{"id":962,"date":"2011-12-06T12:43:15","date_gmt":"2011-12-06T11:43:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.icb.at\/?p=962"},"modified":"2011-12-06T12:43:15","modified_gmt":"2011-12-06T11:43:15","slug":"tag-34-%e2%80%93-heimreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.icb.at\/?p=962","title":{"rendered":"Tag 34 \u2013 Heimreise"},"content":{"rendered":"<p>Der Flieger von Hongkong nach Doha ist nur etwa zur H\u00e4lfte besetzt, es hat jeder noch mindestens einen Extra-Platz neben sich. Der Flug dauert etwas \u00fcber 7 Stunden, was im Vergleich dazu, was wir schon geflogen sind, l\u00e4cherlich ist. Da zahlt es sich kaum aus, sich \u00fcberhaupt nieder zu setzen. Wir tun es aber doch. Das Flugzeug ist eine alte Kiste mit kleinen Bildschirmen und die Bedienelemente f\u00fcr das Entertainment-System sind in die Armlehen hineingebaut und k\u00f6nnen nicht herausgenommen werden.<\/p>\n<p>Deshalb sind auch alle Spiele deaktiviert, was ein klarer Minuspunkt ist. Das Musikabspielprogramm spielt auch ab, was es gerade glaubt. Immerhin kommt die Maschine gut in Doha an. Dort hei\u00dft es erst mal raus aus dem Flugzeug und direkt zur Sicherheitskontrolle. Was sie da wohl alles finden werden bei den Passagieren, die gerade aus dem Flieger gestiegen sind&#8230;<\/p>\n<p>Das WLAN am Flughafen ist gratis, aber noch schlechter als das in Hongkong. Nach ca. 50 Versuchen ist man endlich drinnen und kann etwa 20 Minuten etwas machen, bevor man wieder rausfliegt. Oder man verwendet die \u00f6ffentlichen Surfstationen, die saulangsam sind. Entnervte Benutzer vor diesen Stationen geben Zeugnis davon. Die Klos sind schmutzig und \u00fcberlastet. Gut, dass gerade ein neuer Flughafen in Doha gebaut wird, der alte ist keine Empfehlung wert.<\/p>\n<p>Immerhin beginnt der Checkin f\u00fcr den Flug nach Frankfurt p\u00fcnktlich. Dieser Flieger ist ein etwas neueres Modell und noch d\u00fcnner besetzt. ICBeter kann sich wie im ersten Flug in der Mitte eine 4er-Reihe nehmen und sich hinlegen und schlafen. Dadurch wird zwar eine Mahlzeit verpennt, aber das ist es wert. Hier gehen auch die Spiele im Entertainment-System.<\/p>\n<p>Nach der Landung in Frankfurt kommt erst mal eine sehr schnelle Einreise mit einmal Pass anschauen und fertig. Das sind wir gar nicht mehr gewohnt. Das ganze Zettel-Ausf\u00fcllen vor der jeweiligen Einreise geht uns richtig ab. Weil es inzwischen Nachmittag ist, wird ein Mittagessen f\u00e4llig. Da kommt der Hooters am Flughafen gerade recht. Um diese Zeit ist nichts los, es sind fast alle Tische frei. Es gibt dort riesige Burger, da ist es ein Vorteil, wenn man im Flugzeug eine Mahlzeit verpennt hat.<\/p>\n<p>Im Fernsehen wird Fu\u00dfball und Football gezeigt. San Francisco hat gewonnen. Dann geht es zum Abfluggate. Tami wird beim Security-Check ganz genau unter die Lupe genommen, die Deutschen haben offenbar erkannt, dass er besonders verd\u00e4chtig ist. Sogar seine Kamera wird auf Sprengstoffspuren untersucht. Die sind aber entweder nicht vorhanden oder er hat sie sehr gr\u00fcndlich entfernt und so darf er hinein.<\/p>\n<p>Da wir bis jetzt noch nie ausgerufen worden sind, probieren es Mura, Tonittt und Georgi diesmal aus. \u201eMr. Moravitz, Mr. Tauber and Mr. Rabelhofer please go to Gate A4 immediately!\u201c. Na bitte, das war doch nicht so schwer. Jetzt wissen alle auf Terminal A, dass wir dort sind. Der Flug nach Mailand dauert nur eine Stunde, das ist eigentlich gar kein Flug, sondern eine Start- Lande\u00fcbung f\u00fcr den Piloten.<\/p>\n<p>Auch die achte und letzte Landung dieser Reise meistern wir mit Bravour und steigen in Mailand aus. Bei der Gep\u00e4cksausgabe kommen erst einmal alle Koffer au\u00dfer der von ICBeter. Nach ein paar Minute geduldigem Warten kommt aber auch der daher. Kurze Verwirrung stiftet dann noch das Suchen nach dem Shuttlebus zum Zentralbahnhof. Mithilfe der Security wird der aber gefunden und wir fahren los.<\/p>\n<div id=\"attachment_963\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7213.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-963\" class=\"size-medium wp-image-963\" title=\"Kiwi in Mailand\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7213-300x200.jpg\" alt=\"Kiwi in Mailand\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7213-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7213-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7213.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-963\" class=\"wp-caption-text\">Kiwi in Mailand<\/p><\/div>\n<p>Am Bahnhof steht unser Zug bereits angeschrieben, aber ohne Bahnsteig. Also warten wir mal im Inneren des Bahnhofs, weil es dort w\u00e4rmer ist. Ist n\u00e4mlich ziemlich bl\u00f6d kalt hier in Europa. Tami macht sich auf die Suche nach einem Klo. Das einzige, das zu finden ist, ist ein Bezahlklo um einen Euro, aber es ist immerhin sauber.<\/p>\n<p>Beim Einkauf von Getr\u00e4nken f\u00fcr die Bahnfahrt geht uns irgendwie das Umrechnen ab. Wieviel sind 2,50 Euro? Ah ja&#8230; 2,50 Euro. Als 20 Minuten vor Abfahrt immer noch kein Bahnsteig angeschrieben steht, gehen wir zu den Z\u00fcgen hinauf. Tats\u00e4chlich steht unser Zug schon brav dort und wartet nur darauf, dass wir endlich einsteigen. Die Italiener haben nur verschwitzt, den Bahnsteig auf die Anzeigetafel zu geben.<\/p>\n<p>Wir sind in Waggon Nr. 419. Der erste ganz hinten ist Nr. 1. Also noch 418 Waggons nach vorne gehen. So viel waren es dann doch nicht, sie haben ein paar Nummern ausgelassen. Wir beziehen unsere Schlafzimmer f\u00fcr heute Nacht und schon kann es losgehen. Theoretisch, denn der Zug f\u00e4hrt schon mal mit etwa einer halben Stunde Versp\u00e4tung weg. Bzw. nach italienischem Ma\u00dfstab genau p\u00fcnktlich. Die italienische Zeitzone und die des ICB haben viele Gemeinsamkeiten.<\/p>\n<div id=\"attachment_964\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7214.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-964\" class=\"size-medium wp-image-964\" title=\"Fertig f\u00fcr die Nachtruhe\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7214-200x300.jpg\" alt=\"Fertig f\u00fcr die Nachtruhe\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7214-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7214.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-964\" class=\"wp-caption-text\">Fertig f\u00fcr die Nachtruhe<\/p><\/div>\n<p>Mitten in der Nacht f\u00e4hrt der Zug dann \u00fcber die Grenze nach \u00d6sterreich und es gibt damit \u00fcber das Handy endlich wieder Internet. Es wird h\u00f6chste Zeit f\u00fcr weltweites Daten-Roaming! Und zwar nicht f\u00fcr 3 Euro pro Megabyte, sondern zum Normaltarif. Das wird eine der ersten \u00c4nderungen sein, wenn wir die Weltherrschaft errungen haben.<\/p>\n<p>Mit etwa 45 Minuten Versp\u00e4tung kommt der Zug dann in Wr. Neustadt an, wo wir schon erwartet werden, um nach Hause gebracht zu werden. Tami wird auch nach Sopron gef\u00fchrt, womit die Neuseeland-Reise 2011 offiziell ein Ende findet und die Taskforce aufgel\u00f6st wird.<\/p>\n<p>Wir haben viele erstaunliche Dinge gesehen, wie den Verkehr in Bangkok, cricketspielende Schulm\u00e4dchen, jahrtausendealte B\u00e4ume, Hei\u00dfwasserstr\u00e4nde mit kaltem Wasser, einen Schokowasserfall, ein Erdbebengebiet, die Kopie der Kopie von Venedig oder Rolltreppen auf einen Berg.<\/p>\n<div id=\"attachment_965\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7216.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-965\" class=\"size-medium wp-image-965\" title=\"Wieder in der Heimat\" src=\"http:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7216-300x200.jpg\" alt=\"Wieder in der Heimat\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7216-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7216-449x300.jpg 449w, https:\/\/blog.icb.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/DSC_7216.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-965\" class=\"wp-caption-text\">Wieder in der Heimat<\/p><\/div>\n<p>Wir haben Seeigel gesammelt, gegen die Wellen des Ozeans angek\u00e4mpft, ein Raftingboot gekippt, in H\u00f6hlen abgeseilt, Tongariro Crossing bezwungen, dreimal fast den Tank leergefahren und sind in Macau nicht bankrott gegangen. Wir waren in neun L\u00e4ndern \u2013 AT, IT, QA, TH, NZ, HK, MO, DE und HU. Das ist nur unwesentlich weniger, als es \u00fcberhaupt gibt.<\/p>\n<p><em>Alles in allem kann die Reise eindeutig als wichtiger Schritt in Richtung Weltherrschaft gewertet werden.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Flieger von Hongkong nach Doha ist nur etwa zur H\u00e4lfte besetzt, es hat jeder noch mindestens einen Extra-Platz neben sich. Der Flug dauert etwas \u00fcber 7 Stunden, was im Vergleich dazu, was wir schon geflogen sind, l\u00e4cherlich ist. 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