{"id":778,"date":"2011-11-16T09:06:14","date_gmt":"2011-11-16T08:06:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=778"},"modified":"2011-11-17T12:57:42","modified_gmt":"2011-11-17T11:57:42","slug":"tag-15-%e2%80%93-waitomo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=778","title":{"rendered":"Tag 15 \u2013 Waitomo"},"content":{"rendered":"<p>Bereits um 0630 heisst es Tagwache, denn heute ist wieder einiges los. Die Gl\u00fchw\u00fcrmchen-H\u00f6hlen von Waitomo sind das heutige Ziel. ICBeter, Tonittt und Tami haben die Combo mit drei verschiedenen H\u00f6hlen gebucht. Mura und Georgi werden diesmal aber nicht das Wohnmobil h\u00fcten, sondern machen eine Action-Tour durch eine der drei H\u00f6hlen. Die sogenannte Black Abyss Tour.<\/p>\n<p>Der Treffpunkt ist nur 2 km von unserem Campingplatz entfernt. Wir schaffen es daher locker, p\u00fcnktlich zu sein. Die Dreiergruppe wird um 0900 mit einem Bus abgeholt und zum Ruakari-Cave gebracht. Unterwegs werden noch zwei Chinesen aufgegabelt so ist es dann eine sch\u00f6ne kleine F\u00fcnfergruppe. Also fast eine individuelle F\u00fchrung f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Es geht erst \u00fcber einen spiralf\u00f6rmigen Abgang nach unten. Dann geht es in die H\u00f6hle hinein. Es ist eine Tropfsteinh\u00f6hle. Dort, wo sie orange beleuchtet ist, darf man mit Blitz fotografieren, wo blaues Licht ist nur ohne. Nach einer Weile Marsch durch verschiedenenste Tropfsteinformationen kommen wir dann zum ersten Gl\u00fchw\u00fcrmchen-Spot. Die F\u00fchrerin sagt, wir m\u00fcssen jetzt laut schreien, um die Gl\u00fchw\u00fcrmchen aufzuwecken. Sie glauben dann, die Schallwellen stammen von Isekten und schalten ihre Lichter ein.<\/p>\n<div id=\"attachment_794\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5222.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-794\" class=\"size-medium wp-image-794\" title=\"Gl\u00fchw\u00fcrmchen\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5222-300x200.jpg\" alt=\"Gl\u00fchw\u00fcrmchen\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5222-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5222-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5222.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-794\" class=\"wp-caption-text\">Gl\u00fchw\u00fcrmchen<\/p><\/div>\n<p>Es sind Fliegenlarven, die eine Weile als Wurm ihr Dasein in der H\u00f6hle fristen. Sie ern\u00e4hren sich von Insekten, die sich in die H\u00f6hle verirren und einen Weg nach drau\u00dfen suchen. Sie halten die Lichter f\u00fcr das Licht am Ende des Tunnels und fliegen darauf zu. Dann verfangen sie sich in den klebrigen F\u00e4den, die dort sind und werden aufgefuttert. Ganz sch\u00f6n hinterlistig diese Vieher.<\/p>\n<p>Wir sehen auch das Metallrohr, das beim Ausbau der H\u00f6hle verwendet wurde, um Baumaterialien herunter zu bringen. Es geht 65 Meter bis zur Oberfl\u00e4che. Nach der Tour werden wir zum Ausgangspunkt zur\u00fcckgefahren. Es geht sich sch\u00f6n aus, dass wir die 1100-Tour im Gloworm Cave bekommen. Wir m\u00fcssen mit dem Wohnmobil selbst hinfahren.<\/p>\n<p>Hier sieht man weniger faszinierende Tropfsteine, aber das Ende der Tour ist eine Bootsfahrt, bei der ein paar Millionen Gl\u00fchw\u00fcrmchen zu sehen sind. In dieser H\u00f6hle ist das Fotografieren komplett verboten. Die Leute fotografieren die Gl\u00fchw\u00fcrmchen trotzdem. Nat\u00fcrlich mit Blitz&#8230; Dann ist Zeit zum Mittagessen. Das sind wir gar nicht mehr gewohnt, denn wir essen aus Effizienzgr\u00fcnden nur mehr in der Fr\u00fch und am Abend. Aber wir haben bei der Bestellung Burger dazubestellt und die holen wir uns jetzt.<\/p>\n<p>Wir bekommen ein Plastikteil, das leuchtet und T\u00f6ne von sich gibt, wenn das Essen fertig ist. Mit so einem Teil haben wir in Edinburgh schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Das bedeutet meist lange warten. Aber wir haben Gl\u00fcck und nach 10 Minuten k\u00f6nnen wir unsere Burger abholen. Tami kauft noch im Giftshop ein und dann fahren wir zur dritten H\u00f6hle, dem Aranui Cave. Zuerst m\u00fcssen wir noch eine Extremsteigung absolvieren, um den Parkplatz zu verlassen. Der ist wohl nicht f\u00fcr Wohnmobile ausgelegt worden, als er gebaut wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_795\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5288.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-795\" class=\"size-medium wp-image-795\" title=\"Taskforce beim 3-H\u00f6hlen-Marathon\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5288-300x200.jpg\" alt=\"Taskforce beim 3-H\u00f6hlen-Marathon\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5288-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5288-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5288.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-795\" class=\"wp-caption-text\">Taskforce beim 3-H\u00f6hlen-Marathon<\/p><\/div>\n<p>Im Aranui Cave gibt es keine Gl\u00fchw\u00fcrmchen, daf\u00fcr aber umso beeindruckendere Tropfsteinformationen in allen m\u00f6glichen Farben. Manche sehen aus wie Schokoladeneis. Hier darf man uneingeschr\u00e4nkt fotografieren. Fazit unseres Drei-H\u00f6hlen-Marathons: Wer nur Zeit f\u00fcr eine H\u00f6hle hat, sollte sich Ruakari anschauen, da hat man Tropfsteine und Gl\u00fchw\u00fcrmchen. Wer nur die Gl\u00fchw\u00fcrmchen sehen will, geht lieber in den Gloworm Cave.<\/p>\n<p>Nach dieser H\u00f6hle wird die Fahrt zur\u00fcck zum Ausgangspunkt angetreten. Dort warten schon Mura und Georgi. Die beiden haben in der Fr\u00fch einmal Neoprenanz\u00fcge, Neoprensocken, Gummischuhe und Helme bekommen. Alles war von den Vorg\u00e4ngern noch komplett nass. Anschlie\u00dfend wurden sie zur Ruakari-H\u00f6hle gef\u00fchrt wo sie Abseiling mussten \u00fcben.<\/p>\n<div id=\"attachment_796\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/BWR2-16-11-11-9am-Vashti+Monkey009.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-796\" class=\"size-medium wp-image-796\" title=\"Georgi beim Abseiling\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/BWR2-16-11-11-9am-Vashti+Monkey009-225x300.jpg\" alt=\"Georgi beim Abseiling\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/BWR2-16-11-11-9am-Vashti+Monkey009-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/BWR2-16-11-11-9am-Vashti+Monkey009.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-796\" class=\"wp-caption-text\">Georgi beim Abseiling<\/p><\/div>\n<p>Danach begann die Tour mit dem Abseilen in die H\u00f6hle. Da ging es 30 Meter hinuter, die Breite des Schachtes war gerade so, dass Mura eben mal so durchgepasst hat. Nach einem 15 Minuten Marsch \u00fcber Stein und durch enge Durchg\u00e4nge kam der Flying Fox. Das kennt man so \u00e4hnlich auch bei uns von Kinderspielpl\u00e4tzen. Nur wird man hier an eine Rolle auf einem Seil gekettet und rutscht mit einem Affenzahn rund 20m ins schwarze Nichts&#8230;<\/p>\n<p>Mura war der Erste, der das in kompletter Dunkelheit machen musste. Was man nicht alles tut f\u00fcr die Weltherrschaft. Dann gab es Kakao und was zum Futtern an einer etwa 3m hohen Klippe. Und wie es die meisten schon geahnt hatten mussten sie danach da runter&#8230; Mitten ins kalte Wasser rein und mit einem Schwimmreifen am Hintern, denn das Wasser war nur ca. 1m tief.. Bei einem 3m Sprung nicht sehr sicher. Damit sind sie ca. 500 Meter flussaufw\u00e4rts geschwommen. Dort wurde eine Geschichte erz\u00e4hlt, wie die Gl\u00fchw\u00fcrmchen entstanden sind. Es geht um ein W\u00fcrmchen, das immer mit einer Taschenlampe herumgelaufen ist und von den anderen deswegen geh\u00e4nselt wurde. Eines Tages traf es aber eine W\u00fcrmerfrau mit ebenfalls einer Taschenlampe&#8230;. Den Rest kann man sich denken&#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_797\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/BWR2-16-11-11-9am-Vashti+Monkey037.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-797\" class=\"size-medium wp-image-797\" title=\"Mura beim Ausstieg aus der Gl\u00fchw\u00fcrmchenh\u00f6lle\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/BWR2-16-11-11-9am-Vashti+Monkey037-300x225.jpg\" alt=\"Mura beim Ausstieg aus der Gl\u00fchw\u00fcrmchenh\u00f6lle\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/BWR2-16-11-11-9am-Vashti+Monkey037-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/BWR2-16-11-11-9am-Vashti+Monkey037-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/BWR2-16-11-11-9am-Vashti+Monkey037.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-797\" class=\"wp-caption-text\">Mura beim Ausstieg aus der Gl\u00fchw\u00fcrmchenh\u00f6lle<\/p><\/div>\n<p>Dann sind sie in der Dunkelheit wieder flussabw\u00e4rts getrieben und haben an der H\u00f6hlendecke millionen Gl\u00fchw\u00fcrmer bestaunt. Anschlie\u00dfend noch ein wenig Waten durch teilweise schulterhohes Wasser. Zum Schluss wurde zum Dr\u00fcberstreuen noch auf zwei Wasserf\u00e4lle hinaufgeklettert. Erst dann wurden sie nach ca. 3h davon 2h im Wasser (Wassertemperatur irgendwo zwischen Saukalt und Arschkalt) erl\u00f6st und durften aus der H\u00f6hle rausklettern.<\/p>\n<p>Dann fuhr ICBeter zum n\u00e4chsten Campingplatz. Der liegt im Tongariro Nationalpark. Etwa 2,5 Stunden Fahrt und schon waren wir dort. Es ist kein Top-10-Campingplatz, deshalb gibt es dort kein WLAN. Das ist nat\u00fcrlich ein R\u00fcckschlag, aber damit werden wir auch noch fertig.<\/p>\n<p>Im Campingplatz-Shop kaufen wir f\u00fcr Abendessen und Fr\u00fchst\u00fcck ein, das ist zwar doppelt so teuer wie im Supermarkt, aber wir sind bei keinem Countdown-Supermarkt vorbeigekommen. Da es kein Internet gibt, machen wir uns gleich ans Essen kochen. Spaghetti mit Paradeissauce und Faschiertem steht auf dem Speiseplan. Mura verweigert und isst kalt. In der Campingk\u00fcche ist alles voller Leute. 100 % davon sprechen deutsch. Es sind auch einige da, die ebenfalls morgen den Tongariro Alpine Crossing machen wollen \u2013 sofern das Wetter passt. Wir kochen 1 kg Spaghetti und zwei Dosen Paradeissauce. Ohne Muras Hilfe k\u00f6nnen wir aber nicht alles aufessen. Um trotz fehlendem WLAN den Blog posten zu k\u00f6nnen, investiert ICBeter noch 2 $ in 15 Minuten Internet beim Internetkiosk.<\/p>\n<p>Dann wird der Tag f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt, denn morgen hei\u00dft es wieder fr\u00fch aufstehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits um 0630 heisst es Tagwache, denn heute ist wieder einiges los. Die Gl\u00fchw\u00fcrmchen-H\u00f6hlen von Waitomo sind das heutige Ziel. ICBeter, Tonittt und Tami haben die Combo mit drei verschiedenen H\u00f6hlen gebucht. 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