{"id":799,"date":"2011-11-18T09:20:29","date_gmt":"2011-11-18T08:20:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=799"},"modified":"2011-11-18T09:24:01","modified_gmt":"2011-11-18T08:24:01","slug":"tag-17-wellington","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=799","title":{"rendered":"Tag 17 &#8211; Wellington"},"content":{"rendered":"<p>Heute war etwas sp\u00e4ter Aufstehen angesagt, weil wir nur die Checkout-Zeit des Campingplatzes um 1000 einhalten m\u00fcssen. Auf diesem Campingplatz gibt es wieder keine Zeitkn\u00f6pfe bei den Duschen, also wieder unbeschr\u00e4nkter Download. Um etwas Abwechslung in unser Leben zu bringen, gibt es zum Fr\u00fchst\u00fcck diesmal Miesmuscheln mit Knoblauchsauce an geschnittenen Paradeisern und Butterbaguette. Au\u00dferdem gibt es Tunfisch auf Tomatensauce mit leicht angetoastetem Vollkorntoast.<\/p>\n<p>Diesmal haben wir Frodo nicht in der K\u00fcche, sondern gleich im Wohnmobil vergessen \u2013 mitsamt dem Toastbrot. Wir werden langsam nachl\u00e4ssig. Beim Blick in den Raum neben der K\u00fcche stellen wir fest, dass sie jetzt wo wir da gewesen sind, zu renovieren beginnen. Wir waren gestern nur kurz drinnen und schon reissen sie dort die Teppiche raus&#8230;<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck sehen wir, dass unser Wohnmobil von zwei Enten belagert wird. Das sind sicher wieder so Viecher, die abgerichtet sind um uns auszuspionieren! Damit kann man uns aber nicht mehr reinlegen. Mit nur einer Stunde Versp\u00e4tung verlassen wir dann den Campingplatz. Unser Ziel heisst Wellington, die Fahrt dahin dauert drei Stunden.<\/p>\n<p>Es stehen in Neuseeland anscheinend Wahlen vor der T\u00fcre. Unterwegs sieht man immer haufenweise Wahlplakate stehen. Dabei wird in Design nicht viel Geld investiert. Es ist das Gesicht des Kandidaten, sein Name und die Partei darauf. Die Sozialisten haben einen roten Hintergrund, die Nationalisten einen blauen. Dann gibt es noch vereinzelt Plakate von den Gr\u00fcnen und der Maori-Partei.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Fahrt geht wieder die Treibstoff-Warnlampe an, wir m\u00fcssen schon wieder tanken. Wir kommen an einer BP-Tankstelle vorbei, aber wir bekommen bei Shell und Gull 4 Cent Rabatt pro Liter von unserem Countdown-Einkauf. Also muss es weitergehen. Die n\u00e4chste Tanke ist eine Esso, das geht nat\u00fcrlich auch nicht, also muss es noch weiter reichen. Ausgerechnet jetzt sind wir auf der einzigen Autobahn im Umkreis von ein paar hundert Kilometer und es gibt hier keine Autobahn-Tankstellen.<\/p>\n<p>Darum m\u00fcssen wir das Navi befragen. Es leitet uns von der Autobahn runter zu n\u00e4chstbesten Tankstelle. Und es ist tats\u00e4chlich eine Shell. Das Navi ist halt unschlagbar. Es gehen 73 Liter in den 75-Liter-Tank hinein. Danach geht es direkt nach Wellington. Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland. Sie liegt ganz am S\u00fcdende der Nordinsel. Unser Campingplatz liegt direkt am Hafen, nur rund 100 Meter von der F\u00e4hren entfernt, die wir morgen nehmen m\u00fcssen.<\/p>\n<div id=\"attachment_802\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5607.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-802\" class=\"size-medium wp-image-802\" title=\"Campingplatz Wellington\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5607-300x200.jpg\" alt=\"Campingplatz Wellington\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5607-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5607-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5607.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-802\" class=\"wp-caption-text\">Campingplatz Wellington<\/p><\/div>\n<p>Campingplatz ist eigentlich \u00fcbertrieben, es ist ein gro\u00dfer alsphaltierter Parkplatz, wo es Stromanschl\u00fcsse f\u00fcr die Wohnmobile gibt. Es gibt au\u00dferdem sieben Duschen und ein WC (jeweils eines f\u00fcr Damen und Herren). All das kann man mit einem Geheimcode aufmachen, den man bei der Einfahrt bekommt.<\/p>\n<p>Dann beginnen wir mit der Besichtigungstour. Wir marschieren erst einmal planlos los, um einen Touristeninformation zu finden und eine Stra\u00dfenkarte von der Stadt zu bekommen. Die kennen so Leute wie uns schon und haben \u00fcberall Schilder aufgeh\u00e4ngt, die zur Touristeninformation weisen. Dort gibt es auch einen Giftshop, wo wir ein paar Sachen einkaufen.<\/p>\n<p>Mura muss einen Postkasten f\u00fcr seine Postkarten suchen. Da er Briefmarken von Universal Mail draufgepickt hat, muss er auch einen blauen Postkasten von Universal Mail suchen. Man kann die nicht so einfach in den roten Postkasten von der staatlichen Post hineinwerfen. Ordnung muss schlie\u00dflich sein. Nach einigem Suchen finden wir einen.<\/p>\n<p>Danach gehen wir ins Te Papa-Museum. Das ist das gr\u00f6\u00dfte Museum in Neuseeland und der Eintritt ist frei. Auf dem Weg dorthin finden wir noch einen Postkasten von Universal Mail. Da wir nicht den ganzen Tag Zeit haben, entschlie\u00dfen wir uns, nur den 4. Stock anzuschauen, wo es eine Maori-Ausstellung gibt. Es sind auch einige Nachbauten von Maori-Geb\u00e4uden zu sehen. Wir gehen auch in eine kurze Kino-Vorf\u00fchrung. Dort stehen vor der Leinwand ein Haufen alter Dinge herum. W\u00e4hrend der Kurzfilm l\u00e4uft, werden diese von einem Spot beleuchet und bewegen sich und geben Ger\u00e4usche von sich. Also 4D-Kino der anderen Art.<\/p>\n<div id=\"attachment_801\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-801\" class=\"size-medium wp-image-801\" title=\"Wellington Cable Car\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5600-300x200.jpg\" alt=\"Wellington Cable Car\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5600-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5600-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_5600.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-801\" class=\"wp-caption-text\">Wellington Cable Car<\/p><\/div>\n<p>Als n\u00e4chstes steht der Wellington Cable Car auf dem Programm. Das ist ein Waggon, der von einem Seil gezogen einen steilen Berg hinauf f\u00e4hrt. Gleichzeitig f\u00e4hrt ein anderer Waggon herunter. In der Mitte treffen sie sich. Diese schlauen Leute haben genau dort Ausweichgleise gemacht, damit die beiden Waggons aneinander vorbeifahren k\u00f6nnen. Einmal rauf und runter fahren kostet ca. \u20ac 3,50. Oben gibt es einen botanischen Garten und ein Observatorium. Davor ist eine menschliche Sonnenuhr. Man muss sich auf einen bestimmten Punkt stellen \u2013 der ist je nach Datum ein anderer \u2013 und man wirft einen Schatten auf die Sonnenuhr. Wir testen das ausgiebig und es stimmt.<\/p>\n<p>Weil langsam Essenszeit ist, fahren wir wieder hinunter. Mura hat beim Hergehen einen Subway ersp\u00e4ht und steuert jetzt unaufhaltsam darauf zu. Leider wei\u00df der nicht mehr genau wo der war. Also irren wir eine Weile durch die Stadt. So lernt man am besten fremde St\u00e4dte kennen. Als wir schon damit spekulieren, ein anderes Lokal zu nehmen, taucht der Subway nach einem Geistesblitz von Georgi, wo wir ungef\u00e4hr hingehen sollten pl\u00f6tzlich auf.<\/p>\n<p>Nach dem Essen wird der Heimmarsch angetreten. Das Internet ist hier gratis, aber auf eine Stunde beschr\u00e4nkt. Wir m\u00fcssen daher wieder b\u00f6se Tricks anwenden, um den ganzen Abend Internet zu haben. Es ist langsam, daher ist die Chance, dass heute Blogfotos gepostet werden bestenfalls 40:40. Es geht schon fr\u00fcher zu Bett, denn morgen m\u00fcssen wir um 0700 nicht aufstehen, sondern schon bei der F\u00e4hre sein. Die Nordinsel ist damit abgehakt. Wir werden nur mehr f\u00fcr kurze Zeit nach Auckland zur\u00fcckkehren, weil wir von dort zur\u00fcck fliegen werden. Die restliche Reise wird auf der S\u00fcdinsel stattfinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute war etwas sp\u00e4ter Aufstehen angesagt, weil wir nur die Checkout-Zeit des Campingplatzes um 1000 einhalten m\u00fcssen. Auf diesem Campingplatz gibt es wieder keine Zeitkn\u00f6pfe bei den Duschen, also wieder unbeschr\u00e4nkter Download. 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