{"id":771,"date":"2011-11-15T11:55:51","date_gmt":"2011-11-15T10:55:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=771"},"modified":"2011-11-15T11:55:51","modified_gmt":"2011-11-15T10:55:51","slug":"tag-14-lake-taupo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=771","title":{"rendered":"Tag 14 &#8211; Lake Taupo"},"content":{"rendered":"<p>Um 0800 l\u00e4utet der Wecker, weil um 1000 wieder Checkout ist. Die Duschen haben hier wieder 5-Minuten-Kn\u00f6pfe. Das Ende der 5 Minuten wird durch einen pulsierenden Wasserstrahl angezeigt. Weil die Sonne scheint und wir diesmal einen Tisch direkt neben dem Wohnmobil haben, wird heute an der frischen Luft gefr\u00fchst\u00fcckt. Damit es nicht immer das gleiche gibt, haben wir diesmal Thunfisch und Lachs mit dabei.<\/p>\n<p>Bereits um 1100 verlassen wir den Campingplatz. Unsere Bef\u00fcrchtung, dass die Nummernkombination, die man bei Ein- und Ausfahrt eintippen muss, nur bis 1000 gilt, erf\u00fcllt sich nicht. Unsere Besichtigungstour beginnt ein paar Kilometer entfernt bei den Huka Falls. Das ist ein kleiner Canyon mit anschlie\u00dfendem Wasserfall. Mura wirft nach der Besichtigung seine Cent-M\u00fcnzen in die Spendenbox, um uns wieder gutes Karma zu sichern.<\/p>\n<p>Dann geht es weiter zu \u201eCraters of the Moon\u201c. Das ist insofern interessant, als der Mond auch nach Erringung der Weltherrschaft au\u00dferhalb unserer Kontrolle sein wird. Das ganze entpuppt sich als thermisch aktive Landschaft mit Dampfl\u00f6chern, Kratern und Schlammkratern. Es sieht genauso aus wie in Yellowstone, nur ganz anders&#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_773\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5114.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-773\" class=\"size-medium wp-image-773\" title=\"Auf dem Mond...\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5114-300x200.jpg\" alt=\"Auf dem Mond...\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5114-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5114-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5114.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-773\" class=\"wp-caption-text\">Auf dem Mond...<\/p><\/div>\n<p>Der Rundgang dauert ca. eine Stunde. Dann g\u00f6nnen wir uns noch ein Eis, denn es ist schon ziemlich warm und das muss ausgenutzt werden. Mura hat gestern zur Finanzierung unserer Reise drei Rubbellose gekauft, die jetzt aufgerubbelt werden m\u00fcssen. Das ist nat\u00fcrlich nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Wir rubbeln in ansteigendem Schwierigkeitsgrad. Das erste Los ist noch einfach. Man muss 10 Zahlen aufrubbeln und wenn diese im Gewinnfeld vorkommen, dann hat man gewonnen.<\/p>\n<p>Leider haben wir Karin diesmal nicht mit, die sich in Schottland als Meisterin des Rubbelns erwiesen hat. Deshalb geht Mura an die Sache heran. Er versagt aber kl\u00e4glich und rubbelt nur falsche Zahlen auf. Also muss beim zweiten Los ICBeter ran. Da wird es schon komplizierter. Es ist ein Monopoly-Los. Auf einem Feld rubbelt man die Stra\u00dfennamen auf und danach die Stra\u00dfe in dem zweiten Feld. Wenn dort etwas anderes steht als \u201eTry Again\u201c ist man ein Gewinner. Es steht jedesmal \u201eTry Again\u201c dort. Wieder eine Pleite.<\/p>\n<p>Langsam kommen erste Zweifel an dem Plan auf, die Reise so zu finanzieren. Aber es ist noch das dritte Los da, das Georgi aufrubbelt. Es ist ein Kreuzwortr\u00e4tsellos. Auf einer Seite werden Buchstaben aufgerubbelt, die dann auch im Kreuzwortr\u00e4tsel daneben sein m\u00fcssen. Aber auch hier wird es nichts mit dem gro\u00dfen Geld uns so m\u00fcssen wir uns auf Plan B verlassen, Macao. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erz\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Letzte Besichtigungsstation ist Lake Taupo. Lake Taupo ist ein Vulkankrater und zwar ein ziemlich gro\u00dfer Vulkankrater. Er hat etwa 620 km\u00b2 und ist bei einem Vulkanausbruch vor ca. 22.000 Jahren entstanden. Sollte er jetzt wieder ausbrechen, werden wir alle keine Probleme mehr haben. Wir warten eine Weile, da sich aber keine Anzeichen eines Ausbruches zeigen, ziehen wir wieder ab.<\/p>\n<p>Beim Vorbeifahren sehen wir eine kleine k\u00fcnstliche Insel ein St\u00fcck vor dem Ufer. Dort drauf ist ein Golf-Loch. Von der K\u00fcste kann man versuchen dort ein Hole-in-one zu schlagen. Wenn es einem dreimal gelingt, gewinnt man 10.000 $. Da wir beim Rubbeln erkannt haben, dass heute kein Gl\u00fcckstag ist, versuchen wir es aber erst gar nicht.<\/p>\n<p>Dann steht wieder Einkaufen auf dem Programm. Heute waren wir ja noch gar nicht. Aber nicht zum Countdown-Supermarkt, sondern zum Warehouse. Wir brauchen Plastikteller. Drinnen angekommen laufen wir durch die G\u00e4nge und kaufen alles m\u00f6gliche ein. Nur keine Plastikteller, die finden wir nicht. Wir kaufen zwei Deluxe-Kopfpolster, ein Schokoladen-Monopoly-Spiel und einen offiziellen All-Blacks-Kiwi. Das ist ein Maskottchen der Rugby-Nationalmannschaft von Neuseeland.<\/p>\n<div id=\"attachment_774\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5184.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-774\" class=\"size-medium wp-image-774\" title=\"All Blacks Kiwi\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5184-200x300.jpg\" alt=\"All Blacks Kiwi\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5184-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5184.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-774\" class=\"wp-caption-text\">All Blacks Kiwi<\/p><\/div>\n<p>Er ist ab jetzt unser neuer Reisebegleiter und wird in der Windschutzscheibe unseres Wohnmobils sitzen. Er hat aber noch keinen Namen. Wir haben von Adolf bis Zacharias schon alles durch. Wir brauchen also dringend Tipps!<\/p>\n<p>Nach dem Einkauf geht es zum n\u00e4chsten Campingplatz. Die Strecke f\u00e4hrt erstmals ICBeter, weil heute sonst keine Risiken auf dem Programm stehen. Es gibt aber keine besonderen Vorkommnisse, au\u00dfer dass uns ein Tanklaster mit Anh\u00e4nger rund einen Meter auf unserer Seite entgegen gekommen ist und kurz vor Schluss der Tankalarm losgeht, weil auch der mittlerweile dritte Tank zu Ende gefahren ist. Es kommt aber noch rechtzeitg eine BP-Tankstelle, wo wir einen Refill bekommen. An der Tankstelle h\u00f6ren wir lauten Sirenenalarm. Entweder es brennt etwas oder irgendein Vulkan bricht aus. Wir werden sehen. Dann darf Mura weiterfahren. Das Navi ist diesmal wieder kreativ und f\u00fchrt uns auf einer sch\u00f6nen Nebenstra\u00dfe an unser Ziel, die aus vielen engen Serpentinen besteht.<\/p>\n<p>Wir sind am Top-10-Campingplatz in Waitomo. Gegen\u00fcber ist der Supermarkt, aber beim Fleischhauer in Zemendorf gibt es eine gr\u00f6\u00dfere Warenauswahl. Es wird heute also nicht gegrillt, sondern wieder mal Essen gegangen. Man braucht ja nicht jeden Abend Steaks essen. Das einzige Lokal in der N\u00e4he ist von einer Horde Pensionisten heimgesucht worden, die mit dem Bus da sind. Wir k\u00f6nnen uns aber drau\u00dfen hinsetzen, es ist nicht so kalt.<\/p>\n<p>Alle essen Salmon. Das sind keine Salmonellen, sondern Lachs. Au\u00dfer Mura, der isst ein sch\u00f6nes Steak. Trotz der Senioreninvasion kommt das Essen relativ schnell und ist auch gut. Die Internetverbindung ist nicht so schnell wie in Taupo, es l\u00e4sst sich aber damit arbeiten. Die Duschen haben ein 10-Minuten-Limit, was immerhin doppelt so lange ist wie hier meist \u00fcblich. Wichtiges Plus ist auch, dass die Waschmuscheln nur einen Wasserhahn haben und nicht zwei mit jeweils einmal brennhei\u00df und einmal saukalt. Au\u00dferdem gibt es einen Hotpool.<\/p>\n<div id=\"attachment_775\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5172.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-775\" class=\"size-medium wp-image-775\" title=\"Schoko-Monopoly\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5172-300x200.jpg\" alt=\"Schoko-Monopoly\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5172-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5172-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5172.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-775\" class=\"wp-caption-text\">Schoko-Monopoly<\/p><\/div>\n<p>Am Abend wird dann wie jedesmal beim Heimkommen Schuh-Memory gespielt: Welche Schuhe geh\u00f6ren wem und welche geh\u00f6ren zusammen? Au\u00dferdem wird das Schokoladen-Monopoly-Spiel gespielt. Die einzelnen Stra\u00dfen-Karten sind Schokost\u00fccke. Mit dem Gl\u00fccksrad werden Farben ausgelost und wer eine voll besetzte Farbe dreht, darf sich alle Schokos dort nehmen&#8230; oder so \u00e4hnlich. Wer es genau wissen will, soll im Google danach suchen. Jedenfalls kassiert Tonittt die meisten Schoki ab.<\/p>\n<p>Schon vor Mitternacht wird der Tag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt, denn morgen ist die Gl\u00fchw\u00fcrmchenh\u00f6lle auf dem Programm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um 0800 l\u00e4utet der Wecker, weil um 1000 wieder Checkout ist. Die Duschen haben hier wieder 5-Minuten-Kn\u00f6pfe. Das Ende der 5 Minuten wird durch einen pulsierenden Wasserstrahl angezeigt. 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