{"id":3893,"date":"2025-11-10T13:08:23","date_gmt":"2025-11-10T12:08:23","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=3893"},"modified":"2025-11-10T13:17:12","modified_gmt":"2025-11-10T12:17:12","slug":"day-one-hinflug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=3893","title":{"rendered":"Day One \u2013 Hinflug"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Schlafen statt Besichtigen in Peking hat sich ausgezahlt. Alle sind am Abend frisch und munter. Oder zumindest ziemlich wach. Auf jeden Fall aber nicht ganz kaputt\u2026 Um etwa 2200 wird das Zimmer ger\u00e4umt. Nachdem ICBeter bei seiner Didi-App dann doch die Kreditkarten-Option gefunden hat, wird gleich ausprobiert, ob es jetzt funktioniert. Tut es tats\u00e4chlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Didi bringt uns gleich zum richtigen Terminal. Das ist gut, denn von einem Terminal zum anderen ist soweit entfernt, dass man fast mit dem Flugzeug hinfliegen kann. Checkin k\u00f6nnen wir uns sparen, denn theoretisch werden unsere Koffer automatisch weiter gecheckt. Falls nicht, drehen sie seit gestern Runden auf einem der Kofferkarusselle.<\/p>\n\n\n\n<p>Air China hat per SMS geschrieben, zu welchem Gate wir m\u00fcssen. Dort fahren wir wieder mit der Flughafen-Bahn hin. Da kennen wir uns jetzt schon aus. Die Passkontrolle geht schneller als bei der Einreise. Man muss keine Fingerabdr\u00fccke abgeben. Mura sieht aus wie ein Botschafter, darum wird er zum Schalter f\u00fcr Diplomatenp\u00e4sse gebeten.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle werden raus gelassen, also wird nach der Lounge Ausschau gehalten. Sie ist bei Gate E19. Das ist vorteilhaft, denn wir fliegen von Gate E18 weg. Nach etwas Suchen wird ein freier 4er-Tisch gefunden. Die meisten 4er-Tische sind von Einzelpersonen belegt. Die haben auf den 2er-Tischen zu wenig Platz. Trotz der sp\u00e4ten Uhrzeit gibt es noch einiges zu Essen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4683-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4683-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3895\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4683-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4683-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4683-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4683-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4683-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4683-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Taskforce Peking-Lounge<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Chinesische Schweinefleisch-Pizza oder Teigtaschen. Hoffentlich sind die nicht in einer illegalen Teigtaschen-Fabrik in Wien hergestellt worden! Auch Suppe gibt es noch. F\u00fcr einen kurzen Schock-Moment sorgt die Nachbarin, die mit einer Feuchtigkeits-Maske am Gesicht aufsteht. Das ist der Teufel sicherlich\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Dann geht jeder nochmal aufs Klo, damit wir nach Melbourne losreiten k\u00f6nnen. Diesmal ist es ein A330, also was kleineres als letztes Mal. Es gibt in der Businessclass keine getrennten Kabinen, sondern immer zwei Sitze nebeneinander. Eingeteilt hat Air China das ganz super. Alle drei sitzen hintereinander am Fenster. Zwei chinesische M\u00e4dchen, die auch zusammen reisen, sitzen am Gang neben Mura und Tami. ICBeter hat beide Sessel f\u00fcr sich allein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stewardess fragt Tami, ob er lieber den Gangplatz neben ICBeter haben will, aber so bl\u00f6d ist der nun wieder auch nicht. Der Flug dauert l\u00e4cherliche 12 Stunden. Zu Essen gibt es Schrimps und Ente. Ehe, dass man es sich versieht landet der Vogel in Melbourne. Jetzt fehlen nur noch die ganzen Einreiseformalit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1762776137914-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"462\" src=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1762776137914-1024x462.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3898\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1762776137914-1024x462.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1762776137914-300x135.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1762776137914-768x346.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1762776137914-1536x693.jpg 1536w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1762776137914-2048x924.jpg 2048w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1762776137914-500x225.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Frohen Mutes geht es weiter nach Melbourne!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Einen Zettel zum Ausf\u00fcllen gab es schon im Flieger. Dort muss man angeben, ob man ein vorbestrafter Junkie ist, der Drogen oder Waffen mitbringen will. Der erste Weg f\u00fchrt zu Kofferausgaben. Da kommt jetzt die Stunde der Wahrheit. Werden die Koffer da sein, oder m\u00fcssen die Unterhosen im Handgep\u00e4ck f\u00fcr die ganze Reise reichen?<\/p>\n\n\n\n<p>Um es kurz zu machen: Alle Koffer kommen an und sind unbesch\u00e4digt. Das ist ein gro\u00dfer Schritt in Richtung Weltherrschaft! Dann stehen dort ein paar Einreise-Automaten herum. Damit haben wir immer gute Erfahrungen gemacht, also testen wir die mal. Reisepass auflegen, Foto machen und \u2013 Achtung! \u2013 keine Fingerabdr\u00fccke abgeben. Schon bekommt man einen Zettel mit einem sch\u00f6nen Schwarzwei\u00df-Foto ausgedruckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man diesen Zettel hat, muss man nicht zu einem Schalter und mit Menschen sprechen, sondern kann mit einem weiteren Gesichts-Scan einfach aus dem Sicherheitsbereich rausgehen. Am Zoll wird man durchgewunken und die Sache ist erledigt. In ca. 30 Minuten vom Flugzeug bis zum Ausgang. Das dauert in Wien manchmal l\u00e4nger, wenn man aus der EU landet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4697-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4697-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3899\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4697-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4697-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4697-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4697-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4697-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4697-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Einige Riffe scheinen noch am Leben zu sein!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mura ordert ein XL-Uber, damit alle Vollkoffer reinpassen. Die Fahrt zum Hotel dauert etwa eine halbe Stunde. Und alle fahren links! Weil man auf Reisen die \u00f6rtlichen Gepflogenheiten respektieren soll, werden wir das mit unserem Wohnmobil auch so machen! Dran denken m\u00fcssen wir halt\u2026 oje. Wir kommen gleich mal ins Gef\u00e4ngnis. Das Hotel steht n\u00e4mlich auf einem historischen Knast.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist zumindest von au\u00dfen noch vorhanden. Man kann das auch besichtigen. Die Reservierungen werden sofort gefunden. Auch bezahlt ist alles schon. Jetzt m\u00fcssen nur noch 100 $ Kaution gezahlt werden. Muras Mastercard wird abgelehnt. Aber er hat ja noch die VISA. Die wird aber abgelehnt. Also muss ICBeter mit seiner VISA ran. Leider wird die aber abgelehnt. Seine Bankomatkarte auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist dem Rezeptionisten noch nie passiert. Dann kommt Mura auf die Idee, die Karte ins Ger\u00e4t zu stecken, statt die Funkverbindung zu nutzen. Und siehe da, es geht. Wieder eine schwere Krise \u00fcberstanden! Funk ist halt immer ein Dreck. Im Lift zu den Zimmern f\u00e4hrt gleich der Pizzabote mit. Leider aber zu einem anderen Zimmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zimmer haben ca. 18 \u00b0C. Obwohl am Thermostat 28 \u00b0 eingestellt sind. Ob das vielleicht Fahrenheit sind? In Australien misst man eigentlich mit Celsius. Nach dem Erkunden der Zimmer darf dann keine Zeit verloren werden. Essen muss gefunden werden. Und ICBeter hat zuhause lange im Internet recherchiert, wo er in der N\u00e4he Boost-SIM-Karten f\u00fcr sein Handy kaufen kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4728-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4728-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3901\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4728-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4728-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4728-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4728-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4728-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC_4728-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Melbourne wir kommen!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mura und Tami k\u00f6nnen eSIM nutzen, deshalb brauche sie keine Karte. Der Marsch zum Officeworks dauert eine Viertelstunde. Der Verk\u00e4ufer muss ewig suchen, weil die SIM-Karten auf drei Stellen verteilt sind. Dann findet er sie aber. Beim Bezahlen kommt dann die Erkenntnis: Wir sind wieder in der Zivilisation, wo man mit einer VISA-Karte bezahlen kann!<\/p>\n\n\n\n<p>Kein Australipay oder auChat oder irgendwas obskures, was nur mit QR-Code am Handy geht wie in China. Einfach mit einer normalen Kreditkarte, wie es schon unsere Urahnen gemacht haben. Ein richtiges Vintage-Einkaufserlebnis. Mura und Tami haben inzwischen einen Burger-Schuppen bei einem Einkaufszentrum in der N\u00e4he des Hotels entdeckt. Da hei\u00dft es jetzt eine Viertelstunde zur\u00fcck gehen. Aber der Weg hat sich immerhin ausgezahlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem die Taskforce wieder vereint ist, werden Burger gegessen. Weil das Einkaufszentrum gleich daneben ist, werden schon ein paar Sachen f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag gekauft. Gleich beim ersten Regal nach dem Eingang gibt es Boost-SIM-Karten. Es werden nur ein paar Sachen f\u00fcr das Fr\u00fchst\u00fcck morgen gekauft. Das ist n\u00e4mlich im Hotel nicht inklusive.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Beute geht es zur\u00fcck ins Hotel. Dort wird der morgige Tag geplant, der ab 1000 angeblich regenfrei sein soll. Au\u00dferdem muss die m\u00fchsam erstandene SIM-Karte eingesetzt werden. Und Blog geschrieben werden. Wir sind ja schlie\u00dflich nicht zum Spa\u00df hier\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Momentaner Standort: <a href=\"https:\/\/maps.app.goo.gl\/U9mfnCY3TrnArcTt8\">-37.73774710633108, 144.9678428724054<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schlafen statt Besichtigen in Peking hat sich ausgezahlt. Alle sind am Abend frisch und munter. Oder zumindest ziemlich wach. Auf jeden Fall aber nicht ganz kaputt\u2026 Um etwa 2200 wird das Zimmer ger\u00e4umt. 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