{"id":559,"date":"2011-08-17T17:16:20","date_gmt":"2011-08-17T15:16:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=559"},"modified":"2011-08-22T21:05:04","modified_gmt":"2011-08-22T19:05:04","slug":"tag-4-royal-edinburgh-military-tattoo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=559","title":{"rendered":"Tag 4: Royal Edinburgh Military Tattoo"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_567\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/tattoo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-567\" class=\"size-medium wp-image-567\" title=\"Tattoo\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/tattoo-300x199.jpg\" alt=\"Tattoo\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/tattoo-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/tattoo-450x300.jpg 450w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/tattoo.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-567\" class=\"wp-caption-text\">Tattoo<\/p><\/div>\n<p>Dadurch, dass die Hochzeit schon um 0000 zu Ende war, konnten wir heute sogar zu vern\u00fcnftiger Zeit aufstehen. Leider sind die Vorr\u00e4te f\u00fcrs Fr\u00fchst\u00fcck schon ziemlich aufgebraucht, sodass Restevernichten angesagt war. Es war noch Knoblauchbrot und K\u00e4se und Schinken da. Aber kein Spam mehr!!!<\/p>\n<p>Ein schwerer R\u00fcckschlag im Kampf um die Weltherrschaft! Trotzdem wird alles aufgegessen, damit sch\u00f6nes Wetter bleibt. Denn das war gestern wirklich sensationell. Nach drei Tagen Regenwetter ein Tag mit Sonne und nur vereinzelten Wolken. Nicht ein einziger Regentropfen. Vermutlich war das der heurige Sommertag in Schottland.<\/p>\n<p>Heute sind mehr Wolken zu sehen, aber es ist trocken. Um 1230 ist Abfahrt. Herbert ist nicht da, also wird er am Handy angerufen. Abheben tut der frisch gebackene Ehemann und sagt uns, Herbert hat sein Handy vergessen. Also muss es ohne ihn losgehen. Wir programmieren das Navi auf Edinburgh.<\/p>\n<p>Dem Navi kann man bekanntlich blind vertrauen. Das haben wir auf unseren vielen Reisen schon gelernt. Diesmal lenkt es uns \u00fcber diverse Seitengassen und kleine Wege. Dort wo vermutlich noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Irgendwann sind wir dann aber auf eine gr\u00f6\u00dfere Stra\u00dfe. Dann sieht Mura aber ein Schild, dass es eine Scenic Coast Road gibt. Also fahren wir dorthin.<\/p>\n<p>Mit einmal umdrehen und einem kurzen Blick auf die K\u00fcste kommen wir dann nach einiger Zeit endlich wieder auf die Stra\u00dfe von vorher zur\u00fcck. Schlie\u00dflich kommen wir beim ersten Etappenziel Rosslyn Chapel an. Dort m\u00fcssen wir hin weil wie ja jeder<br \/>\nwei\u00df, dort der heilige Gral versteckt ist. Dieser kann eine enorme Hilfe f\u00fcr die Weltherrschaft sein.<\/p>\n<p>Man kann dort sogar gratis parken, ist also wieder ein billiges Ausflugsziel. Dann gehen wir hinein. Der Eintritt kostet 7,70 GBP pro Person und es gibt keinen Gruppenrabatt. Aber was tut man nicht alles&#8230; Drinnen gibt es ein kleines Museum und ein kleines Kino, die die Geschichte der Kapelle vermitteln. Dann geht es durch den Giftshop zur Kapelle. Im Shop kann man heilige Holzgrale zum Schn\u00e4ppchenpreis von 39,90 GBP erstehen. Aber wir wollen nat\u00fcrlich den echten haben. Das Wetter ist immer noch sch\u00f6n, was<br \/>\nziemlich seltsam ist.<\/p>\n<p>Dann gehen wir hinein. Drinnen ist gerade eine F\u00fchrung und die F\u00fchrerin behauptet, dass der heilige Gral leider nicht da w\u00e4re. Das kann sie nat\u00fcrlich nur den dummen Touristen und sonstigen Oncatchern\u00a0 erz\u00e4hlen, aber nicht uns. Dann gehen wir es an und suchen das Ding. Haben wir es gefunden und mitgenommen? Nein, haben wir nicht. Und wenn wir es h\u00e4tten, dann w\u00fcrden wir es nicht sagen und w\u00fcrden hier behaupten, dass wir es nicht h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Beim Verlassen der Kapelle (durch den Giftshop) werden wir argw\u00f6hnisch von einer Katze (Mietzi, nicht zu verwechseln mit Mitzi!) beobachtet. Sie hat wohl durchschaut, was wir vorhaben. Unter dem Vorwand, sich von uns streicheln lassen zu wollen, verfolgt sie uns bis zu den Autos. Mit ein paar Tricks k\u00f6nnen wir sie aber abh\u00e4ngen und fahren schnell davon.<\/p>\n<p>N\u00e4chste Station ist Edinburgh. Mit ein paar Umwegen finden wir das einprogrammierte Parkhaus. Bei der Einfahrt bekommen wir keinen Parkschein, sondern eine Plastikm\u00fcnze.<\/p>\n<p>Dann schauen wir mal in die Stadt. W\u00e4hrend des Tattoo ist auch ein gro\u00dfes Stra\u00dfenfest in Edinburgh. Allerlei komische Gestalten f\u00fchren auf kleinen B\u00fchnen etwas vor. Wir sehen uns ein paar davon an und kommen zu dem Schluss, das das ein triftiger Grund zum R\u00fcckzug von hier ist. Ein paar Leute wollen ins Hard Rock Cafe. Also suchen wir es.<\/p>\n<p>Wir finden es aber nat\u00fcrlich nicht. Mitzis Vorschlag, jemanden nach dem Weg zu fragen, wird mit ungl\u00e4ubigem Kopfsch\u00fctteln quittiert. Wir kommen unterwegs immerhin bei allerhand interessanten Pl\u00e4tzen vorbei. Dann fragt Mitzi doch noch nach dem Weg und nach 5 Minuten sind wir dort. H\u00e4tten wir auch so gefunden, das Fragen hat nur unn\u00f6tig Zeit gekostet.<\/p>\n<p>Wir melden uns f\u00fcr einen Tisch f\u00fcr 10 Personen an. Wir m\u00fcssen ein wenig warten. Wir bekommen ein kleines Plastikger\u00e4t, das wie wild rot zu blinken beginnt, wenn ein Tisch frei ist. Das ist eine geniale Erfindung und sollte auch beim Heurigen Moravitz eingef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Ein Teil der Gruppe bleibt im Lokal an der Bar und verbringt die Zeit damit, auf das Ding zu starren ob es denn nicht schon blinkt. Mura, ICBeter, Mille und Schuschu erkunden derweil die direkte Umgebung des Lokals um eventuelle Gefahrenquellen aufindig zu machen. Sie finden ein Denkmal f\u00fcr K\u00f6nig George IV., welches aber nicht als gef\u00e4hrlich eingestuft wird.<\/p>\n<p>Nach 20 Minuten kommen sie wieder zur\u00fcck, aber das Ding blinkt noch nicht. Also wieder raus und auf bessere Zeiten warten. Inzwischen ruft Herbert an, dass er jetzt doch schon im Hotel ist und wann wir ihn abholen kommen. Morgen fr\u00fch, wenn es zum Flughafen geht. Inzwischen ist die Wartezeit 45 Minuten und es kommt schon richtiges USA-Feeling auf. Wir fragen nochmal nach und bekommen gesagt, dass der Tisch in 10 Minuten frei ist sehr gut.<\/p>\n<p>Nach weiteren 15 Minuten versucht Mura mal, ob man das Ding durch Draufhauen zum Blinken bringen kann, was aber leider scheitert. Auch gemeinsame Beschw\u00f6rung des Blinklichtes bringt dieses nicht hervor. Nach etwas \u00fcber einer Stunde Wartezeit passiert es aber dann doch: Es blinkt. Schnell zum Waiter gelaufen und man bringt uns zum Tisch. Gleichzeitig wird daneben ein ebenso gro\u00dfer Tisch frei.<\/p>\n<p>Auf der Karte gibt es viele Burger, aber keinen Edinburger, was entt\u00e4uschend ist. Wir bleiben aber trotzdem da und bestellen andere Sachen. Das Essen kommt nach ca. 20 Minuten Wartezeit und ist auch gut. Es gibt auch ein kostenloses WLAN, was die lange Wartezeit nat\u00fcrlich mehr als wettmacht. Die weitere Besichtigung von Edinburgh wird aufgrund der fortgeschrittenen Zeit abgesagt und wir gehen gleich zum Tattoo. Dort wird man nicht t\u00e4towiert, sondern es laufen dort lustig angezogene Typen mit Dudels\u00e4cken<br \/>\nund \u00e4hnlichen Krawallmachern herum und musizieren.<\/p>\n<p>Es sind ca. 8000 bis 10.000 Leute dort und schauen sich das gemeinsam mit uns an. Die gr\u00f6\u00dfte Begeisterung des ganzen Abends kommt auf, als durchgesagt wird, dass die Wettervorhersage trockenes Wetter f\u00fcr den Rest des Abends voraussagt. Es beginnt um 2100 und dauert ca. 90 Minuten. So wie ein Fu\u00dfballspiel. Nur ohne Halbzeitpause. Das macht aber nichts, weil alle brav vorher nochmal auf Klo gegangen sind, bevor sie losgeritten sind.<\/p>\n<p>Dann geht es mit ein paar taktischen Umwegen (um evtl. Verfolger abzuh\u00e4ngen) zum Parkhaus zur\u00fcck. Das Navi f\u00fchrt uns diesmal wirklich ziemlich schnell raus aus der Stadt und h\u00e4tte uns auch ohne Umwege zum Ziel gef\u00fchrt, wenn nicht eine Autobahnausfahrt gesperrt gewesen w\u00e4re. Halbes Navi hat das anscheinend gewusst und hat ihn anders gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Da morgen um 0800 Tagwache ist, weil um 1000 Checkoutzeit ist, wird noch schnell Resteessen gemacht, wo ein paar Snacks wie Kekse und eine Tiefk\u00fchlpizza verputzt werden und der Tag wird f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dadurch, dass die Hochzeit schon um 0000 zu Ende war, konnten wir heute sogar zu vern\u00fcnftiger Zeit aufstehen. Leider sind die Vorr\u00e4te f\u00fcrs Fr\u00fchst\u00fcck schon ziemlich aufgebraucht, sodass Restevernichten angesagt war. 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