{"id":640,"date":"2011-11-03T19:21:33","date_gmt":"2011-11-03T17:21:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=640"},"modified":"2011-11-04T13:42:24","modified_gmt":"2011-11-04T11:42:24","slug":"tag-3-bangkok","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=640","title":{"rendered":"Tag 3 &#8211; Bangkok"},"content":{"rendered":"<p>Vorneweg die Kurzfassung f\u00fcr die Ungeduldigen: Nein wir sind nicht im Hochwasser untergegangen. Wir haben nicht einmal welches zu Gesicht bekommen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die, die jetzt immer noch weiterlesen die genauere Zusammenfassung des Tages: Die Zimmer im Hotel sind alle irgendwie verschieden und so gibt es im Zimmer von Tonittt und ICBeter als einziges eine Badewanne mit Jacuzzi-Funktion. Was letzterer nat\u00fcrlich sofort ausprobieren musste. Beim Reisen lernt man ja bekanntlich immer was dazu und hier ist es die Erkenntnis gewesen, dass man immer warten sollte, bis die D\u00fcsen komplett mit Wasser verdeckt sind, bevor man das Zeug einschaltet.<\/p>\n<p>Sonst gibt es n\u00e4mlich eine weitere Flutkatastrophe. Diesmal am Badezimmerboden. Es sieht dann auch genauso aus wie in den Zeitungs-Bildern von der Flutkatastrophe. Am n\u00e4chsten Tag war aber wieder alles trocken. Die Flut verschwindet wieder genau so schnell wie sie gekommen ist.<\/p>\n<p>Um 0900 ist Fr\u00fchst\u00fcck angesagt. Es gibt ein gro\u00dfes Fr\u00fchst\u00fccksbuffet mit allen erdenklichen und unerdenklichen Sachen. Das Toastbrot kann man selber duch einen Toaster durchlassen. Wenn man das zweimal hintereinander macht dann ist das Brot auch sehr sch\u00f6n angew\u00e4rmt. Aber daf\u00fcr machen sie einem direkt frische Eierspeise mit Paradeisern, Zwiebel, Champignons und Schinken. Wir hauen mal richtig rein, weil wir f\u00fcr den Tag viel Energie brauchen. Vielleicht m\u00fcssen wir ja durch Wassermassen schwimmen.<\/p>\n<p>Los geht&#8217;s dann, aber zuerst fragen wir bei der Rezeption, welche Sehensw\u00fcrdigkeiten im Trockenen sind. Beim Grand Palace, dem alten K\u00f6nigspalast ist nur zeitweise Hochwasser. Jetzt gerade wird &#8220;trocken&#8221; angegeben. Also sollten wir schauen, dass wir hinkommen. Das Hotel organisiert uns ein Taxi, das uns den ganzen Tag herumf\u00fchren soll.<\/p>\n<p>Am Beginn der Fahrt fragt uns der Taxler, ob er uns kurz zu einer Schneiderei bringen darf, denn er bekommt von denen Benzingutscheine, auch wenn die Leute die er hinbringt nichts kaufen. Da wir au\u00dfer dem Grand Palace eh nichts vorhaben, gehen wir dort hinein. Tonittt, der sowieso neues Hemd und Hose braucht, l\u00e4sst sich das auch gleich ma\u00dfanfertigen.<\/p>\n<p>Dann geht es aber direkt zum Palast. Die Fahrt dauert wegen dem in Bangkok obligatorischen Megastau fast eine Stunde. Dann sind wir dort. Der Taxler sagt uns, wir sollen uns nur ja von niemandem ansprechen lassen und gleich ins Palastgel\u00e4nde hineingehen. Dort m\u00fcssen wir uns dann lange Hosen ausleihen, weil kurze dort bei den Tempeln im Palastgel\u00e4nde verboten sind.<\/p>\n<p>Wir traben also vorbei an allen Verk\u00e4ufern, die wie die Fliegen \u00fcber uns herfallen ins Gel\u00e4nde hinein. Es ist tats\u00e4chlich alles trocken. Kein Tropfen Wasser irgendwo auf Wegen oder Stra\u00dfen. Wir gehen zum Hosenverleih, wo man d\u00fcnne Stoffhosen erh\u00e4lt und rund 5 \u20ac Einsatz zahlen muss. Leider sind die Hosen alle f\u00fcr thail\u00e4ndische K\u00f6rperma\u00dfe geschnitten und Gr\u00f6\u00dfe &#8220;Mura&#8221; ist nicht vorhanden. Also muss er heraussen bleiben und auf die anderen warten.<\/p>\n<p>Die kaufen sich f\u00fcr rund 10 \u20ac Eintrittskarten. Man bekommt gleich 3 Eintrittskarten, keine Ahnung f\u00fcr was die anderen beiden sind. Vielleicht finden wir es noch irgendwann heraus. Drinnen sieht man sch\u00f6ne Pal\u00e4ste und Tempel aus Gold und Glitzersteinen. Nur die langen Hosen machen uns bei ca. 32\u00b0 und prallem Sonnenschein etwas zu schaffen.<\/p>\n<p>Einer der Tempel ist abgesperrt, weil gerade eine religi\u00f6se Veranstaltung stattfindet. Es werden laute Gebete gesungen, von denen man schon vom Zuh\u00f6ren in Trance verf\u00e4llt. Tonittt und Georgi gehen dann nicht mit in den Tempel des Smaragd-Buddha, weil man da die Schuhe ausziehen muss. Und danach wieder an. Viel zu anstrengend. Aber eh egal, der Buddha war gar nicht aus Smaragden, sondern nur aus Jade. Schade.<\/p>\n<p>Ein weiterer Teil der Anlage ist gesperrt, weil gerade ein k\u00f6nigliches Begr\u00e4bnis stattfindet. Also verlassen wir das Gel\u00e4nde wieder. Beim Rausgehen sehen wir noch eine gro\u00dfe Ehrengarde, die gerade in den Palast hineinmarschiert. Wir treffen auch Mura wieder, der es sich inzwischen im Schatten gem\u00fctlich gemacht hat.<\/p>\n<p>Unser Taxler wartet beim vereinbarten Treffpunkt schon auf uns. Als n\u00e4chstes wollen wir ins gro\u00dfe MBK Einkaufszentrum. Tami m\u00f6chte sich wegen einem neuen Koffer umschauen, weil seiner beim Flug ja kaputt gegangen ist. Wir fahren ins Parkhaus und marschieren hinein. Auf jedem Stockwerk ist ein anderer Schwerpunkt. Es gibt M\u00f6bel-Stockwerke, Kleidungs-Stockwerke und ein Handy-Stockwerk. Beinahe jedes Gesch\u00e4ft ein Handyladen. Wir finden auch ein Koffer-Gesch\u00e4ft (obwohl es kein eigenes Koffer-Stockwerk gibt) wo sich Tami schon mal was anschaut.<\/p>\n<p>Die Hitech-Produkte sind hier alle mindestens genau so teuer wie daheim. Also keine Schn\u00e4ppchen. Dann geht&#8217;s ans Mittagessen. Mura und Georgi gehen zum Subway &#8211; sie machen lieber keine Experimente. Der Rest will ein Stockwerk weiter unten in den Foodmarket gehen, wo es verschiedenste Dinge gibt. Bl\u00f6derweise finden sie den nicht mehr und gehen dann kurzentschlossen zum einem thail\u00e4ndischen Barbeque-Restaurant.<\/p>\n<p>Dort steht in der Mitte des Tisches ein elektrischer BBQ-Griller. Man bekommt das rohe Fleisch und muss es sich selber braten. Damit sparen sie sich den Koch und die Leute freuen sich auch noch, dass sie selber arbeiten d\u00fcrfen. Es wird eine Familienplatte mit einem Teller Fleisch und einem Teller Fisch bestellt. ICBeter bestellt Cola, der Kellner fragt ob es ein Pitcher sein soll. Das klingt so \u00e4hnlich wie ein Pint, was in England etwa ein halber Liter Bier ist, also wird es bestellt. Es kommt dann ein Krug mit etwa 1 bis 1,5 Liter Cola drinnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_653\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_4072.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-653\" class=\"size-medium wp-image-653\" title=\"Barbeque!\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_4072-300x200.jpg\" alt=\"Barbeque!\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_4072-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_4072-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_4072.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-653\" class=\"wp-caption-text\">Barbeque!<\/p><\/div>\n<p>Dann geht der Kampf mit dem Griller los. Der Kellner hat nach kurzem Beobachten Mitleid mit uns BBQ-Noobs und zeigt uns, dass wir zuerst das Fett auf dem Grill verteilen sollen, damit das Fleisch nicht anbrennt.<\/p>\n<p>Das Gem\u00fcse und den Salat lassen wir mal lieber unangetastet, man soll ja nichts Rohes essen ins solchen L\u00e4ndern. Als Beilage gibt es eh den gekochten Reis. Irgendwann haben sie auch Mitleid mit Tamis verzweifeltem Kampf mit den St\u00e4bchen und bringen ihm Messer und Gabel. Als wir fertig sind, sind wir dann schon lange \u00fcber der vereinbarten Meeting Time, die anderen werden uns dort suchen, wo wir urspr\u00fcnglich hin wollten. Wir zahlen also schnell (ca. 15 \u20ac inklusive Getr\u00e4nke &#8211; alle zusammen, nicht pro Person).<\/p>\n<p>Wir spekulieren, dass die anderen vermutlich beim Taxi auf uns warten und so war es auch. Das Taxi bringt uns zum Hotel zur\u00fcck. Wir zahlen rund 25 \u20ac f\u00fcr das Tages-Taxi und beschlie\u00dfen, den Tag an der Hotelbar ausklingen zu lassen. Es gibt eine sch\u00f6ne Terasse neben dem Pool, wo wir ausgiebig die beiden Biersorten die es gibt testen k\u00f6nnen. Um Mitternacht wird der Tag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorneweg die Kurzfassung f\u00fcr die Ungeduldigen: Nein wir sind nicht im Hochwasser untergegangen. Wir haben nicht einmal welches zu Gesicht bekommen. 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