Dia 14 – Azoren-Tief

Die Wettervorhersage hat für heute 80 % Regenwahrscheinlichkeit angezeigt. Also wird erst mal vorsichtig geplant: Erst mal schauen, was kommt. Der erste Programmpunkt kann ohnehin wetterunabhängig durchgeführt werden. Das Frühstück. Da jeder weiß, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, wird das in Ruh angegangen.

Freddy IX. hat gestern einen Ruhetag bekommen. Heute muss er wieder hackeln. Toasts und Vollkorntoasts am laufenden Band. Als Special gibt es heute Thunfisch in Olivenöl. Dazu wie immer Cola und Orangensaft. Die Babybell-Käse gibt es in drei Farben für drei Sorten. Man schmeckt zwar kaum einen Unterschied, aber darauf kommt es ja nicht an.

Freddy IX

Für schlechte Tage wurde schon daheim ein Plan ausgetüftelt. Es gibt ganz in der Nähe eine große Lavahöhle, für die 4 x täglich eine Führung angeboten wird. Das ist gut. Auf der Homepage der Höhle wird schnell nachgeschaut, wann die Führungen sind. Dabei wird der Hinweis erspäht, dass die Höhle aus Sicherheitsgründen gesperrt worden ist. Das ist schlecht.

Man kann zwar ins Visitor Center gehen und sich die Höhle theoretisch erklären lassen, aber das wird gelassen. Erst mal abwarten, wie das Wetter wird. ICBeter plant dann eine Runde Minigolf am Miniminigolfplatz zu spielen. Aber da beginnt schon der Regen. Das ist die Gelegenheit zu versuchen, den Fernseher mit dem DLNA-Server auf dem Notebook zu verbinden.

Der Pico ist der Endgegner im Minigolf

Damit erspart man es sich, die Bilder auf einen Stick zu kopieren und den dann anzustecken. Nach nur einer Viertelstunde installieren und konfigurieren und Zugriffsrechte setzen, findet das Handy die Fotos am Laptop. Jetzt muss nur noch am Fernseher der DLNA-Client gefunden werden. Nach nur 5 Minuten suchen, wird der gefunden. Jetzt muss nur noch eingestellt werden, dass die Fotos mit einer automatischen Diaschau angezeigt werden.

Nach nur 2 Minuten wird das gefunden. Jetzt können alle Urlaubsfotos angeschaut werden ohne umständlich mit dem Stick zu hantieren. Ein großer Schritt in Richtung Weltherrschaft! Dann hat es auch aufgehört zu regnen. Also wird schnell eine Runde Minigolf gespielt. Alle drei Löcher! Nach dem Sport kommt Ruhe. Die Liege wird zum Pool gestellt und mit Chips und Cola ausgestattet.

So kann man gemütlich liegen. Zumindest ein paar Minuten, denn dann kommt der Regen. Zum Glück kann man ja jetzt am Fernseher Fotos anschauen, ohne mit einem Stick hantieren zu müssen. Mura hat beim Continente eine Konserve Würstl gekauft. Da jeder weiß, dass das Mittagessen die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, werden die gekocht. Michelin-Sterne gewinnen sie aber keine.

Mangels Wanderfotos erfreuen wir euch mit einem Wohnzimmerfoto

Weil wieder Regenpause ist, geht Mura dann in den Pool. Leider fängt es dann wieder an und er wird nass. Also muss die Aktion wieder abgebrochen werden. Drinnen stürzt inzwischen der DLNA-Server am Notebook ab und die Diaschau ist beendet. Um sie fortzusetzen, müsste mit der Fernbedienung das letzte gezeigte Foto rausgesucht werden. Von insgesamt 3000.

Also werden mal Pläne für die nächsten Tage gemacht. Vor allem für übermorgen, wenn es wieder auf eine andere Insel geht. Draußen wechseln sich Regen und starker Regen ab. Leider müssen wir nochmal raus. Weil soviel im Haus kaputt war, hat uns der Vermieter ins Restaurant der Verwalterin eingeladen. Wenn man auf fremde Kosten futtern kann, darf man das nicht auslassen. Vor allem, weil ja jeder weiß, dass das Abendessen die wichtigste Mahlzeit des Tages ist!

Als die Zeit gekommen ist… regnet es. Also rennen alle schnell zum Auto und los geht die Fahrt nach Madalena. Vor dem Lokal ist sogar ein Parkplatz frei. Aber es ist ein komisches Muster darauf aufgezeichnet. Das heißt sicher Parkverbot, denn es steht keiner dort. Also wird nochmal um den ganzen Block gefahren und auf einem größeren Parkplatz stehen geblieben. Muss man halt weiter gehen. Es regnet übrigens.

Man sieht kein Meer mehr

Drinnen ist schon ein Tisch für uns reserviert. Also kein Essen im Freien heute. Auf ca. 40 m² stehen 6 Tische und die ganze Bar. Es werden wieder Shrimps zur Vorspeise bestellt. Dann Fleisch, Oktopus und Tintenfisch. Beim Verlassen des Lokals regnet es. Am vorher freien Parkplatz direkt vor dem Lokal steht jetzt einer.

Als wir losfahren wollen, ist die Scheibe komplett beschlagen. Da trifft es sich gut, dass der Bordcomputer abstürzt. Den zu rebooten dauert nämlich lange genug, dass die Scheibe dann wieder frei ist. Die einzelnen Komponenten dieses Autos sind eben perfekt aufeinander abgestimmt. Zuhause angekommen müssen dann noch Eis-Vorräte vernichtet werden. Denn unser Aufenthalt hier neigt sich schon wieder dem Ende zu.

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