \u00d6sterreich. Durschnittsverbrauch etwa 24 l\/100 km.<\/p>\n<p>Pro Person sind das aber nur knapp 5 l auf 100 km, was \u00f6kologisch fast schon wieder vorbildlich ist. Zumindest, wenn man es sich lange genug einredet. Immerhin hat unsere Kilometer-Leistung auch die Leute von der Vermietung erstaunt. Wie auch immer, etwa 300 $ mussten wir f\u00fcr die Mehr-Meilen nachzahlen. Nach ca. 20 Minuten waren wir fertig. Auf nach San Francisco. Denn die R\u00fcckgabestelle &#8220;San Francisco&#8221; ist in San Leandro, etwa eine Stunde ausserhalb von San Francisco.<\/p>\n<p>Im Montag-Fr\u00fchverkehr geht es recht gem\u00e4chlich dahin. Um 1000 sollen wir unsere Tickets am Pier 33 abholen. Um 1100 geht das Schiff. Um 1000 sind wir dann so etwa bei der Oakland Bay Bridge. Die gute Nachricht ist, dass am Ende der Br\u00fccke schon San Francisco ist. Die schlechte ist, dass es einen Riesen-Stau vor der Br\u00fcckenmaut gibt. S\u00fcdw\u00e4rts muss man die Br\u00fccken hier alle bezahlen. Nordw\u00e4rts gehts gratis.<\/p>\n<p>Letztlich meistern wir auch das und um 1025 sind wir am Pier. Bru, Toni und Hauns steigen aus und holen die Karten. ICBeter und Mura suchen Parkplatz. Die Tickets waren schnell geholt. Bru stellt die Frage in den Raum, ob es etwas zu bedeuten hat, dass &#8220;child&#8221; auf den Tickets steht. Nach kurzer, aber intensiver Beratung kommen alle zu dem Schluss, dass es etwas zu bedeuten hat und die Karten werden schnell umgetauscht.<\/p>\n<p>Die Parkplatzsuche kann kein Problem sein, Tante hat den Tipp gegeben, zu Fort Mason zu fahren. Dort angekommen, gibt es aber nur Kurzparkpl\u00e4tze. Also wieder Richtung retour. Bald war ein Parkhaus gefunden. Es ist aber nur f\u00fcr Kunden eines Supermarktes. Die Uhr zeigt 1045. Gegen\u00fcber ist noch ein Parkhaus. Schlappe 20 $ f\u00fcr den ganzen Tag. Schnell geparkt und losmarschiert um 1048. Leider ist noch ein guter Kilomter zu laufen.<\/p>\n<p>Da die beiden aber topfit sind, kommen sie um 1058 beim Pier 33 an. Schnell die Karten verteilt und reingelaufen. Da h\u00e4tten wir uns gar nicht so beeilen m\u00fcssen, denn es steht noch eine lange Schlange an. Wir stellen uns also dazu. Bru stellt die Frage in den Raum, ob es etwas zu bedeuten hat, dass alle anderen 11:30 Uhr auf ihren Tickets stehen haben. Nach kurzer, aber intensiver Beratung kommen wir zu dem Schluss, dass es etwas zu bedeuten hat und wir gehen nach vor zum bereits komplett beladenen Schiff.<\/p>\n<p>Man l\u00e4sst uns auf das Schiff, hinter uns wird der Steg eingezogen und das Schiff l\u00e4uft aus. Wir haben es wieder einmal geschafft, keine Minute zu fr\u00fch zu kommen. Sp\u00e4t, aber doch! Wir kommen in Alcatraz an und sehen erst einmal ein Video an, das die Geschichte erkl\u00e4rt. Zuerst waren die Soldaten da, dann die H\u00e4fenbr\u00fcder, dann die Indianer und jetzt die Touristen. Es wird also immer schlimmer&#8230;<\/p>\n<p>Es gibt eine Audio-Tour mit so Kopfh\u00f6rer (auch auf Deutsch), die alles erkl\u00e4rt. F\u00fcr n\u00e4here Infos zu Alcatraz sei der Leser auf das Internet verwiesen. Jedenfalls haben wir 30 aggressive Fliegen erschlagen, was hier nicht unerw\u00e4hnt bleiben soll. Nach 2 Stunden geht es wieder zur\u00fcck. Wir marschieren zu Pier 39 und futtern erst mal im Hard Rock Cafe. Nettes Lokal, nur sehr leise ist es nicht. An den W\u00e4nden h\u00e4ngen Erinnerungsst\u00fccke von ber\u00fchmten Bands. Adrenochrom konnten wir aber nicht finden.<\/p>\n<p>Dann gingen wir zur\u00fcck zum Parkhaus. ICBeter ist froh, dass Mura sich gemerkt hat, wo es ist. Zumindest so lange, bis ihn dieser fragt, wo denn das Parkhaus sei, dass wir fluchtartig verlassen hatten. Aber die Richtung wissen wir noch. In etwa. Aber schon nach kurzer Suche war das Supermarkt-Parkhaus gefunden, in dem wir nicht stehen bleiben konnten. So ein Gl\u00fcck, dass wir da versehentlich rein gefahren sind.<\/p>\n<p>Damit war auch das richtige Parkhaus schnell gefunden. Wir fahren erst einmal Hardware f\u00fcr den Tante&#8217;s Computer kaufen. Der ist viel zu langsam. N\u00e4chste Station ist Alamo Square. Das ist ein Park. Von dort sieht man \u00fcber 100 Jahre alte H\u00e4user (die Painted Sisters) und dahinter die Skyline von SF. Diese H\u00e4user sind vom gro\u00dfen Erdbeben 1906 verschont geblieben. Es ist eine lustige Berg- und Talfahrt dort hin. Ohne Automatik ist man hier aufgeschmissen. Oder man hat zumindest einen Krampf im Kupplungsfu\u00df.<\/p>\n<p>Dann fahren wir auf die Twin Peaks. Das sind zwei H\u00fcgel, von denen man auf SF hinunter schauen kann. Letzte Station des Tages war die Golden Gate Bridge. Wir fahren zum Fort Point, dass ist ein historisches Fort, das vor \u00fcber 100 Jahren das Golden Gate gesch\u00fctzt hat. Also die Einfahrt zur Bucht von SF. Leider war es schon geschlossen. Aber man kann hier die Br\u00fccke von unten bestaunen.<\/p>\n<p>Dann ist endg\u00fcltig Schluss und wir fahren \u00fcber die Br\u00fccke zur\u00fcck nach Ross, wo unser Domizil steht. Sind etwa 18 km n\u00f6rdlich der Br\u00fccke. Schnell noch ein Einkauf, weil Bier und andere lebensnotwendige Ressourcen ausgegangen sind und schon sind wird daheim. Bald wird der Tag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Mehr wenn ihr mich wieder seht, ihr m\u00fcsst unbedingt lesen wie&#8217;s weiter geht&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist also unser letzter Tag mit dem Wohnmobil. Dabei haben wir es gerade erst ausgefasst. Da heisst es Abschied nehmen von unseren neuen Freunden Herkules und Fannie. 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