Day Twentyfour – Bongil Bongil NP

Unser neues Stromkabel hat die erste Nacht überstanden, ohne geklaut zu werden. Das lässt uns mit Zuversicht in die Zukunft blicken Freddy XI. hat wieder Kurzarbeit, weil noch Brot da ist. Dann wird schnell nochmal der Campingplatz angeschaut. Denn er liegt an einem kleinen Mangroven-Wald und folglich am Wasser. Das muss fotografiert werden.

Bei Lani’s Campground

Dann geht die Reise weiter. Als erstes Ziel wird ein Lookout einprogrammiert, der in Google Maps gefunden wurde. Der liegt nah an der Autobahn. Als wir dort sind, wo die Abzweigung ist, ist erst mal nur eine dirt road. Aber die sind im Gegensatz zum Neuseeland damals nicht verboten. Und es ist nur 1 km zu fahren. Nach diesem Kilometer stehen wir aber mitten im Wald.

Echte EDV-Freaks kommen mit 30 K aus

Kein Lookout zu sehen. Das war wohl nichts. Zurück geht es wenig überraschend über die gleiche dirt road. Also geht es gleich zum Hauptziel des Tages, der Wanderung im Bongil Bongil Nationalpark. Klingt komisch, heißt aber so. Als wir dort hinfahren, kommt nach 2 km eine dirt road. Da wir damit heute schon gute Erfahrungen gemacht haben (soll heißen wir haben es überlebt), wird die gefahren.

Unsere erste Spinne!

Das sind jetzt zwar ca. 3 km aber auf der Suche nach der Weltherrschaft darf man nicht zimperlich sein. Am Ende der Straße ist tatsächlich der Bundageree Rainforest Walk angeschrieben. Ein echter Pfadfinder findet mit einem funktionieren Navi eben alles! Der Weg geht zuerst ein paar Kilometer durch den Wald. Das ist bei einem Rainforest Walk jetzt nicht die totale Überraschung.

Einheimische Flora

Dass wir immer weiter nördlich kommen, merkt man daran, dass die Vegetation anders ist, als bisher. Tiere sehen wir fast gar keine. Wo sind denn bloß die ganzen Kängurus? Am Ende des Weges gibt es aber einen Lookout am Sandstrand, wo der Bundageree Creek, ein kleiner Bach, ins Meer mündet. Das muss dringend fotografiert werden.

Der Salat-Baum

Zurück geht es fast am gleichen Weg. Nur zum Schluss wird ein Rundweg daraus. Kurz vor dem Ende gibt es einen zweiten Lookout auf den selben Strand, nur halt ein paar Kilometer weiter. Dann treffen Tami und ICBeter, die diesmal die Wanderung gemacht haben, wieder beim Wohnmobil ein. Zurück geht die Fahrt wenig überraschend über die gleiche dirt road.

Rainforest Walk

Als die Asphalt-Straße wieder erreicht ist, klappert das Wohnmobil. Wenn man schneller fährt, klappert es schneller. Erfahrene Globetrotter wissen: Wenn etwas klappert, das vorher nicht geklappert hat, dann ist irgend etwas nicht normal. Also wird stehen geblieben und nachgeschaut, ob das Wohnmobil einen Patschen hat, oder ein Rad fehlt oder ein Krokodil in den Reifen gebissen hat.

Es stellt sich heraus, dass etwas ähnliches passiert ist. Nämlich ein Stein, der zwischen die Zwillingsreifen geraten ist und jetzt dort steckt. Ein Stein zwischen den Reifen ist einer zuviel, deshalb wird er entfernt, um die standardmäßige Anzahl an Steinen zwischen Reifen wieder herzustellen. Und siehe da: kaum fährt man ohne einen Stein, schon klappert es nicht mehr. Ein großer Schritt in Richtung Weltherrschaft.

Bundageree Head

Damit kann es dann zum nächsten Campingplatz losgehen. Es ist der NRMA Darlington Beach Holiday Resort. Das Navi führt uns gleich einmal zum Hintereingang. Das ist suboptimal, aber der Haupteingang wird schnell gefunden. Der ist einen viertel Kilometer weiter weg. Das deutet schon an, dass das ein eher größerer Campingplatz ist.

Bongil Beach

Der Stadtplan des Campingplatzes bestätigt das. Es gibt ein Restaurant, mehrere Pools, ein Freiluftkino, Wasserrutschen und einen Wasserspielplatz für Kinder. Zwischen den Stellplätzen hüpfen die Kängurus herum. Jetzt wissen wir endlich, wo die alle sind. Am Ende des Platzes ist ein Sandstrand. Da hätten wir die heutige Wanderung einsparen können, denn dieser hier ist genau so schön. Naja fast.

Da wir es wieder verabsäumt haben, Grillfleisch zu kaufen, muss wieder essen gegangen werden. Da trifft es sich gut, dass es ein Restaurant am Campingplatz gibt. Es gibt gutes, bodenständiges Camper-Essen wie Burger, Pizzas oder Steaks und so Zeug. Mura bestellt sich zu seinen Chickenwings sicherheitshalber große Pommes Frittes.

Einheimische Fauna am Campingplatz

Denn wenn die Portionen gestern zu groß waren, müssen sie logischerweise heute zu klein sein. Aber was logisch ist, muss nicht unbedingt richtig sein. Wieder kommt eine Mega-Portion daher. Zum Schluss müssen Tami und ICBeter wieder beim Essen helfen. Nach dem Essen folgt eine große Premiere: Erstmals auf dieser Tour ist es am Abend warm genug, um in den Pool zu gehen!

Hausstrand des Campingplatzes

Es wird derjenige Pool ausgewählt, in dem weniger Kinder herumtollen. Das Wasser ist warm, auch wenn Tami dem nicht zustimmen will. Es gibt auch einen Hot Pool, aber der ist voll besetzt. Nach einer Weile wird es dann Zeit, nach Hause zurückzukehren. Wieder mal geht das WLAN nicht. Wahrscheinlich hat wieder einer vergessen, das WLAN-Kabel anzustecken.

Aber es gibt ja immer noch 4G und 5G, sodass das schlimmste verhindert wird: ein Offline-Abend.

Aktueller Standort: -30.047785628084284, 153.19085413360185

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