Day Thirtytwo – Melbourne Museum

Tami und ICBeter sind schon um 0800 wach und warten, bis Mura sich meldet zum koordinierten Frühstück. Das ist, wie wir inzwischen wissen, inklusive. Aber es geht nur bis 1000. Und um 0930 meldet sich Mura noch immer nicht. Die Vermutung ist, dass sein Körper mit einem richtigen Bett nicht mehr umgehen kann und er deshalb gestorben ist.

Der morgendliche Blick aus dem Hotelfenster

Also wird ohne ihn Essen gegangen. Während dem Frühstück kommt dann übers Internet überraschenderweise doch die Info, dass er noch lebt. Damit hat keiner mehr gerechnet. Aber fürs Frühstück ist diese Auferstehung leider zu spät. Nach dem Essen machen sich ICBeter und Tami auf ins Tagesprogramm.

Äußerste Vorsicht! Es gibt hier ausgestopfte Tiere!

Vor einem Monat musste bei der Besichtigung Melbournes auf das Melbourne Museum verzichtet werden. Es ist das größte Museum der südlichen Halbkugel, daher muss man sich dafür etwas Zeit nehmen. Mit einem Uber wird direkt hingefahren. Für ein paar Dollar mehr bekommt man zum Eintritt auch eine Film im angeschlossenen IMAX zu sehen.

Triceratops. Zumindest 98 % davon.

Als erstes wird die Dinosaurier-Abteilung angeschaut. Das ist logisch, denn die waren ja auch als erstes hier. Sie sind die echten Ureinwohner Australiens. Da kommt eine Lautsprecherdurchsage, dass es jetzt eine gratis Führung durch das Museum gibt. Wenn man als Tourist irgend etwas gratis bekommt, darf man nicht lange fackeln. Also wird dort hin gegangen.

Die Führung wird von einem ehrenamtlichen Pensionisten gemacht.

Ein ehrenamtlicher Pensionist führt eine Stunde lang durch die verschiedenen Ausstellungen des Museums. Da kann natürlich überall nur ein kleiner Teil zum Zug kommen. Kurz vor Ende der Führung müssen wir dann weg, denn der IMAX-Film beginnt um 1230. Es ist ein 3D-Film über Australien. Da sehen wir viel von den 99 % des Landes, die wir nicht selbst gesehen haben.

IMAX

Das Kino ist vor allem mit Schulkindern gefüllt. Vermutlich wird jedes Kind aus Melbourne und Umgebung einmal im Leben in dieses Museum geschleppt. Nach dem Film wird dort weiter gemacht, wo aufgehört wurde. Bei den Dinos. Es gibt ein zu 98 % vollständiges Skelett eines Triceratops. Es ist das weltweit am vollständigsten erhaltene Skelett dieser Art. Das Trum steht erst seit 3 Jahren da. Wie gut, dass wir 2020 nicht herfliegen konnten, denn da war es noch nicht hier.

Dieser Kristall ist ganz schön…
… aber der ist natürlich schöner!

Dann werden Kristalle angeschaut. Die gibt es in allen denkbaren Farben und Formen. Weiter geht es zu den Insekten und Spinnen. Dort gibt es auch ein paar lebende Exemplare. Weiter geht es zu den ausgestopften Tieren. Von der Maus bis zum Elefanten ist alles vorhanden. Viele sind ehemalige Zootiere aus der Umgebung, z. B. dem Melbourner Zoo.

Ein Diamant? Nicht ganz… es ist ein Quarz.

Ein eigener Teil des Museums widmet sich den Aboriginals, den Ureinwohnern des Kontinents. Danach folgt die Geschichte Melbournes seit der Stadtgründung. Und zum Drüberstreuen gibt es noch einen tropischen Regenwald in der Mitte des Museums. Raus geht es schließlich durch den Giftshop. Das kommt uns irgendwie bekannt vor.

Aboriginal Art

Vor einem Monat wurden wir aus der Library rausgeschmissen, als sie zugesperrt hat. Deshalb wird diesmal rechtzeitig hingegangen. So kann noch alles angeschaut werden, bevor wir wieder rausgeschmissen werden. Schließlich folgt noch ein wichtiges Großprojekt: Das Suchen eines Postkastls, denn das letzte Mal wurden noch nicht alle Ansichtskarten weggeschickt.

Der Regenwald im Museum

Es wird mal in Richtung Bahnhof gegangen, dort könnte vielleicht eines sein. Nach der ersten Straßenüberquerung stehen plötzlich die Briefkästen da. Das ist irgendwie unheimlich. Also wird die Post dort reingeschmissen. Da das jetzt so schnell gegangen ist, muss Zeit totgeschlagen werden, bis Mura zum Essen kommt.

Ken in der Bibliothek

Also wird das gemacht, was scheinbar alle hier machen: Sich auf eine Bank vor die Bibliothek setzen und nichts tun. Das macht aber nur so lange Spaß, wie die Sonne scheint, danach wird es kühl. Also wird zum Lokal gegangen. Das Boiling Crab hat sich vor einem Monat bewährt, also wird es wieder angesteuert.

Mura kommt dann auch, so dass dem großen Fressen nichts mehr im Wege steht. Schließlich wird nach Hause gefahren und der Tag für beendet erklärt. Es war unser letzter kompletter Tag in Australien. Bereits morgen Abend steuern wir wieder Peking an.

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