{"id":913,"date":"2011-11-29T10:18:11","date_gmt":"2011-11-29T09:18:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=913"},"modified":"2011-11-29T10:18:11","modified_gmt":"2011-11-29T09:18:11","slug":"tag-28-%e2%80%93-christchurchauckland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=913","title":{"rendered":"Tag 28 \u2013 Christchurch\/Auckland"},"content":{"rendered":"<p>Um 0900 ist Tagwache, weil am fr\u00fchen Nachmittag unser Flug nach Auckland geht. Wir fliegen mit der Billigairline Jetstar. Erst wird einmal gem\u00fctlich gefr\u00fchst\u00fcckt, weil wir m\u00fcssen erst um 1200 von hier wegfahren. Wir bestellen telefonisch ein Supershuttle. Die 0800er-Nummer funktioniert mit dem Handy nicht. Macht aber nichts, denn wir haben auf unseren Handys ja 30 Freiminuten innerhalb Neuseelands.<\/p>\n<p>Frodo hat heute seinen letzten Einsatz, wir essen seine Toasts mit Andacht. Danach wird er hier im Motel zur\u00fcckgelassen. Wir werden ihn nicht nach Europa mitnehmen, damit er hier in Neuseeland in seinem nat\u00fcrlichen Lebensraum bleiben kann. Vielleicht wird er ja im Motel weiterverwendet. Falls jemand irgendwann einmal hier im Bealey Avenue Motel im Zimmer 4 \u00fcbernachten sollte, sagt uns bitte, ob Frodo noch da ist.<\/p>\n<p>Als wir so am Futtern sind, klopft es an die T\u00fcre, ob wir eh bald drau\u00dfen sind. Es ist n\u00e4mlich schon nach 1000 und da ist Checkouttime. Unsere Nachfrage, ob wir bis 1200 bleiben k\u00f6nnen wird leider abgelehnt, die Putzfrauen m\u00fcssen gleich jetzt ran. Also heisst es Schluss mit Fr\u00fchst\u00fcck und alles so schnell wie m\u00f6glich zusammenpacken. Alles, was nicht in die Koffer reingeht, muss hier bleiben.<\/p>\n<div id=\"attachment_916\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6676.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-916\" class=\"size-medium wp-image-916\" title=\"Der Tag des Abschieds ist gekommen - Frodo muss hierbleiben\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6676-300x200.jpg\" alt=\"Der Tag des Abschieds ist gekommen - Frodo muss hierbleiben\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6676-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6676-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_6676.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-916\" class=\"wp-caption-text\">Der Tag des Abschieds ist gekommen - Frodo muss hierbleiben<\/p><\/div>\n<p>Wir r\u00e4umen alle Koffer vor die T\u00fcre und rufen wieder beim Supershuttle an, dass sie uns fr\u00fcher holen kommen. 1110 geht, da m\u00fcssen wir nur 20 Minuten warten. Es kommt sogar 10 Minuten fr\u00fcher. Wir sind die einzigen Passagiere, also haben wir viel Platz. Am Flughafen angekommen versuchen wir, beim Automaten einzuchecken. Der sagt uns dann, dass wir viel zu fr\u00fch dran sind und gef\u00e4lligst sp\u00e4ter kommen sollen.<\/p>\n<p>Also setzen wir uns in den Wartebereich. Dort sitzen viele Passagiere, die auf den Flug nach Rotorua warten. Vielleicht sollten wir auch dort einsteigen, dann m\u00fcssen wir wenigstens nicht so lange warten. Als wir aber herausfinden, dass man hier 30 Minuten gratis Internet hat, lassen wir diesen genialen Plan wieder fallen. Ein kleines Kind robbt hier auf den Boden herum und wischt ihn dabei sch\u00f6n sauber. Das mit der Kinderarbeit nimmt hier anscheinend immer schlimmere Formen an&#8230;<\/p>\n<p>2 Stunden vor der Abflugzeit checken wir dann ein. Weil fast alle Schalter frei sind, versuchen wir es diesmal gar nicht bei den Automaten. Jeder bekommt einen eigenen Checkin-Schalter. Sowas nennen wir halt eine Qualit\u00e4ts-Airline. Danach setzen wir uns wieder hin zum Warten. Es gibt Laptop-Tische mit Stromanschluss. Kurz vor Beginn des Checkin hauen wir uns durch den Security-Check und setzen uns zum Gate&#8230; zwecks Warten. Aber im Warten sind wir schon l\u00e4ngst absolute Vollprofis. Da macht uns keiner mehr was vor.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich steigen wir ein und heben ab. Wir k\u00f6nnen noch einmal auf Christchurch zur\u00fcckblicken. Es ist eine Stadt mit einer riesigen Fl\u00e4che. Wir sind mit dem Wohnmobil von der Stadtgrenze bis zum Zentrum etwa eine halbe Stunde unterwegs gewesen ohne im Stau zu stehen. Wir haben Christchurch also verlassen, ohne von einem Erdbeben heimgesucht worden zu sein. Nicht jeder kann das von sich behaupten!<\/p>\n<p>Der Flug nach Auckland dauert nur ca. eine Stunde. Da es nur ein Inlandsflug ist, gibt es keine Formalit\u00e4ten beim Aussteigen. Einfach zum Baggage Claim und raus. Niemand bekommt einen besch\u00e4digten Koffer. Wir scheinen eine Gl\u00fccksstr\u00e4hne zu haben. Vielleicht sollten wir das ausnutzen und Rubbellose kaufen&#8230;<\/p>\n<p>Es steht wieder ein Supershuttle vor der T\u00fcr, das wir uns gleich schnappen. Auf der Fahrt spielen sie im Radio \u201eI&#8217;m dreaming of a white Christmas\u201c bei ca. 25\u00b0 Au\u00dfentemperatur. Das Hotel kennen wir schon, wir f\u00fchlen uns gleich wie zuhause. Wir haben Zimmer im 11. und im 17. Stock. Offenenes WLAN konnten wir leider keines finden. Daher m\u00fcssen wir das Hotelnetzwerk benutzen.<\/p>\n<p>Man kann f\u00fcr einen Tag oder f\u00fcr eine Woche bezahlen. Im oberen Zimmer hat offenbar schon jemand vor 3 Tagen eine Woche bezahlt, denn wir kommen dort kostenlos rein und haben noch \u00fcber 3 Tage \u00fcbrig.Im unteren Zimmer haben wir weniger Gl\u00fcck und m\u00fcssen einen Tag zahlen. Rund 5 \u20ac sind aber \u00fcberschaubar.<\/p>\n<p>Danach machen wir uns auf die Jagd nach Nahrung. Wir machen wieder keine Experimente und steuern geradewegs den Subway an. Im Gesch\u00e4ft ein paar H\u00e4user weiter kaufen wir noch f\u00fcrs Fr\u00fchst\u00fcck ein und Chips als Nachspeise nach den Sandwiches. Unsere Beute bringen wir zur\u00fcck ins Hotel. Beim Essen zappen wir durchs Fernsehprogramm. Wir sehen uns den Maori-Sender an, dort verstehen wir wenigstens nichts. Der Rest des Abends wird im Internet verbracht, denn die bezahlte Zeit soll sich schlie\u00dflich auszahlen.<\/p>\n<p>Was wir eigentlich noch ganz gerne wissen w\u00fcrden, bevor der Blog in ein paar Tagen zu Ende ist, ist wer das ist, der jeden Tag \u201eblog.icb.at\u201c in den Google eintippt und dann auf das Suchergebnis klickt. Vielleicht ist das ja Teil eines besonderen Rituals. Eine noch bessere Idee w\u00e4re es, search.icb.at zu verwenden und dann auf die Google-Werbung zu klicken \ud83d\ude42<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um 0900 ist Tagwache, weil am fr\u00fchen Nachmittag unser Flug nach Auckland geht. Wir fliegen mit der Billigairline Jetstar. Erst wird einmal gem\u00fctlich gefr\u00fchst\u00fcckt, weil wir m\u00fcssen erst um 1200 von hier wegfahren. Wir bestellen telefonisch ein Supershuttle. 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