{"id":666,"date":"2011-11-06T11:16:28","date_gmt":"2011-11-06T09:16:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=666"},"modified":"2011-11-06T21:47:31","modified_gmt":"2011-11-06T20:47:31","slug":"tag-5-abschied-aus-bangkok","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=666","title":{"rendered":"Tag 5 &#8211; Abschied aus Bangkok"},"content":{"rendered":"<p>Der n\u00e4chste Reisetag ist angebrochen. Wir essen uns nochmal ordentlich beim Fr\u00fchst\u00fccksbuffet an. Dann organisieren wir einen &#8220;Late Checkout&#8221; f\u00fcr eines der Zimmer. Aus den anderen beiden m\u00fcssen wir um 1200 raus. P\u00fcnktlich um 1155 rufen sie auch an, dass man verschwinden m\u00f6ge. Wir versammeln uns alle in dem Zimmer, wo wir bis 1600 bleiben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Vorher schauen wir noch kurz beim Mura vorbei. Er kommt aus dem Zimmer, um uns unten die T\u00fcre aufzumachen. Als er wieder in das Zimmer will, kommt er drauf, dass es ein intelligentes System ist. Da seine Checkoutzeit 1200 ist, funktioniert das um 1203 nicht mehr. Jetzt ist der Mura draussen und seine Koffer drinnen. Also nochmal zur Rezeption.<\/p>\n<p>Beim Blick aus dem Fenster sehen wir kleine mobile Essensstandln auf der Stra\u00dfe. Wir haben im Reisef\u00fchrer gelesen, dass es aus hygienischen Gr\u00fcnden nicht so empfehlenswert ist, dort etwas zu essen. Das k\u00f6nnte stimmen, k\u00f6nnte aber auch ein Versuch sein, uns an der Erringung der Weltherrschaft zu hindern. Da es nur eine M\u00f6glichkeit gibt, das herauszufinden, werden schnell zwei H\u00fchnerst\u00fccke dort gekauft.<\/p>\n<p>Sie kosten 1 \u20ac pro St\u00fcck, die Thail\u00e4nder zahlen wahrscheinlich ein Viertel davon. Mura versucht ihn um insgesamt 50 Cent herunterzuhandeln, aber der Verk\u00e4ufer versteht pl\u00f6tzlich unser Englisch nicht mehr. Dann verziehen wir uns mit der Beute wieder ins Hotelzimmer. Georgi und Tami kosten davon, Mura und ICBeter essen es auf. Da es gut schmeckt, sch\u00e4tzen wir unsere \u00dcberlebenschancen mit 60:60 ein.<\/p>\n<p>Die restliche Zeit bis 1600 wird die Internetverbindung noch ausgenutzt. Um 1545 kommt schon der Anruf, dass das Shuttle da ist. Wir nehmen alle unsere Koffer und machen uns auf den Weg nach unten. Das letzte Zimmer wird noch schnell bezahlt und schon sitzen wir im Shuttle. Auf der Autobahn sind auf den erh\u00f6hten Br\u00fccken s\u00e4mtliche Pannenstreifen zugeparkt.<\/p>\n<p>Alle stellen ihr Auto dorthin, um es vor der Flut zu sch\u00fctzen, die immer noch kommen k\u00f6nnte. Dann k\u00f6nnte ganz Bangkok unter Wasser stehen. Wir sind dann aber schon weg. Wie heisst&#8217;s so treffend? Nach uns die Sintflut. Auch beim Flughafen sind Pannenstreifen und die ersten beiden Fahrspuren verparkt.<\/p>\n<div id=\"attachment_677\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_4279.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-677\" class=\"size-medium wp-image-677\" title=\"Parkplatz auf der Autobahn\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_4279-300x200.jpg\" alt=\"Parkplatz auf der Autobahn\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_4279-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_4279-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_4279.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-677\" class=\"wp-caption-text\">Parkplatz auf der Autobahn<\/p><\/div>\n<p>Wir bleiben also in 3. Spur stehen, blockieren einen Rettungswagen und steigen schnell aus. Tami l\u00e4sst seinen Koffer um 3 \u20ac einfolieren, da er das Vertrauen in das internationale Transportwesen verloren hat. Da wir schon wieder online eingecheckt haben, m\u00fcssen wir uns wieder nur beim Baggae Drop off anstellen, wo gleich zwei Schalter frei waren. Es wird ein nettes Platzerl zum Warten gesucht. ICBeter will noch schnell was zum Trinken kaufen und l\u00e4sst das Gep\u00e4ck bei Tami stehen. Man kann hier aber nichts kaufen, wenn man keine Bordkarte vorzeigen kann.<\/p>\n<p>Also wieder zur\u00fcck und Bordkarte und Pass geholt. Die Passnummer wird in den Computer getippt, die Bordkarte wird gescannt. Dann darf eine Dose Sprite kaufen. Ordnung muss sein. Immerhin gibt es freies WLAN, was zwar langsam ist aber daf\u00fcr funktioniert. Es gesellt sich dann eine Gruppe von ca. 12 Leuten aus Sri Lanka oder Indien dazu, die alle gleichzeitig ihre Tupperware-Geschirre auspacken und beginnen Nudeln zu essen. Einer l\u00e4uft herum und fotografiert alle dabei. Einmal vor und einmal w\u00e4hrend dem Nudelessen. Irgendwie kommt hier richtig fremdl\u00e4ndisches Feeling auf&#8230;<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich zum Boardingbeginn gehen wir wieder zum Gate. Und diesmal beginnt das Boarding tats\u00e4chlich schon zum Boardingbeginn. Mit nur 6 Minuten Versp\u00e4tung setzt sich der Flieger in Bewegung. Der Flug dauert ca. 11,5 Stunden. Tami versucht sich im Boardentertainmentsystem Filme anzuschauen oder Musik zu h\u00f6ren. Aber es funktioniert nicht richtig.<\/p>\n<p>Die Stewardess veranslasst einen Reboot unserer Sitzreihe, dann geht es. Zumindest 10 Minuten lang. Dann ist es wieder vorbei. Aber die Spiele gehen wenigstens. Da es auch ein Pokerspiel gibt, wo man gegen die anderen Flugg\u00e4ste spielen kann, hat ICBeter die n\u00e4chsten 10 Stunden vor dem Landeanflug etwas zu tun. Schade, dass alles nur Spielgeld ist, denn aus ca. 20.000 Chips wurden im Laufe des Fluges \u00fcber 75.000.<\/p>\n<p>So verfliegt der Flug wieder wie im Flug und schon setzt die Kiste in Auckland auf. Bei der Passkontrolle wollen sie alles ganz genau wissen. Wo wir hinfahren, was wir uns anschauen, wie lange wir bleiben. Gerade, dass sie nicht nach dem Stuhlgang fragen. Beim Baggage Claim ist wieder die spannende Frage, wessen Koffer besch\u00e4digt sein wird. Georgis Schloss ist kaputtgegangen oder aufgebrochen worden. Sonst ist alles in Ordnung.<\/p>\n<p>Bevor sie uns reinlassen, m\u00fcssen wir noch zum Biohazard. Um sicher zu gehen, dass wir keine biologischen Bomben in Form von Pflanzen oder Erde mitbringen. ICBeter, der seine Bergschuhe mithat, muss diese auspacken und herzeigen. Dann wird nochmal das ganze Gep\u00e4ck ger\u00f6ngt und wir d\u00fcrfen ab sofort offiziell unser Unwesen in Neuseeland treiben.<\/p>\n<p>Wir haben diesmal kein Airportshuttle vorbestellt, sondern wir checken uns einfach vor Ort eines. Vor dem Ausgang steht schon eins und sie bringen uns f\u00fcr rund 38 \u20ac direkt zum Hotel. Auch hier fahren die Autos links, aber sie bleiben bei roten Ampeln stehen und halten bei Vorrangschildern an, wenn ein anderes Auto kommt. So etwas sind wir einfach nicht gewohnt&#8230;<\/p>\n<p>Wir haben zwei Apartements in einem Apartementhotel. Zwei Schlafzimmer, ein Vorzimmer, ein Klo\/Bad und eine Kochecke. Leider sind die beiden auf verschiedenen Stockwerken. Damit man mit dem Lift in ein Stockwerk fahren kann, muss man sich mit einer RFID-Karte autorisieren. F\u00fcr das \u00d6ffnen der T\u00fcre ist dann noch ein Chip auf der Karte. Leider ist das \u00d6ffnen eine ganz eigene Technik, so einfach wird es einem nicht gemacht. Man muss die Karte richtig einstecken und dann ein bis zwei Sekunden drinnen lassen. Dann geht die T\u00fcr auf.<\/p>\n<p>Nachdem die Zimmer bezogen sind und Internetverbindung hergestellt wurde, gehen Mura, ICBeter und Tonittt mal einkaufen. Es m\u00fcssen schlie\u00dflich Vorr\u00e4te eingekauft werden. Bei der Rezeption sagen sie uns, wo wir den n\u00e4chsten gro\u00dfen Supermarkt finden. Wir marschieren ca. eine Viertelstunde dorthin.<\/p>\n<p>Dabei erleben wir einen Temperaturschock von rund 32\u00b0 in Bangkok auf ca. 16\u00b0 mit Nieselregen und Wind hier. Vor dem Supermarkt gibt es eine Tankstelle, wo wir Telefon-SIM-Karten kaufen. Damit wir in den n\u00e4chsten Wochen Verbindung halten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Supermarkt wird ein Wagerl angef\u00fcllt. Nur eines, weil wir alles mit dem Bus transportieren m\u00fcssen. F\u00fcr Fr\u00fchst\u00fcck wird eingekauft und tiefgek\u00fchlte H\u00fchnerschnitzel f\u00fcr das Abendessen. Auf die Kekse in Simpsons-Form wird verzichtet, weil eben alles zum Bus geschleppt werden muss. Wir verstauen alles im Plastiksackerln und verlassen den Supermarkt.<\/p>\n<p>Draussen vor dem Eingang gefriert Mura pl\u00f6tzlich das Blut vor Schreck&#8230; er hat das Ketchup vergessen! Am Abend droht es also kein Ketchup zu geben! Nachdem er sich wieder einigerma\u00dfen gefangen hat, l\u00e4uft er schnell wieder hinein und holt eine gro\u00dfe Flasche. Wieder eine neue Krise \u00fcberstanden&#8230;<\/p>\n<p>Zur\u00fcck geht es mit dem Bus. Die elektronischen Anzeigetafeln melden, dass 3 Busse etwa gleichzeitig kommen werden. Alle drei in 8 Minuten. In den ersten in den wir einsteigen, zeigen wir dem Busfahrer, bis wohin wir fahren wollen. Er scheint sich mit der Karte nicht sonderlich auszukennen, wir m\u00fcssen ihm 3 Mal erkl\u00e4ren, wo wir sind und wo wir hin wollen.<\/p>\n<p>Letztlich kommen wir doch gut an. Als Mura mit dem Backen beginnen will, muss er feststellen, dass wir kein Backpapier haben, wo wir das Fleisch drauf legen k\u00f6nnen. ICBeter schaut noch in zwei Gesch\u00e4ften, ob er eines findet, aber das ist nicht von Erfolg gekr\u00f6nt.<\/p>\n<p>Also wird beschlossen, mangels Backpapier Pizza essen zu gehen. Ausser Georgi, der nur mehr wenige Lebenszeichen von sich gibt und nicht zu wecken ist. Da wir noch einem Convenience Store vorbei kommen, fragen wir nach und es gibt tats\u00e4chlich welches. Jetzt kann dem Essen machen nichts mehr im Wege stehen. Ausser der Subway, andem wir vorbeikommen und von dem wir uns unser Abendessen holen statt die H\u00fchnerschnitzel zu machen.<\/p>\n<p>Wir nehmen die Subs mit nach Hause und essen dort, w\u00e4hrend wir die Simkarten in die Handys reingeben. Damit sind wir f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage ger\u00fcstet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der n\u00e4chste Reisetag ist angebrochen. 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