{"id":381,"date":"2008-10-01T13:56:36","date_gmt":"2008-10-01T11:56:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=381"},"modified":"2008-10-01T13:56:36","modified_gmt":"2008-10-01T11:56:36","slug":"t44-eisenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=381","title":{"rendered":"T44: Eisenstadt"},"content":{"rendered":"<p>Mitten in der Nacht um 1000 l\u00e4utet uns der Wecker aus dem Schlaf. Der j\u00fcngste Tag ist also angebrochen &#8211; zumindest auf unserer Reise. F\u00fcr Fr\u00fchst\u00fcck ist es noch zu fr\u00fch, also machen wir uns fertig und checken kurz vor 1200 aus. Wir lassen ein Taxi bestellen. Ein Van-Taxi dauert 45 Minuten. Auch egal, unser Flug geht erst um 1810.<\/p>\n<p>Also holen wir uns doch noch ein Fr\u00fchst\u00fcck in einem Cafe. Mura braucht wieder mal am l\u00e4ngsten zum Essen&#8230; ICBeter geht noch Kohle abgeben, damit wir das Taxi zahlen k\u00f6nnen. Dann marschieren wir zur\u00fcck zum Hotel. Nach kurzer Zeit kommt das Taxi. Es steht zwar nicht &#8220;Taxi&#8221; drauf, aber wurscht. Am Flughafen angekommen stellen wir erst einmal fest, dass man erst 4 Stunden vor Abflug einchecken kann.<\/p>\n<p>Also warten wir erst einmal. Wir sind es ja gewohnt. Um 1410 gehen wir einchecken. Damit es schneller geht, verwenden wir die Self-Checkin-Terminals. Zuerst muss man seinen Pass einscannen. Dann verschiedene Kn\u00f6pfe am Touch-Screen dr\u00fccken. Wenn man zu schnell dr\u00fcckt, bricht es ab und man muss wieder von vorne beginnen. Das wissen wir jetzt und beginnen ein zweites Mal.<\/p>\n<p>ICBeters Reisepass kann nicht eingelesen werden. Also muss alles h\u00e4ndisch eingetippt werden. Muras ebenfalls. Alles funktioniert pr\u00e4chtig. Zumindest bis Mura die Anzahl der Gep\u00e4ckst\u00fccke eingibt. Einmal versehentlich 0 statt 1 eingegeben. Zur\u00fcck-Button gibt es keinen. Also Abbruch. Es geht wieder von vorne los. Wir geben alles wieder sch\u00f6n langsam ein. ICBeters und Muras Reisepass kann nicht eingelesen werden. Also muss wieder alles h\u00e4ndisch eingetippt werde.<\/p>\n<p>Alles funktioniert pr\u00e4chtig. Bru wird noch gefragt &#8220;Ist ihr Pass aus \u00d6sterreich?&#8221;. Er tippt auf ja. &#8220;Nein. Aus welchem Land denn?&#8221;. Ist aber auch egal, denn im n\u00e4chsten Schritt bricht der ganze Checkin ohne Meldung eh komplett ab. Wir versuchen unser Gl\u00fcck einmal am benachbarten Terminal. Wir tippen alles ganz langsam ein. ICBeters und Muras Pass wird nicht erkannt. Irgendwann kommen dann auf einmal Zetteln unten raus. Wir greifen zur Sicherheit nichts an, bis alles ausgedruckt ist.<\/p>\n<p>Zuerst schauen wir erst mal, ob es wirklich Boardingp\u00e4sse sind und nicht irgendwelche Kaszetteln, die man erst in Boardingp\u00e4sse tauschen muss wie in SF. Es steht aber Boardingpass drauf. Durch die Security geht&#8217;s ziemlich flott. Es geht immer flott, wenn man Zeit genug hat. Im Terminal setzen wir uns erst mal in ein Lokal. Wir spielen mit unseren restlichen M\u00fcnzen Blackjack. Es endet so wie immer&#8230; zum Schluss hat das ganze Geld die Bank.<\/p>\n<p>Das Einsteigen versp\u00e4tet sich etwas, weil noch was am Flugzeug repariert wird. Wir sitzen diesmal weiter vorne. Das n\u00e4hrt die Hoffnung, dass wir uns das Essen noch aussuchen k\u00f6nnen. Es gibt Beef oder Chicken zu Essen. Weil Mura schon am Flughafen gefuttert hat, muss ICBeter auch seine Portion essen. Die Spiele im Board-Entertainment-System funktionieren nicht, aber die Filme gehen.<\/p>\n<p>Irgendwann geht&#8217;s dann wieder bergab und wir landen in London. Dort fahren wir mal zu unserem Terminal. Am Bildschirm steht &#8220;Please wait&#8221;. Also tun wir das. Wir sind es ja gewohnt. Wir setzen uns mal ins Lokal. Es sind knapp 3 Stunden bis zum geplanten Abflug um 0925. Nach einiger Zeit steht dann endlich nicht mehr &#8220;please wait&#8221; dort. Stattdessen steht jetzt &#8220;Delayed to 11:45&#8221; dort. Also plus 1,5 Stunden Wartezeit. Mit uns kann man&#8217;s ja machen&#8230;<\/p>\n<p>Wir setzen uns also hin uns warten. Wir sind es ja gewohnt. Etwas Abwechslung bietet uns ein alter Mann, der eine Reihe vor uns einen Becher Orangensaft versch\u00fcttet. Die Putztruppe ist schnell vor Ort und macht alles wieder sauber. Als die Action vorbei ist, schauen wir wieder auf den Bildschirm. &#8220;Delayed to 12:30&#8243;&#8230; wir h\u00e4tten nicht hinschauen sollen&#8230;!<\/p>\n<p>Also eine weitere Dreiviertelstunde warten. Ich wei\u00df nicht, ob ich es schon erw\u00e4hnt habe, aber wir sind es ja gewohnt&#8230; Wir gehen nochmal ins Lokal uns essen etwas. Man wei\u00df ja nicht, welche Zeit als n\u00e4chstes dort stehen wird. Das Essen braucht ziemlich lange bis es kommt&#8230; wir haben schlie\u00dflich nur mehr eine halbe Stunde Zeit. Dass das Flugzeug auch so fr\u00fch fliegen muss&#8230;<\/p>\n<p>Es kommt dann aber doch und es steht noch kein Gate f\u00fcr uns angeschrieben. Die anderen Fl\u00fcge um 1230 haben schon alle ein Gate. Als wir mit dem Futtern fertig sind, steht endlich &#8220;Go to Gate 5&#8221; dort. Wir machen uns also auf den Weg. Am Gate warten wir nochmal etwa 15 Minuten und schlie\u00dflich k\u00f6nnen wir in den Flieger rein. Wegen der Versp\u00e4tung sind nur mehr 74 Flugg\u00e4ste \u00fcbrig geblieben.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns also alle einen Fensterplatz nehmen. In Wien landen wir mit ca. 3,5 Stunden Versp\u00e4tung und fahren mit Tonis und Brus Eltern nach Hause. Damit ist die Tour der ICB-Taskforce &#8220;USA 2008&#8221; offiziell zu Ende.<\/p>\n<p>Wir haben viel gesehen, viel erlebt und noch mehr gewartet. Wir waren im Schnee auf Bergp\u00e4ssen, im Regenguss auf der Au\u00dfenseite von Hurrikan Gustav, in der Hitze von Death Valley, auf \u00fcber 3000 Metern Seeh\u00f6he und auf 80 Meter unter dem Meeresspiegel, haben uns nicht von Las Vegas verr\u00fcckt machen lassen und dieses Land gerade noch rechtzeitig besucht, bevor die Wirtschaft und das Finanzsystem komplett zusammenbrechen.<\/p>\n<p>Unser Dank gilt denen, die f\u00fcr uns nach\/von Wien Flughafentaxi gespielt haben, dem Taxler, der mit uns Stunden auf der Grenze gewartet hat, dem Mechaniker in Rapid City, der uns sofort repariert hat, den Verwandten in Kalifornien, den Kellnerinnen im Hooters, den freundlichen Leuten in Salt Lake City, den Indianern f\u00fcrs billige Benzin, Freddy f\u00fcrs Toasten und allen, die immer brav unser Blog gelesen haben.<\/p>\n<p>Wir werden das Blog nat\u00fcrlich als Buch ver\u00f6ffentlichen. Auch wenn es nur halb so viele Verk\u00e4ufe wie bei Harry Potter werden, sind wir schon zufrieden.<\/p>\n<p><strong>Good Bye<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitten in der Nacht um 1000 l\u00e4utet uns der Wecker aus dem Schlaf. Der j\u00fcngste Tag ist also angebrochen &#8211; zumindest auf unserer Reise. 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