{"id":4507,"date":"2025-12-14T22:10:50","date_gmt":"2025-12-14T21:10:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=4507"},"modified":"2025-12-17T10:02:58","modified_gmt":"2025-12-17T09:02:58","slug":"day-thirtyfive-heimreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=4507","title":{"rendered":"Day Thirtyfive \u2013 Heimreise"},"content":{"rendered":"\n<p>Um Mitternacht l\u00e4uten die Handys. Nicht, weil uns besorgte Blog-Leser anrufen, ob wir eh nicht verschlafen haben, sondern weil wir klugerweise den Wecker gestellt haben. In knapp 3 Stunden hebt der Flieger nach Budapest ab. Im alles wieder einpacken sind wir inzwischen Profis. Ein Didi bringt uns zum Flughafen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort muss um die Zeit erst mal ein offener Eingang gefunden werden. Beim Eintritt gibt es erst mal einen Sprengstoff-Abstrich. Der Marsch zum Flughafenzug ist schon Routine. Dort steht, dass in 10 Minuten der n\u00e4chste Zug kommt. Statt dessen kommt aber ein Mitarbeiter in Warnweste und schickt uns alle weg. Was er sagt, verstehen wir nicht, aber laufen halt den anderen hinterher.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine verwirrte \u00d6sterreicherin, die uns gerade entgegenkommt und h\u00f6rt, dass wir deutsch sprechen, nehmen wir auch gleich mit. Es geht zu einem Bus. Also Schienenersatzverkehr. Der bringt uns zum Abflugbereich. Wo die Lounge ist, wissen wir schon, denn wir sind ja nicht zum ersten Mal in Peking. Heute gibt es noch weniger zu Essen als das letzte Mal.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/WhatsApp-Image-2025-12-17-at-09.53.10-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/WhatsApp-Image-2025-12-17-at-09.53.10-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4511\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/WhatsApp-Image-2025-12-17-at-09.53.10-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/WhatsApp-Image-2025-12-17-at-09.53.10-300x225.jpeg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/WhatsApp-Image-2025-12-17-at-09.53.10-768x576.jpeg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/WhatsApp-Image-2025-12-17-at-09.53.10-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/WhatsApp-Image-2025-12-17-at-09.53.10-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/WhatsApp-Image-2025-12-17-at-09.53.10-400x300.jpeg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Taskforce Australien bereit f\u00fcr den letzten Flug!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dann kommt die Durchsage, dass Budapest zu boarden beginnt. Also wird hin marschiert. Von den 30 Pl\u00e4tzen in der Businessclass sind 8 belegt \u2013 inklusive uns. So hat keiner von uns einen Nachbarn. Die Kiste hebt sogar zu fr\u00fch ab. So wie gestern, da mussten wir zur Strafe dann am Gate stehen, bis jemand gekommen ist. Heute w\u00e4re es sehr von Vorteil, wenn wir fr\u00fcher k\u00e4men.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn dann k\u00f6nnten wir den Zug um 0713 statt um 0913 nach \u00d6denburg nehmen. Zu essen gibt es wieder Beef oder Chicken. Diesmal funktioniert sogar Tamis Entertainmentsystem! Das ist ein gro\u00dfer Schritt in Richtung Weltherrschaft. Die Filme sind aber die gleichen wie auf unseren bisherigen Fl\u00fcgen. Dann hei\u00dft es Schlafen, bis das Fr\u00fchst\u00fcck kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist jetzt kein Gaumenschmaus, aber was solls. Tats\u00e4chlich landen wir schon von 0530. Das schaut sehr gut aus f\u00fcr den fr\u00fchen Zug. Dann stehen wir erst mal am Vorfeld. Der Kapit\u00e4n macht eine Durchsage, dass kein Ankunftsgate frei ist und wir warten m\u00fcssen. Das ist schlecht f\u00fcr den fr\u00fchen Zug. So stehen wir halt eine Weile herum. Das Klo ist gesperrt und Service gibt es auch keines mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach ca. einer Dreiviertelstunde bewegt sich der Flieger dann. Das k\u00f6nnte knapp werden f\u00fcr den fr\u00fchen Zug. Wir d\u00fcrfen als erstes aussteigen. Es gibt Automaten f\u00fcr die Passkontrolle f\u00fcr EU-B\u00fcrger. Das ist gut f\u00fcr uns, denn solange sich die politischen Verh\u00e4ltnisse nicht \u00e4ndern, sind wir noch in der EU. Deshalb gehen wir flott durch zum Baggage Claim.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Koffer von ICBeter und Mura kommen flott heraus. Der von Tami nicht. Da haben wir ein Dejavu-Erlebnis. Es kommen dann etwa eine halbe Stunde lang Koffer raus. Nur einer nicht \u2013 der von Tami. Als Mura schon nachschauen geht, wo die Beschwerdestelle f\u00fcr verlorenes Gep\u00e4ck ist, kommt der dann tats\u00e4chlich raus. Alle Koffer sind zwar l\u00e4diert, aber angekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Zoll wird niemand aufgehalten. Ein Taxi ist schnell gefunden und f\u00fchrt uns zum Bahnhof. Ankunft ist um 0714. Eine Minute nach Abfahrt des Zuges. Also m\u00fcssen jetzt knapp zwei Stunden totgeschlagen werden. Wir finden eine Lounge. Daf\u00fcr haben wir zwar kein g\u00fcltiges Ticket, aber Tami findet raus, dass man um knapp 10 \u20ac die Benutzung kaufen kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_2340-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_2340-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4509\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_2340-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_2340-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_2340-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_2340-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_2340-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_2340-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mura wird am Bahnhof Budapest geb\u00fchrend begr\u00fc\u00dft<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das ist fast so billig, wie eine Didi-Fahrt in Peking, also wird zugeschlagen. Dort sitzt man gem\u00fctlich im warmen und bekommt Essen und Trinken. Sogar besseres als in der Lounge in Peking. Rechtzeitig wird sich dann auf den Weg gemacht. Im Zug haben wir ein Abteil f\u00fcr uns allein. Das ist gut, denn wir wollen niemandem zumuten, im gleichen Raum wie wir zu reisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fahrt mach \u00d6denburg dauert nicht lange. Dort verl\u00e4sst Tami die Truppe, denn hier ist er daheim. Mura und ICBeter fahren noch nach Wulkaprodersdorf und Eisenstadt weiter. Mit der Ankunft dort ist die Australien-Tour 2025 offiziell zu Ende.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben in Tasmanien gefroren und in Brisbane geschwitzt, sind mit der Dampflok gefahren, waren auf einer halsbrecherischen Besteigung des Mount Amos, haben im Great Barrier Reef geschnorchelt, bevor es ganz kaputt geht, haben einen Feueralarm \u00fcberlebt, sind um 50 Cent mit dem Bus gefahren, sind durch Fl\u00fcsse gewatet, sind auf der chinesischen Mauer herum marschiert und haben dabei schlauerweise kein \u201eFree Tibet\u201c T-Shirt getragen und sind im Pazifik geschwommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher kann diese Reise eindeutig als gro\u00dfer Schritt in Richtung Weltherrschaft gewertet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um Mitternacht l\u00e4uten die Handys. Nicht, weil uns besorgte Blog-Leser anrufen, ob wir eh nicht verschlafen haben, sondern weil wir klugerweise den Wecker gestellt haben. In knapp 3 Stunden hebt der Flieger nach Budapest ab. 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