Um ca. 0730 ist Tagwache. Die Duschen werden getestet und für gut befunden. Allerdings sind die Duschköpfe fast so groß wie die ganze Duschkabine. Es gibt also keinen trockenen Fleck zum Einseifen. Freddy IV. muss heute weniger toasten, weil noch Weißbrot vom Grillen gestern übrig ist. Zusätzlich zum Spam gibt es heute wieder Lachs.
Weil heute nicht viel Besichtigung am Programm steht, wird die Abfahrt auf kurz vor 1100 verschoben. Dann ist nämlich späteste Auscheck-Zeit. Es wird noch der Campingplatz besichtigt. Er ist mitten im Wald und es gibt einen Volleyballplatz, einen Basketball-Korb und zwei Schaukeln. Schließlich wird noch in den Campingsesseln die Zeit bis zur Abfahrt verbraucht.
Dann geht es los. Erstes Ziel ist ein Walmart. Weil es für ICB-VIPs natürlich einen Lieferservice für Produkte aus den USA gibt, wird online bestellte Sonnencreme gesucht. Und zwar Ocean Potion 50. Schnell sind die Sonnencremes gefunden. Es gibt Banana Boat und andere lustige Marken, aber nicht Ocean Potion. Nach einer Weile herumsuchen wird dann sogar Ocean Potion gefunden. Und zwar zwei Varianten: After-Sun und Bräunungsmittel.
Die freundlichen Mitarbeiterinnen sagen dann, dass sie das gewünschte Produkt da noch nie gesehen haben. Eigentlich war es bis jetzt immer so, dass wenn ein Mitarbeiter etwas nicht gefunden hat, wir es dann sofort selbst gefunden haben. Aber das funktioniert diesmal auch nicht. Also wird die Suche vorerst aufgegeben. Aber natürlich nicht endgültig…
Die notwendigsten Dinge werden schnell eingekauft und es wird der Rückmarsch zum Wohnmobil angetreten. ICBeter hat es strategisch klug am Punkt geparkt, der am weitesten vom Eingang entfernt ist. Ein genialer Schachzug, der nur den Nachteil hat, dass man ewig hin und zurück laufen muss. Dann geht es weiter über gebirgige Straßen.
Zwischenstation ist Willow Creek. Dort gibt es ein Bigfoot-Museum. Das am Dienstag geschlossen hat. Heute ist natürlich Dienstag, eh klar… Aber es steht ein großer Bigfoot vor dem Museum, der fotografiert werden kann. Leider kein echter, aber man kann im Leben halt nicht alles haben. Dann geht es weiter.
Gebirgsstraßen bedeuten immer, dass bald auch wieder eine Tankstelle angefahren werden muss. Die Hoffnung, eine Indianertankstelle zu finden, erfüllt sich leider nicht. Der Preis ist 3,79 $ je Gallone. Schließlich kommen wir am Zielort an: Trinidad. Aber nicht das in der Karibik, sondern das an der US-Westküste.
Damit haben wir die Küste, die wir in San Diego verlassen haben, wieder erreicht. Als erstes wird ein Lokal gesucht. Ein Fischlokal ist mit Schildern angeschrieben, es wird aber trotzdem nicht gefunden. Also wird das nächste Lokal angesteuert, das einen Parkplatz hat, der groß genug für ein 9-Meter Wohnmobil ist.
Wenn man an der Küste ist, nützt man die Gelegenheit um Seafood zu futtern. Fisch, Schrimps und Muscheln werden verzehrt. Das Testergebnis fällt sehr positiv aus. Dann werden Fotos am Strand gemacht und kurz die Wassertemperatur getestet. Ergebnis: kalt. Die Weiterfahrt zum Campingplatz ist kurz: nur eine Meile ist er entfernt.
Auch dieser Campingplatz liegt mitten im Wald. Mit viel größeren Bäumen als beim vorigen. ICBeter füllt bei der Regisrierung das Fomular aus und die Angestellte ist ganz überrascht, dass er null Haustiere angibt. Am Platz selbst sieht man dann warum. Fast alle haben Hunde dabei. Es gibt auch große Hunde-Spielplätze.
Und Menschen-Spielplätze. Auf denen gibt es z. B. Hufeisenwerfen. ICBeter muss das gleich ausprobieren, trifft aber nur einmal die Stange. Das ist keine große Hilfe auf dem Weg zu Weltherrschaft. Die Nachbarn haben zwei große Hunde, die immer den Krieg erklären, wenn man hinter das Wohnmobil geht, um etwas aus dem Kofferraum zu holen. Immerhin das Internet ist schnell und stabil. Damit ist das schon ein guter Campingplatz und der Tag kann zufrieden für beendet erklärt werden.
Aktueller Standort: 41.072886, -124.142552