{"id":886,"date":"2011-11-26T12:44:09","date_gmt":"2011-11-26T11:44:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=886"},"modified":"2011-11-26T12:44:09","modified_gmt":"2011-11-26T11:44:09","slug":"tag-25-%e2%80%93-dunedin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=886","title":{"rendered":"Tag 25 \u2013 Dunedin"},"content":{"rendered":"<p>Heute war wieder Standard-Tagwache um 0800. Wegen des welchselhaften Wetters \u2013 mal sonnig und nach 10 Minuten leichter Regen, dann wieder sonnig \u2013 wird das Fr\u00fchst\u00fcck ins Wohnmobil verlegt. Leider ist der Spam ausgegangen und so fehlt beim Fr\u00fchst\u00fcck halt schon etwas. Merken: N\u00e4chstes Mal 5 Dosen Spam als Notration einlagern! Frodo toastet brav die wei\u00dfen Toasts, denn Vollkorn-Zeug haben wir uns inzwischen abgew\u00f6hnt.<\/p>\n<p>Am Tisch des Nebenplatzes liegt ein liegengebliebenes Messer. Das trifft sich gut, denn wir haben eines verloren \u2013 ja, schon wieder. ICBeter schleicht heimt\u00fcckisch nach drau\u00dfen und klaut das Messer. Mit einem Messer zu wenig ist die Weltherrschaft nun mal auf keinen Fall zu erringen. Mit nicht mal einer Stunde Versp\u00e4tung verlassen wir den Campingplatz. Erstes Ziel ist die Innenstadt von Dunedin.<\/p>\n<div id=\"attachment_888\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6386.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-888\" class=\"size-medium wp-image-888\" title=\"Kiwi in Dunedin\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6386-300x200.jpg\" alt=\"Kiwi in Dunedin\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6386-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6386-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6386.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-888\" class=\"wp-caption-text\">Kiwi in Dunedin<\/p><\/div>\n<p>Dunedin wird hierzulande \u201eDaniiidn\u201c ausgesprochen. Klingt komisch, ist aber so. Wir bleiben ein paar hundert Meter au\u00dferhalb des Zentrum stehen und parken dort. Auch am Samstag muss man Geld in den Opferstock der Parksheriff-Sekte einwerfen. Die gibt es auch bei uns. Einen Dollar pro Stunde. Dann geht\u2019s in Richtung Zentrum. Auf dem Weg dorthin sticht uns sofort die Cadbury-Fabrik ins Auge. Cadbury ist die ber\u00fchmteste Schokofabrik in Neuseeland.<\/p>\n<p>Ein Besuch dort kann nur ein Schritt in Richtung Weltherrschaft sein. Wir melden uns f\u00fcr eine Tour an. Leider arbeiten die hier am Samstag nicht, so gibt es nur eine verk\u00fcrzte Tour ohne die Fabrikshallen selbst. Nach Erringung der Weltherrschaft werden wir das \u00e4ndern. Schokolade muss 7\/24 produziert werden!<\/p>\n<p>Da wir bis zur Tour \u00fcber eine Stunde Zeit haben, setzen wir unsere Besichtigungstour von Dunedin fort. Wir sehen zwei Kirchen, ein vergleichsweise mickriges \u201eOccupy Dunedin\u201c-Camp und den zentralen Platz, das Octogon. Bevor die Schokotour beginnt, gehen wir noch schnell Geld in den Opferstock nachwerfen.<\/p>\n<p>Danach geht es direkt zur Schokoladenfabrik und die Tour beginnt. Am Anfang sehen wir ein Video, das die Geschichte der Fabrik erz\u00e4hlt. Dann gehen wir in die Fabrik hinien und es wird uns erkl\u00e4rt, wie die Schokolade aus den Ausgangsmaterialien gemacht wird. Kakaomasse und Kakaobutter werden aus Singapur geliefert. Das wird dann mit Milch und Zucker gemischt, die aus der Region kommt und unten kommt der Schoko raus. Etwas verk\u00fcrzt dargestellt&#8230;<\/p>\n<p>Dann gehen wir zum Schokoladefall. Das ist wie ein Wasserfall, nur halt mit fl\u00fcssiger Schokolade. Wir gehen in ein Silo und oben wird eine Tonne fl\u00fcssige Schokolade unter lautem Get\u00f6se nach unten gelassen. Die wird dann wieder nach oben gepumpt und f\u00fcr die n\u00e4chste Gruppe wieder heruntergelassen. Einmal im Jahr wechseln sie sie aus. Danach geht es in einem Raum, indem jeder ein kleines Stamperl fl\u00fcssige Schokolade zum Ausl\u00f6ffeln bekommt. ICBeter und Tami nehmen zur Sicherheit ein zweites.<\/p>\n<div id=\"attachment_891\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6716.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-891\" class=\"size-medium wp-image-891\" title=\"Taskforce Schokofabrik\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6716-300x199.jpg\" alt=\"Taskforce Schokofabrik\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6716-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6716-451x300.jpg 451w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6716.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-891\" class=\"wp-caption-text\">Taskforce Schokofabrik<\/p><\/div>\n<p>Hinaus geht es durch einen Giftshop. Auch wenn es jetzt keiner glauben wird, aber dort kann man auch Schokolade kaufen. Nicht nur jene, die hier in Dunedin gemacht wird, sondern auch andere aus dem Kraft-Konzern, zu dem die Fabrik geh\u00f6rt. Obwohl unsere Schoko-Vorr\u00e4te im Wohnmobil schon \u00fcberquellen, m\u00fcssen wir hier nat\u00fcrlich ordentlich einkaufen. Das Fairtrade-Logo klebt nur auf einer Sorte \u2013 Cadbury Diary Milk. Sie haben nicht genug Fairtrade-Bohnen f\u00fcr alle Sorten, aber das soll sich irgendwann \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Mura geht noch schnell in den benachbarten Countdown, um Toastbrot und Spam zu kaufen. So ein Spam-Desaster wie in der Fr\u00fch darf morgen nicht mehr passieren. Sodann geht es zur\u00fcck zum Wohnmobil. Das n\u00e4chste Ziel ist Christchurch. Das ist traurig, denn Christchurch ist jener Ort, wo wir das Wohnmobil zur\u00fcck geben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das bedeutet, dass das heute unsere letzte gro\u00dfe Fahrt ist. Das Herumfahren mit dem Trum wird uns abgehen. Genauso wie das Touristenradio, das GPS-gesteuert immer die n\u00e4chstgelegenen Attraktionen ank\u00fcndigt. Dazwischen gibt es etwa 50 Lieder, die nach der Reihe gespielt werden. Wenn sie durch sind, geht es wieder von vorne los. Wir k\u00f6nnen \u201eFernando\u201c inzwischen schon auswendig mitsingen. Und Mura tut dies ungl\u00fccklicherweise auch.<\/p>\n<p>Bei einer Shell-Tankstelle wird Pause zum Auftanken gemacht. Das Experiment, ob wir doch mehr als 78 Liter nachtanken k\u00f6nnen, wird dann doch nicht durchgef\u00fchrt. Nur 67 Liter rinnen in den Tank. Da neben der Tankstelle ein K\u00f6nig der Burger ist, wird gleich das Abendessen vorgezogen. Es gibt free refill beim Cola! So gest\u00e4rkt machen wir uns auf unsere letzten Kilometer. Wir sind seit August bestimmt mehr auf der linken Stra\u00dfenseite gefahren als rechts. Hoffentlich geht das gut, wenn wir wieder daheim sind&#8230;<\/p>\n<p>Das Navi leitet uns ohne Umwege zum Top-10-Campingplatz in Christchurch. Es gibt f\u00fcr Wohnmobile einen Drive-Through-Checkin-Schalter. Wir bleiben nur kurz auf unserem Platz, um die Klos zu testen. Interessant sind die Waschmuscheln, die eigentlich gar keine sind. Es ist nur eine Marmorplatte, auf die das Wasser rinnt. Entweder in kluger Voraussicht oder durch unsch\u00f6ne Erfahrungen haben sie die Platte nach vorne geneigt, damit das Wasser dorthin abflie\u00dft. Daf\u00fcr l\u00e4sst sich aber das Hei\u00dfwasser mit dem Kaltwasser mischen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gibt es einen Pommes-Automaten! 2 $ reinwerfen und unten kommen hei\u00dfe Pommes Frittes raus. Das werden wir am Abend nat\u00fcrlich testen. Zuerst geht es aber zum Coca-Cola-Christmas-In-The-Park. Sozusagen eine gro\u00dfe Weihnachtsfeier mit Product Placement. Wir fahren solange, bis die Stra\u00dfen zugeparkt sind und suchen dann selbst einen Parkplatz.<\/p>\n<p>Noch ein paar hundert Meter gehen und schon sind wir dort. Man muss sich das vorstellen, wie ein Festival, nur dass die Musik etwas gem\u00fctlicher ist und es keinen Alkohol gibt. Es sind viele Leute dort. Die Offiziellen \u2013 also wir \u2013 sch\u00e4tzen, dass es 10.000 bis 15.000 Leute sind. Da es am Abend schnell k\u00fchl wird (kurz vor Sonnenuntergang \u2013 wann ist der hier? &#8211; hat es 13\u00b0) kommt bei uns wenigstens ein bisschen Weihnachtsstimmung auf.<\/p>\n<div id=\"attachment_889\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6499.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-889\" class=\"size-medium wp-image-889\" title=\"Weihnachts-Festival ohne Bier\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6499-300x200.jpg\" alt=\"Weihnachts-Festival ohne Bier\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6499-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6499-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6499.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-889\" class=\"wp-caption-text\">Weihnachts-Festival ohne Bier<\/p><\/div>\n<p>Die Neuseel\u00e4nder sehen das anders. W\u00e4hrend wir mit unseren dicken Jacken dort stehen, mit denen wir am Tongariro oben waren, laufen die M\u00e4dels hier mit kurzen Hosen und Spaghetti-Tr\u00e4gern herum. Wir frieren schon beim Hinschauen. Vorne singt jetzt irgend ein lokal bekannter S\u00e4nger und sie schie\u00dfen ein paar Feuers\u00e4ulen in die Luft. Das nutzt uns aber nichts, weil wir ca. einen Kilometer weit von der B\u00fchne weg sind.<\/p>\n<p>Wenn wir schon kein Bier bekommen, schauen wir ob es wenigstens Almdudler gibt. Als das auch nichts wird gehen wir getreu dem Motto \u201eWenn die kan Almdudler ham, gemma wieder ham\u201c zur\u00fcck zum Wohnmobil. Am Campingplatz gibt es dann gleich die n\u00e4chste Entt\u00e4uschung: Im Pommes-Automaten sind keine Pommes mehr! Das ist zweifelsfrei ein herber R\u00fcckschlag im Kampf um die Weltherrschaft. Mit den Automaten-Pommes h\u00e4tten wir sie garantiert errungen!<\/p>\n<div id=\"attachment_890\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6480.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-890\" class=\"size-medium wp-image-890\" title=\"Pommes-Automaten f\u00fcr die Weltherrschaft - wenn was drin ist\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6480-300x200.jpg\" alt=\"Pommes-Automaten f\u00fcr die Weltherrschaft - wenn was drin ist\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6480-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6480-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6480.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-890\" class=\"wp-caption-text\">Pommes-Automaten f\u00fcr die Weltherrschaft - wenn was drin ist<\/p><\/div>\n<p>Also ziehen sich alle zur\u00fcck, um wenigstens die gute Internet-Verbindung auszunutzen. Dann legen wir uns zur letzten Ruhe in unserem Wohnmobil. Bereits ab morgen werden wir wieder wie zivilisierte Menschen \u00fcbernachten&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute war wieder Standard-Tagwache um 0800. Wegen des welchselhaften Wetters \u2013 mal sonnig und nach 10 Minuten leichter Regen, dann wieder sonnig \u2013 wird das Fr\u00fchst\u00fcck ins Wohnmobil verlegt. 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