{"id":499,"date":"2011-08-13T02:48:24","date_gmt":"2011-08-13T00:48:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=499"},"modified":"2011-08-22T21:07:14","modified_gmt":"2011-08-22T19:07:14","slug":"tag-1-falkirk-wheel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=499","title":{"rendered":"Tag 1: Falkirk Wheel"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_502\" style=\"width: 321px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/DSC_2147.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-502\" class=\"size-medium wp-image-502\" title=\"Waterwalk\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/DSC_2147-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"311\" height=\"210\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-502\" class=\"wp-caption-text\">tonittt wandelt \u00fcber das Wasser<\/p><\/div>\n<p>Nachdem die erste Nacht erfolgreich geschlafen wurde, begann der zweite Tag unserer Reise &#8211; Tag 1. Der vorbildlichste aller Teilnehmer &#8211; ICBeter &#8211; stand nat\u00fcrlich als erster auf, um die Lage zu sondieren. Status war, dass es nicht regnet und niemand Fr\u00fchst\u00fcck gemacht hat. Also wieder zur\u00fcck zum Duschen. Die Dusche ist einen Meter neben dem Klo positioniert. Wir haben die Theorie, dass das f\u00fcr den Fall ist, dass das Klopapier ausgeht.<\/p>\n<p>Danach haben sich schon Mura und und Schuschu in der K\u00fcche eingefunden um den ersten Toast zu verbrennen. Ohne Freddie funktioniert das halt alles nicht so richtig. Wir \u00fcberlegen schon, nach San Francisco zu fliegen und ihn zu uns zu holen. Diesmal m\u00fcssen wir aber mit dem Toaster auskommen, der da ist. Mit der Zeit kommen immer mehr Leute uns schlie\u00dfen sich der Fr\u00fchst\u00fccksaktion an.<\/p>\n<p>Nachdem der Toaster wohl gemerkt hat, dass wir ihn nicht so gern haben wie Freddie, beginnt er ganz zu bocken und schmeisst uns die Sicherung. Also Anruf bei der Rezeption. Nach ein paar Minuten kommt ein Techniker, gibt die Sicherung wieder rauf und tauscht den Toaster aus, sodass es wieder Toast gibt. Eine weitere schwere Krise, die die Taskforce \u00fcberstanden hat.<\/p>\n<p>Zum Toastbrot gab es unter anderem wieder reichlich Spam. Irgendeine Konstate muss es im Leben eben geben&#8230; Es wird das Geschirr von der zweiten Wohnung her\u00fcbergeholt, weil alle in der einen K\u00fcche essen. Faxe ist wieder mal einer der letzten, die beim Fr\u00fchst\u00fcck auftauchen.<\/p>\n<p>Dann wird beraten, was angeschaut wird. Es stehen das Falkirk Wheel oder das pittoreske Fischerdort Crail zur Auswahl. Nach langer Diskussion wird beschlossen, dass sich alle das Falkirk Wheel und Crail anschauen. Also geht es um 1130 GMT (1230 MESZ, 0900 ICBZ) los. Alle drei Autos fahren im Konvoi Richtung Falkirk. Dabei werden ausgiebig Schlagl\u00f6cher ausprobiert und orangen H\u00fctchen ausgewichen, die strategisch mitten in un\u00fcbersichtlichen Kurven platziert wurden, um vor Schlagl\u00f6chern zu warnen, die als Sch\u00fctzengr\u00e4ben verwendet werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Nach knapp 90 Minuten Fahrt im leichten Regen kommen wir beim Falkirk Wheel an. Dass ist so ein Rad, wo Schifferl rauf und runter fahren k\u00f6nnen. Unten kann ein Schiff reinfahren und 24 Meter weiter oben f\u00e4hrt auch eines rein. Dann dreht sich das Rad um 180 Grad und dann ist das obere Schiff unten und das untere oben. Klingt komisch, ist aber so.<\/p>\n<p>Von den 180 Grad haben wir \u00fcbrigens nicht viel bemerkt, denn es ist saukalt. Und es regnet, falls ich das noch nicht erw\u00e4hnt habe. Wenn es nass und kalt ist, gibt es nur eines was man braucht: Ein sch\u00f6nes, kaltes Eis. Wir sind komischerweise die einzigen, die sich beim Eisstand anstellen. Muss wohl Nebensaison sein&#8230;<\/p>\n<p>Dann marschieren wir rund um den kleinen See, der am Fu\u00df des Wheel angelegt wurde. Wir finden eine Stelle, wo man in Plastikb\u00e4lle steigen kann und \u00fcber das Wasser wandeln kann. Da aus der Geschichte bekannt ist, dass das Gehen \u00fcber Wasser zur Weltherrschaft f\u00fchren kann, muss das nat\u00fcrlich einer von uns machen. Nach langer Beratung meldet sich Tonittt als Einzelk\u00e4mpfer zu dieser Kommandoaktion.<\/p>\n<p>Er steigt in den Ball und dann wird er mit einer Motorpumpe aufgeblasen. Der Ball, nicht der Tonittt. Tapfer versucht er, aufrecht in dem Ball zu stehen, aber die Schwerkraft beh\u00e4lt die \u00dcberhand. Trotzdem war die Aktion wieder ein kleiner Schritt in Richtung Weltherrschaft. Dann f\u00e4llt die ICB-Taskforce noch \u00fcber den benachbarten Kinderspielplatz her. Es ist ein Wasserpark, wo allerhand verschiedene Pumpen bedient werden k\u00f6nnen, um Wasser nach oben zu pumpen, damit es wieder runter rinnen kann.<\/p>\n<p>Dann wird zur St\u00e4rkung noch eine Kleinigkeit gegessen und dann gehen wir zum Schiff. Wir haben eine Fahrt hinauf und wieder hinunter gebucht. Wir fahren mit dem Schiff unten rein. Dann werden wir wie wir schon erwartet haben, nach oben gehoben. Oben fahren wir aus dem Wheel hinaus und durch einen Tunnel zum Umkehrplatz. Am Umkehrplatz kehren wir um und fahren wieder durch den Tunnel ins Wheel. Es kommt noch ein zweites Schiff, dass sich neben uns stellt und mitf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Das ist \u00fcbrigens egal, denn wurscht wie viele Schiffe drin sind und wie schwer die sind, das Becken, das da rauf und runter f\u00e4hrt ist immer gleich schwer. Das geht ganz von selber. Schuld daran ist ein gewisser Archimedes. Wir fahren wieder herunter. Also quasi ein Shutdown. Das Wheel braucht f\u00fcr einmal drehen nur 1,5 kWh Strom, also weniger als Mura mit seinem Bitcoinrechner in 2 Stunden verbr\u00e4t.<\/p>\n<p>Wir schauen noch zu, wie das andere Schiff durch die anschlie\u00dfende Schleuse f\u00e4rht und fahren dann in leichtem Regen zur\u00fcck. Die Taskforce teilt sich hier wieder. ICBeter, Mura, Tonittt und Imperial fahren zum Einkaufen und der Rest schaut sich das pittoreske Fischerdorf Crain an.<\/p>\n<p>Diesmal sind wir schon vor 1800 Uhr dort, damit wir nicht wieder raus geschmissen werden. Dieser Plan geht auf und wir kommen mit einem einzigen Wagerl aus. Es wird auch eine Hochzeitskarte f\u00fcr das Brautpaar gekauft. Ausserdem wird ein genialer Plan entwickelt, wie die Reise finanziert werden soll: Es werden zwei Rubbellose gekauft!<\/p>\n<p>Das ganze Zeug wird heim gekarrt und verstaut. Beim anschlie\u00dfenden kurzen Blick ins Internet bricht die n\u00e4chste gro\u00dfe Krise herein: Das Internet ist gel\u00f6scht!!! Zumindest ist es von hier nicht erreichbar. Ca. eine halbe Stunde wird versucht, den drohenden Super-GAU eines ganzen Offline-Tages abzuwenden. Dann musste die Aktion abgebrochen werden, weil f\u00fcr 2000 ein Tisch im Waterfront Restaurant in Anstruder reserviert ist. Schnell ins Navi eingetippt und bei mittelstarkem Regen zum Ziel gefahren. Wir finden es sofort und schauen hinein. Es ist erst 1955 also ist der Tisch noch nicht frei.<\/p>\n<p>Macht ja nichts, die anderen beiden Autos sind ja eh noch nicht da. Wir rufen sie mal an. Sie sind schon seit einiger Zeit in der Ortschaft, aber sie finden nicht hin. Sie wissen, dass es an der K\u00fcstenstra\u00dfe ist, aber sie kommen trotzdem ewig nicht vorbei. Nach einiger Zeit schaffen sie es doch und wir st\u00fcrmen das Restaurant.<\/p>\n<p>Um sich die Wartezeit zu vertreiben wird f\u00fcr den Kampf um die Weltherrschaft eine neue Geheimsprache entwickelt, die entfernt an Englisch angelehnt ist. Man muss n\u00e4mlich vorsichtig sein, Feind h\u00f6rt immer mit. Dann kommen die Vorspeisen. Es gibt eine Tagessuppe, welche eigentlich ein Erbsenp\u00fcrree mit Schinkenst\u00fcckchen ist.<\/p>\n<p>Als Hauptspeisen kommen Muscheln, Fisch und \u00e4hnliches Zeug. An dieser Stelle soll angemerkt werden, dass Mitzi ICBeter mit Gurken bomardiert hat&#8230; Alle lassen es sich schmecken. Als das Lokal schon zusammenger\u00e4umt wird, fragen auch wir nach der Rechnung. Mura zahlt mit seiner Kreditkarte, um 300 weitere Flugmeilen zu bekommen. Dann geht es ab nach Hause. Die Krise mit dem Internet wird auch \u00fcberwunden und die Welt ist wieder gerettet.<\/p>\n<p>Zum Abschluss des Tages gibt es noch Lagebesprechung in der K\u00fcche. Karin m\u00f6chte gerne rubbeln und darf das nat\u00fcrlich. Sie macht das sehr gut und mit viel Erfahrung, darum werden auch 15 GBP gewonnen. Abz\u00fcglich 6 GBP Einsatz macht das einen Gesamtprofit von 9 GBP!<\/p>\n<p>Mit diesem Erfolg im R\u00fccken wird der Tag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt. Nat\u00fcrlich nicht ohne dass es noch ein paar Stunden erh\u00f6hten Bierverbrauch gibt, schlie\u00dflich m\u00fcssen wir morgen erst um 0700 aufstehen, da wir am Samstag-Programm der high time company teilnehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die erste Nacht erfolgreich geschlafen wurde, begann der zweite Tag unserer Reise &#8211; Tag 1. Der vorbildlichste aller Teilnehmer &#8211; ICBeter &#8211; stand nat\u00fcrlich als erster auf, um die Lage zu sondieren. 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